Neue Partnerleistungen

Cisco engagiert sich verstärkt im KMU-Markt

16.09.2009

Partner-Profitabilität und Projekt-Finanzierung

Seine "Profitabilitätsinitiative" für SMB-Partner gliedert Cisco so auf:

Ab jetzt gibt es fünf verschiedene "Small Business Partner Development Fund-Klassen" für Partner, die den Status "Registrierte Partner", "Spezialisierte Partner", "Online Resale Partner oder Service-Provider haben

Diesen räumt der Netzwerker vierteljährliche Rabatt-Zahlungen ein , "basierend auf den Käufen von Cisco Small Business-Produkten". Zur Ermittlung der anfallenden Rabatte stehen diverse Web-Seiten zur Verfügung, mit Hilfe derer Partner "den Verkaufserfolg täglich ermitteln und Zahlungen für verschiedene Cisco-Programme zentral berechnen" können, so Cisco.

Um auf dem Laufenden zu bleiben, bietet Cisco seinen Partnern Dienstleistungen an. Der Netzwerker hat sie unter dem Namen "Cisco Small Business Pro Service" zusammengefasst; die Dienste gelten für "alle Cisco Small Business Pro-Produkte" und beinhalten unter anderem "technischen Support, Software-Verbesserungen, erweiterten Zugriff auf das Cisco Small Business Support Center und im Bedarfsfall Hardware-Austausch zum nächsten Arbeitstag".

Als Partneranstoß besonders attraktiver Art könnte sich die bereits laufende, nun bis zum 31. Juli nächsten Jahres verlängerte zinsfreie Finanzierung von Projekten erweisen. Partner, die von den " EasyLease"-Angeboten Gebrauch machen wollen, müssen wenigstens 70 Prozent des Projektes mit Cisco-Lösungen bestreiten; der Hardware-Anteil muss zehn Prozent und mehr betragen. Der Netzwerker bietet übrigens "kostenfreie Trainingskurse für Partner" an, damit diese sich über die Finanzierungsmodelle von Cisco Capital schlau machen.

Insgesamt, so sagte Guido Sommer, Direktor Vertrieb SMB bei Cisco Deutschland, sei sich der Netzwerker sicher, dass Partner mit den ab sofort verfügbaren Lösungen für kleine Unternehmen ein kostengünstiges Portfolio bieten könnten. Die Arbeit der letzten zwei Jahre war erfolgreich", sagte er und wies auf rund 1.000 Partner hin, die für das SMB-Geschäft des Netzwerkers sorgen.

Solche Channel-Arbeit ist auch nötig, denn wenn ein Ruf Cisco garantiert nicht anhaftet, dann der, zu den billigen Anbietern zu gehören. Doch das will Cisco auch nicht. Im Gespräch mit ChannelPartner im vergangenen Juni unterstrich Sommer, Cisco habe seit 2008 regelmäßig neue Produkte in den Markt gebracht, zudem "genügend Geld in die SMB-Roadmap" investiert, um jetzt sagen zu können, ein respektabler, konkurrenzfähiger SMB-Anbieter zu sein. (wl)

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