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Legendäre Notebook-Marke

So soll der Vaio-Vertrieb laufen

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Seit Anfang April 2019 gibt es erstmals seit 2014 wieder Vaio-Notebooks auf dem deutschen Markt. Nun äußert sich Simon Wiedemann vom "Business Licensing Partner" Trekstor, wie der Vertrieb der hochpreisigen Geräte ablaufen soll.

Als Sony seine Notebook-Sparte 2014 im Rahmen eines Management-Buyouts an die neu gegründete Vaio Corporation verkaufte, bedeutete dies das vorläufige Aus für die Traditionsmarke Vaio auf dem europäischen Markt. Zwar wurden die weiterhin in Japan produzierten Geräte bald über Vertriebspartner auch in anderen Teilen der Welt verkauft, doch Europa blieb ein weißer Fleck auf der Vaio-Landkarte.

Simon Wiedemann, Head of Marketing bei Trekstor, präsentiert die neuen Vaio-Notebooks für den deutschen Markt, für deren Vertrieb Trekstor als "Business Licensing Partner" verantwortlich ist.
Simon Wiedemann, Head of Marketing bei Trekstor, präsentiert die neuen Vaio-Notebooks für den deutschen Markt, für deren Vertrieb Trekstor als "Business Licensing Partner" verantwortlich ist.
Foto: Armin Weiler

Lange scheute man sich bei den Japanern, den europäischen Markt zurückzugewinnen. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen an die Geräte, allein schon durch die sprachbedingten Varianten bei den Produkten, zu heterogen funktionieren die Absatzkanäle. Nun hat man aber mit Trekstor einen Partner gefunden, den Vertrieb in ausgewählten europäischen Ländern, darunter Deutschland, übernimmt. Simon Wiedemann, als Head of Marketing bei Trekstor auch für die neuen Vaio-Schiene verantwortlich, betont, dass dies kein Schnellschuss ist: "Erste Gespräche fanden bereits vor drei Jahren statt", verrät er.

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Den Anfang machen zwei Modelle (ChannelPartner berichtete). Sie sind im höherpreisigen B2B-Premium-Segment angesiedelt. In Deutschland ist vorerst kein Vertrieb über die Distribution geplant. Die Produkte sollen direkt über den Handel vertrieben werden. Trotzdem haben laut Wiedemann auch einige Grossisten wie Herweck und Siewert & Kau Ware geordert, um Systemhauskunden insbesondere im Projektgeschäft unterstützen zu können.

Trekstor-Image ist kein Hindernis

Der Marketing-Chef räumt ein, dass Trekstor in der Vergangenheit eher den Ruf eines Anbieters von preisgünstigen MP3-Playern und externen Festplatten hatte. Er sieht allerdings darin kein Hindernis, nun Notebooks im Premium-Segment zu vertreiben. "Es hat sich seither bei Trekstor viel verändert", berichtet er. Man wollte weg vom Billigimage. Mit Projekten wie den Porsche-Design-Notebooks oder den Volks-Tablets und Volks-Notebooks sowie der Mediamarkt-Eigenmarke Peak habe man bereits bewiesen, dass man das Geschäft beherrsche.

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Wiedemann verweist auf die eigenen Servicestrukturen. So findet bei den Vaio-Geräten nach dem 1st-Level-Support bei einem externen Dienstleister der 2nd-Level-Support im eigenen Haus im hessischen Bensheim statt. Dort unterhält Trekstor auch eine eigene Reparaturwerkstatt. Laut Wiedemann arbeiten die japanischen Produzenten mit einer Fehlerrate von nur 0,03 Prozent. Sollte doch ein Reparaturfall eintreten, sollen die defekten Geräte mit einem maximalen Durchlaufzeit von vier Tagen wieder beim Kunden sein.