Server 2008 Foundation

Windows-Server für 15 Mitarbeiter

03.04.2009
Für kleine Unternehmen bietet Microsoft seine Serverversion "Windows Server 2008 Foundation" an. Aktuell wird sie über die OEMs verkauft.

Für kleine Unternehmen bietet Microsoft seine Serverversion "Windows Server 2008 Foundation" an. Aktuell soll sie ausschließlich über OEMs auf billigen Einkern-Servern verkauft werden.

Mehr als 15 Nutzer sieht die neueste Variante des Windows-Server nicht vor. Für eine größere Zahl von Benutzern gibt es bekanntlich den "Windows Small Business Server" (SBS).

Microsoft zufolge füllt die "Foundation"-Version ein bis dato schmerzlich festgestelltes Loch in dem Server-Portfolio aus Redmond.

Sie wird in 40 Ländern erhältlich sein und wird von den OEMs (Original Equipment Manufacturer) von Microsoft, darunter Hewlett-Packard, Dell, IBM oder Acer, ab der zweiten Hälfte dieses Jahres in den Markt gebracht. Der Softwareriese erklärte, Käufer dieser Software müssten keine weiteren Lizenzen für Clients (sogenannte CALs; client access licenses) bezahlen. Er erwarte, dass der Preis für ein Hard- und Software-Bundle deut5lich unter 1.000 Dollar liegen werde.

Die Kleinstunternehmen, die sich für die Software interessieren, können Einkern-Server mit maximal acht GB Hauptspeicher einsetzen. Zudem sieht die Lizenz vor, dass die einzelnen Nutzer lizenziert werden; es ist also nicht möglich, die Nutzer-Lizenz entpersonalisiert oder auf verschiedenen Maschinen einzusetzen.

Windows Server 2008 Foundation steht anfangs in den Sprachen Englisch, Spanisch, Türkisch, Portugiesisch, Japanisch und Chinesisch zur Verfügung; mit weiteren Sprachversionen sei bis Ende dieses Jahres zu rechnen.

Ob Microsoft bis dahin die wenig moderne Beschränkung auf Einkern-Prozessoren aufheben wird, war nicht zu erfahren. Klar ist aber: Mit dem Angebot versucht das Unternehmen Linux-Servern das Wasser abzugraben. (wl)

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