SAP, IBM, HP, Oracle und Co.

Was große IT-Anbieter in der Cloud treiben



Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei PAC – a teknowlogy Group company in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.

IBM - will Cloud-Partner für Anwender sein

Akquisitionen:

  • Green Hat (Testservices in der Cloud),

  • Demandtec (Analysedienste),

  • Platform Computing (High Performance Computing),

  • Outblaze (E-Mail-Services),

  • Cast Iron Systems (Cloud-Integration),

  • Coremetrics (Web-Analytics).

Wesentliche Produkte und Services:

  • Strategy & Design (Beratung),

  • Smart Cloud Foundation (Storage),

  • Smart Cloud Applications Services (Cloud-basierende Nutzung von Unternehmensanwendungen),

  • Smart Cloud Enterprise (Infrastruktur),

  • Lotus Live (Collaboration).

IBMs Cloud-Strategie: "IBM ist Partner von Unternehmen auf dem Weg in die Cloud über das gesamte Lösungsportfolio hinweg, von der Analyse über die Entwicklung von Cloud-Strategien bis hin zu komplexen Transformationsprojekten. Ziel ist es, durch steigende Effizienz, Flexibilität und Agilität langfristig Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu unterstützen."

Foto: PAC

Karsten Leclerque, Principal Consultant - Outsourcing und Cloud bei Pierre Audoin Consultants (PAC): "IBM ist in den Cloud-Segmenten Infrastructure as a Service (IaaS), Software as a Service (SaaS), Platform as a Service (PaaS) und Business Process as a Service aktiv beziehungsweise wird diese Segmente deutlich ausbauen. Stärker ausgeprägt sind derzeit die Aktivitäten in den Bereichen SaaS und IaaS. IBM hat großes Potenzial im Bereich PaaS unter anderem durch vorhandene Lösungen für das Information-Management und System-Management sowie die IT-Security. Die Stärke von IBM im Markt für Cloud-bezogene Dienstleistungen liegt im Aufbau von Cloud-Infrastrukturen beim Kunden. Dementsprechend konzentriert sich das Geschäft derzeit vor allem auf die Private Cloud, die aber auch die Hosted Private Cloud einschließt.

Kritisch ist anzumerken, dass die IBM noch kein klar ersichtliches Cloud-Profil über alle Produkte und Dienstleistungen hinweg besitzt. Das gilt sowohl für den lokalen als auch den globalen Marktauftritt."

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