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Z-Wave-Alliance

Über 100 Home-Control-Produkte für Europa

16.04.2008
Auf dem ersten Europäischen Home Control Summit der Z-Wave-Alliance, das parallel zur Light + Building in Frankfurt stattfand, wurden mehr als 100 Home-Control-Produkte für Europa vorgestellt.

Jahrelang machte das Schlagwort "Heimvernetzung" in der deutschen CE- und IT-Branche die Runde, aber so richtig marktrelevant zündete die Idee nicht. Das kann sich jedoch bald ändern. Diverse Technologien haben das Potential, auch Normalverdiener bei der Heimvernetzung zu unterstützen. Eine dieser Technologien ist Z-Wave, die von Zensys entwickelt und von zahlreichen Herstellern in der Z-Wave-Alliance unterstützt wird.

Am 9. April fand dazu der erste europäische Home Control Summit in Frankfurt statt. Das Branchenecho war groß: Mit mehr als 220 Besuchern aus Industrie und Handel avancierte der Summit bereits auf Anhieb zur größten Home Control-Konferenz in Europa.

Global Player und namhafte Unternehmen und Organisationen aus dem In- und Ausland wie Nokia, Danfoss, Cisco/Linksys, Merten, Parks Associates, der Danish Energy Savings Trust, Lagotek und Zensys nutzten die Gelegenheit, um das Fachpublikum im Rahmen von Fachvorträgen über aktuelle Trends, Marktentwicklungen sowie Produkte und Lösungen im Home-Control-Bereich zu informieren.

Z-Wave in Kürze

Die Z-Wave-Allianz ist eine Vereinigung von mehr als 160 Herstellern, die Produkte für drahtlose Heimautomation herstellen beziehungsweise entwickeln.

Z-Wave nutzt als Netzwerktopologie ein vermaschtes Netz, das heißt jeder Netzwerkknoten ist mit einem oder mehreren anderen Netzwerkknoten verbunden. Über das Netz können Verbraucher ihre Heizungs-, Beleuchtungs-, Sicherheits-, Elektro- bzw. Elektronik-Systeme ortsunabhängig überwachen und steuern. Ein Z-Wave-Netzwerk kann aus bis zu 232 Geräten bestehen. Es ist auch möglich, mehrere Z-Wave-Netzwerke über Bridges miteinander zu verbinden.
Z-Wave nutzt das ISM-Band im Bereich um 900 MHz und 2,4 GHz. Die Übertragungsrate liegt bei 9.600 bit/s oder 40 Kbit/s.

Auf der begleitenden Fachausstellung des Summits wurden über 100 Home Control-Produkte für den europäischen Markt vorgestellt. Die von der Z-Wave-Alliance ausgerichtete Veranstaltung fand anlässlich der Light+Building vom 8. bis 9. April In Frankfurt/Main statt.

Home Control ist in Europa auf dem Vormarsch: Laut neuesten Studien des Marktforschungsinstituts Parks Associates hat die hiesige Nachfrage nach Home-Control-Lösungen, wie der Steuerung der Beleuchtung, der Heizungsregelung sowie der Überwachung des Hauses, bereits heute ein vergleichbares Niveau wie in den USA erreicht.

Für die kommenden zwölf Monate prognostiziert Parks Associates der Branche daher ein rasantes Wachstum von über 100 Prozent - nicht zuletzt bedingt durch den hohen Zuwachs an Heimnetzwerken, die die Vernetzung der einzelnen Komponenten im Haushalt ermöglichen. Nach Ansicht von Marktforschern und Experten ist Z-Wave eine der erfolgreichsten Wireless Mesh Networking-Technologie auf dem Home-Control-Markt.

Diesen Trend belegten auch die über 20 ausstellenden Sponsoren, die über 100 Z-Wave-basierende Home-Control-Produkte aus den Bereichen Energy Saving, Security, HVAC, Entertainment, Remote Home Monitoring und Appliances sowie eine neue Universalfernbedienung mit Z-Wave-Support für den europäischen Markt vorstellten.

Zu den Ausstellern zählten renommierte Unternehmen wie Danfoss, Fakro, Düwi, Horstmann, Lagotek, Hawking, Wayne Dalton, Popp, Forrest, Asphalis, Seluxit, Innovus, Electronic Solutions, Data Response, Maintronic, Merten, MEV, NorthQ, Bulogics, Intermatic, Trickle Star, Schwaiger und Electronic Housekeeper.

Home Control macht die Welt "grüner"

Ebenfalls vor Ort war der Danish Energy Savings Trust (DEST), der dem Z-Wave-Standard ein enormes Potenzial attestiert, da der Einsatz von Home-Control-Lösungen im Haushalt drastische Ersparnisse beim Energieverbrauch ermöglicht. Beispielsweise können die Heizkosten durch Verwendung von auf Z-Wave basierenden Heizkörperthermostaten um bis zu 30 Prozent gesenkt werden, was für einen normalen Haushalt eine Einsparung von bis zu 500 Euro pro Jahr bedeutet.

Vom dänischen Energieversorger Modstroem wurde eine innovative Lösung zur Senkung der Energiekosten und des CO2-Ausstoßes vorgestellt. In Kombination mit Z-Wave-basierten Tools zur Anzeige der Energienutzung bietet Modstroem seinen Kunden Hilfestellung zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Ein einziger durchschnittlicher Haushalt mit einem Verbrauch von nur 4.000 Kilowattstunden im Jahr kann somit die Umwelt jährlich um zwei Tonnen CO2-Ausstoß entlasten. (go)