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Thoma Bravo übernimmt Kofax

Lexmark-Software-Sparte wird verkauft

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
In den letzten Jahren hat Lexmark in großem Stil Software-Unternehmen aufgekauft. Nun erfolgt mit dem Verkauf der Software-Tochter Kofax die Kehrtwende.

Der Dokumentenspezialist Lexmark wird sich künftig wieder auf den Vertrieb von Druckern und Verbrauchsmaterialien konzentrieren. Die Software-Sparte, zusammengefasst unter dem Markennamen Kofax, soll nun an den Private-Equity-Investor Thoma Bravo verkauft werden.

Nach dem Verkauf des Software-Geschäfts konzentriert sich Lexmark wieder auf den Vertrieb von Druckern, Multifunktionsgeräten und Verbrauchsmaterial.
Nach dem Verkauf des Software-Geschäfts konzentriert sich Lexmark wieder auf den Vertrieb von Druckern, Multifunktionsgeräten und Verbrauchsmaterial.
Foto: Lexmark

Lexmark hatte in den vergangenen Jahren zahlreiche Software-Unternehmen für mehrere Millionen Dollar gekauft. Vor zwei Jahren übernahm Lexmark schließlich Kofax für rund eine Milliarde Dollar. Die Lexmark Enterprise Software setzt sich seither aus Kofax, Readsoft und Perceptive Software zusammen.

Übernahme im dritten Quartal

Nachdem ein chinesisches Investorenkonsortium unter Leitung von Apex Technology und PAG Asia Capital bei Lexmark eingestiegen ist, wollte man die Software-Sparte rund um Kofax wieder loswerden. Nun hat man mit Thoma Bravo einen Käufer gefunden. Die Transaktion ist, die behördlichen Genehmigungen vorausgesetzt, für das dritte Quartal 2017 geplant. Eine Kaufsumme nennen die Beteiligten nicht.

Thoma Bravo gehört mit Hyland Software bereits ein Anbieter von Enterprise Content Management Software. Perceptive Software, einschließlich Perceptive Intelligent Capture, Acuo VNA, Pacsgear und Enterprise Medical Image Viewing sollen in Hyland integriert werden. Kofax und Readsoft sollen unter der Marke Kofax ein neues, unabhängiges Unternehmen innerhalb der Thoma-Bravo-Gruppe bilden. Diese wird dann von Reynolds C. Bish, dem derzeitigen Präsidenten von Lexmark Enterprise Software, geleitet.

Lesetipp: Warum heißt Lexmark eigentlich Lexmark?