Security-Software

Muss ein Antivirus-Programm Geld kosten?

Thomas Bär, der seit Ende der neunziger Jahre in der IT tätig ist, bringt weit reichende Erfahrungen bei der Einführung und Umsetzung von IT-Prozessen im Gesundheitswesen mit. Dieses in der Praxis gewonnene Wissen hat er seit Anfang 2000 in zahlreichen Publikationen als Fachjournalist in einer großen Zahl von Artikeln umgesetzt. Er lebt und arbeitet in Günzburg.
Frank-Michael Schlede arbeitet seit den achtziger Jahren in der IT und ist seit 1990 als Trainer und Fachjournalist tätig. Nach unterschiedlichen Tätigkeiten als Redakteur und Chefredakteur in verschiedenen Verlagen arbeitet er seit Ende 2009 als freier IT-Journalist für verschiedene Online- und Print-Publikationen. Er lebt und arbeitet in Pfaffenhofen an der Ilm.

BitDefender Total Security 2012 – Schutz mit Komplettausstattung

Foto: Bär/Schlede

Um den kostenpflichtigen Gegensatz zu den freien AV-Programmen darzustellen, haben wir aus der reichen Auswahl der kommerziellen Sicherheitsprogramme mit BitDefender Total Security 2012 eine Lösung ausgewählt, die (schon mit ihrem Namen) den Anspruch erhebt, dem Anwender eine komplette Sicherheitslösung für seinen Windows-PC zu bieten. Fast alle Anbieter von Sicherheitslösungen besitzen eine derartige Programmsuite, so dass diese Version von BitDefender hier gut als exemplarisches Beispiel dienen kann.

Vorteile von Bitdefender Total Security:

  • schnelle Installation

  • gut strukturierte Oberfläche einschließlich "Auto-Pilot", der dem Anwender fast sämtlich Einstellungen abnimmt

  • Anti-Spyware, Anti-Spam und Mail-Schutz

  • integrierte Firewall

  • integrierter Schutz für Links von Facebook-Seiten und von Twitter

  • Kindersicherung

  • Filterung persönlicher Daten

  • in der Standardeinstellung so gut wie keine Pop-Up-Meldungen

  • Eine MacOS-Version ist ebenfalls erhältlich.

Nachteile/Schwachpunkte dieser Software-Suite:

  • Eigentlich kein Nachteil: Aber im Vergleich zu den Freeware-Lösungen kostet der Einsatz dieser Lösung natürlich pro Jahr einen gewissen Betrag.

  • Die Meldungen der Software werden so gut unterdrückt, dass wir zunächst annahmen, einige Komponenten wie die Firewall wären außer Betrieb – es erfordert eine gewisse Suche in den Einstellungen, wenn man die "normalen" Pop-Up-Meldungen auf dem Bildschirm haben möchte.

  • Eine direkte Überwachung von P2P- oder Instant-Messaging-Anwendungen ist nicht vorgesehen, es ist aber (mit etwas Fachkenntnis) möglich, sie mittels der integrierten Firewall entsprechend zu kontrollieren.

Unser Tipp: Wer sicher gehen will und sich nicht darum kümmern möchte oder kann, dass unterschiedliche Programme immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden, der sollte unbedingt eine komplette Sicherheits-Suite wie die hier vorgestellte BitDefender-Lösung auf seinem PC installieren: Sie sorgt automatisch dafür, dass immer alle Einstellungen und Vorgaben richtig sind. Besonders gut hat es uns bei dieser Lösung gefallen, dass bei ihr eine Überwachung der so beliebten Facebook-Seiten ebenfalls dazugehört. Allerdings hat ein solcher Komfort natürlich auch seinen Preis.

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