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16.06.2016 - 

Gehaltsstudie

Wo Einsteiger 49.000 Euro im Jahr verdienen

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
In der Automobilindustrie haben Informatikabsolventen die besten Verdienstaussichten. Wer Einblick in IT-Gehälter bekommen will, sollte sich an der großen Gehaltsstudie beteiligen. Noch bis 31. August können Unternehmen wie Mitarbeiter den Online-Fragebogen ausfüllen.

Ist das Informatikstudium geschafft, haben die Absolventen in der Regel die Wahl zwischen mehreren Jobangeboten. Ein Vergleichspunkt ist auch immer das Einstiegsgehalt. Die Vergüntungsexperten von Compensation Partner haben für die COMPUTERWOCHE exklusiv die Topbranchen für Informatikabsolventen ermittelt, die mit einem Bachelor abgeschlossen haben:

Heuern Informatikabsolventen bei einem Autohersteller an, sind sie mit einem Startgehalt von gut 49.000 Euro auf der Überholspur.
Heuern Informatikabsolventen bei einem Autohersteller an, sind sie mit einem Startgehalt von gut 49.000 Euro auf der Überholspur.
Foto: fujji - shutterstock.com

Die Automobilindustrie zahlt Informatikabsolventen bereits durchschnittlich 49.000 Euro im Jahr. Auf Platz zwei folgen Versicherungen, die einem Bachelor 47.460 Euro bezahlen. Auch Medienhäuser entlohnen mit 46.000 Euro überdurchschnittlich, ebenso wie Elektrotechnikunternehmen und Beratungshäuser (jeweils gut 44.000 Euro Jahresgehalt für Informatikbachelorabsolventen).

Wie viel wollen Sie verdienen? Die Frage nach dem eigenen Marktwert ist nicht nur für Berufseinsteiger eine der schwierigsten im Bewerbungsprozess. Viele Unternehmen fordern Bewerber schon in der Stellenanzeige dazu auf, ihre Gehaltsvorstellung zu nennen. Fällt diese zu hoch aus, stellt sich ein Kandidat oft selbst ins Abseits.

Aber auch eine zu niedrige Gehaltsforderung ist problematisch, wie der Fall eines IT-Beraters zeigt. Der Berater hat nach sechs Jahren den Arbeitgeber und die Branche gewechselt und sich beim Gehaltswunsch am gültigen Tarifvertrag der Branche orientiert. Nach kurzer Zeit im neuen Job musste er feststellen, dass das Gehaltniveau in der Firma rund 15 bis 30 Prozent höher liegt, und ist entsprechend verärgert.

Gehaltscheck: Verdiene ich genug?

Umso wichtiger ist es, sich vor einem Jobwechsel genau über die üblichen Gehälter in den Branchen zu informieren. Einen guten Einblick liefert etwa die jährliche Gehaltsstudie von Compensation Partner und der COMPUTERWOCHE, die im Herbst veröffentlicht wird. Bis zum 31. August 2017 können Arbeitgeber, aber auch Einzelpersonen an der Online-Befragung teilnehmen:

Hier gehts zur Online-Befragung.

Die Gehaltsdaten werden sicher verschlüsselt über einen Online-Fragebogen erhoben.

  • Einzelpersonen erhalten direkt nach der Befragung einen kostenlosen Gehalts-Check.

  • Unternehmen, die sich an der Erhebung mit mehr als zehn Datensätzen beteiligen, erhalten eine grafische Darstellung ihrer Vergütungssituation im Vergleich zum marktüblichen Niveau.

Die Ergebnisse der Umfrage erscheinen im Herbst als umfangreiche Studie.

Gehaltsvergleich: Wo IT-Profis 2016 am besten verdienten

Gehalt ist eine Frage der Position, der Branche, des Alters, des Standorts und der Unternehmensgröße. Schauen Sie, für welche IT-Fachkräfte sich im vergangenen Jahr ihr Job ausgezahlt hat.

 

Bernd Hagemann

Wenn der neue Mitarbeiter merkt, dass die anderen 15-30% mehr verdienen als er, ist er verärgert? Ja klar, was sonst? Und was machen verärgerte Mitarbeiter, die so über die Tisch gezogen wurden? Sie erbringen weniger Leistung (entsprechend ihrem Gehalt), fordern schnell einen Nachschlag oder verlassen sobald wie möglich das Unternehmen. Verlierer ist dann nicht der Mitarbeiter, sondern das Unternehmen, das wieder auf die Suche gehen muss. Das kostet sicher mehr, als vorher an Gehalt eingespart wurde. Weshalb also nicht ehrlich miteinander umgehen? Wenn ein Bewerber zu wenig Geld verlangt, könnte das Unternehmen von sich aus auf das Gehaltsniveau hinweisen. Oder der Unternehmen könnte selbst in der Ausschreibung einen Gehaltskorridor angeben. Jede dieser Varianten ist besser, als ein verärgerte neuer Mitarbeiter, der schon nach kurzer Zeit an eine Wechsel denkt, weil er sich (zu Recht!) verarscht fühlt. Aber langfristiges Denken ist nicht unbedingt eine Sache von HR-Managern.

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