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Mit moderner Technik lässt sich die Generation Z locken

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting sowie Social Media im Berufsleben.
Die Generation Z ist technikverliebt. Aufgewach­sen mit Smartphones, Apps und sozialen Medien, pflegen die nach 1995 Geborenen einen selbstverständlichen Umgang mit neuesten Technologien. Arbeitgeber, die attraktiv für den IT-Nachwuchs sein wollen, sollten sich hier nicht lumpen lassen.

Eine von Dell in Auftrag gegebene Umfra­ge bestätigt, was wohl niemanden überraschen dürfte: 86 Prozent der jungen Talente gaben an, die von einem potenziellen Arbeitgeber angebotene Technologie sei ein wichtiger Faktor, wenn sie zwischen mehreren gleichwertigen Jobangeboten entscheiden müssten. Drei von vier Interviewten sagten, sie würden an ihrem Arbeitsplatz gerne mit der allerneuesten Technologie arbeiten.

86 Prozent der jungen Talente gaben an, die von einem potenziellen Arbeitgeber angebotene Technologie sei ein wichtiger Faktor, wenn sie zwischen mehreren gleichwertigen Jobangeboten entscheiden müssten.
86 Prozent der jungen Talente gaben an, die von einem potenziellen Arbeitgeber angebotene Technologie sei ein wichtiger Faktor, wenn sie zwischen mehreren gleichwertigen Jobangeboten entscheiden müssten.
Foto: oneinchpunch - shutterstock.com

Vor Robotern ist der Generation Z nicht bange. Sie ist, im Gegenteil, überwiegend davon überzeugt, dass die Arbeitswelt auf eine partnerschaftliche Zusam­menarbeit von Mensch und Maschine zusteuert. 45 Prozent glauben, dass Menschen und "Cobots" im Team arbeiten ­werden. Weitere 36 Prozent sehen Maschinen als hilfreiche Werkzeuge, die genutzt werden, wenn man sie braucht. Lediglich 19 Prozent ­äußerten sich pessimistisch und befürchten, dass Maschinen menschliche Arbeitskräfte ­ersetzen werden.

Datenschutz ist schon ein Thema

Oft wird der Generation Z eine gewisse Sorg­losigkeit im Umgang mit persönlichen Daten nachgesagt. Diese Studie vermittelt einen anderen Eindruck: So genieße für 71 Prozent der Befragten der Datenschutz eine Toppriorität. Mit dem Berufseinstieg vor Augen lassen die meisten jungen Talente Vorsicht walten. So achten 58 Prozent bei Postings in den sozialen Medien genau darauf, nichts zu veröffent­lichen, was ihrer ­beruflichen Karriere scha­den könnte. Weitere 30 Prozent versuchen zumindest eine solche Selbstzensur, räumen aber ein, dass ihnen das nicht immer zu hundert Prozent gelingt.

So selbstbewusst die Angehörigen der Generation Z ihre technischen Fähigkeiten beurtei­len, so unsicher sind sie oft in Bezug auf darüber hinausgehende Skills. 68 Prozent schätzen ihre Techno­logiekompetenz als gut bis exzellent ein und 62 Prozent glauben, über Programmierkenntnisse zu verfügen, die brauchbar bis hervorragend sind. Dennoch denken mit über 90 Prozent fast alle Befragten mit Bauchschmerzen an den Berufseinstieg. Nur gut die Hälfte (55 Prozent) sieht sich durch die eigene Ausbildung gut bis exzellent auf die künftige Karriere vorbereitet.

Persönliches Gespräch bevorzugt

Trotz aller Technikbegeisterung spielt die menschliche Interaktion für die Generation Z eine wichtige Rolle. Auf die Frage nach der bevorzugten Kommunikationsart nannte mit 43 Prozent der größte Teil der Befragten das persönliche Gespräch. Über die Hälfte bevorzugt es zudem, am Arbeitsplatz vor Ort zu sein und nicht zu Hause zu arbeiten. Und 60 Prozent arbeiten lieber als Teil eines Teams statt als Einzelkämpfer.

Offensichtlich sind die Newcomer auch sozial versiert. 85 Prozent der Befragten erklären sich laut Umfrage bereit, ältere Kollegen zu ­unterstützen, wenn die sich im Umgang mit neuen Technologien schwertun.

Mit diesen Einstellungen unterscheiden sich die Angehörigen der deutschen Generation Z nicht wesentlich von ihren internationalen ­Altersgenossen. Die Umfrage weist keine ­signifikanten Abweichungen von den globalen Werten auf.

Dimensional Research befragte im Auftrag von Dell Technologies im August und September 2018 in einer Online-Umfrage rund 12.000 Schüler, Azubis und Studenten aus 17 Ländern, 717 kamen aus Deutschland. Die kompletten Ergebnisse der weltweiten Studie sind hier abrufbar.

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