Test: Business-Notebook Asus W5Fe mit Windows Sideshow

04.05.2007
Thomas Rau ist stellvertretender Chefredakteur PC-WELT Print bei IT-Media. 

Testbericht Asus W5Fe

Geschwindigkeit: Die Rechenleistung des Asus W5Fe liegt dank Core 2 Duo T5600 hoch. Nur die lahme Festplatte erwies sich als Bremse.

Ergonomie: Das deutlich spiegelnde Display überzeugte mit guter Helligkeit, die auch recht gleichmäßig verteilt war. Auch die satten Farben und der sehr hohe Kontrast gefielen. Der Lüfter blieb in den meisten Situationen angenehm ruhig – außer, wenn man im Asus-Stromspartool als Energieschema „Höchstleistung“ einstellt: Dann röhrt der Luftquirl mit nervenden 2,1 Sone.

Mobilität: Asus legt dem W5Fe zwei Akkus bei - selbst mit dem größeren (6 Zellen) wiegt das Notebook nur 1,94 Kilogramm. Die Akkulaufzeit beträgt damit im Office-Betrieb rund drei Stunden, beim Abspielen einer DVD etwa zwei Stunden. Mit dem kleineren Akku arbeitet das W5Fe jeweils halb so lange. Diese Werte sind ziemlich schwach für ein Sub-Notebook und weniger als vergleichbar ausgestattete Mobilrechner mit Windows XP erreichen.

Handhabung: Die Tastatur des Asus W5Fe ist etwas kleiner verglichen mit einem Standard-Notebook. Schlecht für Blind- und Schnelltipper: Der Cursorblock ist nicht abgesetzt und einige Tasten auf der rechten Seite sind schmäler. Beim Schreibtest gab die Tastatur besonders dort deutlich nach und war deshalb relativ laut.

Ausstattung: Eine große Festplatte, ein DVD-Brenner mit –RAM und -DL-Unterstützung – die Ausstattung des Asus W5Fe ist üppig für Sub-Notebook-Verhältnisse. Das gilt auch für die Schnittstellen: Die drei USB-Buchsen sind gut zugänglich ums Gehäuse verteilt. Außerdem bietet das Asus W5Fe einen Speicherkartenleser und einen Steckplatz für Expresscards.

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