Heat It lindert Schmerzen

Mit dem Smartphone gegen Mückenstiche

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Es gibt etwas Neues an der Gadget-Front: Mit dem "heat it"-Stick für Smartphones lässt sich der Juckreiz von Insektenstichen lindern. Das praktische Tool gibt es bereits für Android-Geräte, "heat it" für iPhones soll in wenigen Tagen folgen.

Urlaubszeit ist auch Mückenzeit, zumindest im Sommer. Insektenstiche können da die Urlaubsfreude erheblich trüben. Nun gibt es vom Karlsruher Startup Kamedi (Karlsruhe Medical Devices) ein kleines Gadget, dass Linderung verspricht.

Durch die Wärmebehandlung des "heat it" lässt sich der Juckreiz von Mückenstichen ausschalten oder minimieren.
Durch die Wärmebehandlung des "heat it" lässt sich der Juckreiz von Mückenstichen ausschalten oder minimieren.
Foto: Kamedi

Gleich einmal vorweg: Verhindern kann der kompakte "heat it"-Stick für Smartphones die unangenehmen Stiche nicht, doch wenn es einmal passiert ist, lässt sich durch direkte Hitzeeinwirkung der Juckreiz eliminieren oder zumindest vermindern. Manche werden dieses Prinzip schon kennen. So sind seit einigen Jahren bereits entsprechende Stifte erhältlich. Diese haben aber den Nachteil, dass sie unhandlicher sind und der Akku oder Batterie gerade dann schlapp macht, wenn einen eines der Biester gestochen hat.

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Der "heat it" kann dagegen platzsparend am Schlüsselbund oder mit einem optionalen Karabiner an der Gürtelschnalle befestigt werden. Mit einem Smartphone ist in der Regel auch die passende Energiequelle zur Hand. Dabei hält sich der Energiehunger in Grenzen. Nach Herstellerangaben sollen je nach Akkuladung bis zu 1.000 Behandlungen möglich sein.

Hyperthermie vermindert Schmerz und Juckreiz

Das Wirkprinzip basiert auf der lokalen Erwärmung der betroffenen Hautstelle (Hyperthermie). Dies kann die Histaminausschüttung reduzieren und damit Juckreiz und Schmerz verringern. Die Behandlung dauert nur wenige Sekunden bei einer Temperatur von etwa 50 Grad Celsius. Gesteuert wird der Stick durch eine in den jeweiligen App-Stores kostenlos erhältliche App. Hier lassen sich Intensität und Dauer der Hitzeeinwirkung einstellen. Android-Smartphones müssen allerdings mindestens Android 5.0 mitbringen und OTG-fähig sein.

Der Heat It Stick kann platzsparend am Schlüsselbund getragen werden.
Der Heat It Stick kann platzsparend am Schlüsselbund getragen werden.
Foto: Kamedi

Der "heat it" für Android-Geräte mit USB-C-Anschluss ist bereits erhältlich. Smartphones mit Micro-USB-Anschluss brauchen einen entsprechenden Adapter, der allerdings auch OTG unterstützen muss. Der "heat it"-Stichheiler für iPhones mit Lightning-Anschluss soll ab Mitte August 2020 verfügbar sein. Reseller können die Sticks sowie den optionalen Karabinerhaken und den passenden USB Micro B auf USB Typ C Adapter über Duttenhofer/DexxIT beziehen. Im eigenen Online-Shop bietet Kamedi derzeit den Stick mit dem verminderten Mehrwertsteuersatz für 29,19 Euro an.

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