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Hitzewelle

Verbindungsprobleme? Kühlen Sie Ihre Fritzbox!

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Bei der aktuellen Hitze streikt schnell mal die Fritzbox und an häufigen Internetabbrüchen muss nicht immer der Internetprovider Schuld sein. So bleibt sie cool.

Ihre Fritzbox zeigt sich in letzter Zeit bockig: Die Internetverbindung bricht immer wieder ab, manchmal stürzt der Router sogar ab und legt einen Neustart hin. Doch laut Internetprovider ist mit Ihrem Anschluss alles in Ordnung: keine Ausfälle, keine erhöhten Störsignale.

Eventuell müssen Sie die Fritzbox besser kühlen. Denn der mit zahlreichen Komponenten vollgestopfte Router ist eigentlich ein Mini- Rechner: Daher sitzt beispielsweise auf dem WLAN-Chip der Fritzbox 7490 ein passiver Kühlkörper. Trotzdem kann sich in dem engen Gehäuse natürlich die Abwärme stauen, dadurch können einzelne Bauteile überhitzen und einen Absturz des Routers auslösen.

Zuerst können Sie im Menü der Fritzbox nachsehen, wie es um die Temperatur im Gehäuse bestellt ist. Unter „System -> Energiemonitor -> Statistik“ zeigt der Router ein Diagramm für den Verlauf der CPU-Temperatur. Die durchgängige rote Linie zeigt den kritischen Temperaturbereich für die CPU an, der bei rund 120 Grad liegt.

Idealerweise gehen die Striche für die Temperaturanzeige nicht über den zweiten Abschnitt von unten hinaus – die CPU-Temperatur liegt dann bei rund 70 bis 80 Grad. Mithilfe von einigen Sofortmaßnahmen können Sie versuchen, die Fritzbox-Temperatur zu senken, falls die Box zu heiß läuft. Schalten Sie zum Beispiel Funktionen ab, die Sie nicht benötigen – so lässt sich etwa das WLAN nach einem bestimmten Zeitplan deaktivieren. Das geht im Menü unter „WLAN -> Zeitschaltung“ vonstatten.

Des Weiteren sollten Sie den Router derart platzieren, dass die Abwärme problemlos aus dem Gehäuse entweichen kann: Deshalb ist ein Schrank oder die Position hinten unten in einem Regal nicht nur wegen der dann verringerten WLAN-Reichweite kein guter Platz für die Fritzbox.

Wenn Sie die Fritzbox waagerecht aufstellen, kann es sich lohnen, eine Erhöhung unter den kleinen Standfüßen zu platzieren: So entweicht die Abwärme besser über die unteren Lüftungsschlitze des Routers. Auch ohne Fußerhöhung sollten Sie Oberflächen wie Teppiche oder Polster als Unterlage für die Fritzbox vermeiden. Auch bei der Montage an der Wand sollte zwischen der Rückseite der Fritzbox und der Wand genügend Platz sein, damit Luft um das Gehäuse zirkulieren kann.

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