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IT Excellence Benchmark 2018

Der Arbeitsplatz der Zukunft

26.02.2019
Von Rolf Röwekamp
Die Innovationsbereitschaft der IT.
Die Innovationsbereitschaft der IT.
Foto: cio.de

Die Fragen an die Anwender drehen sich unter anderem um Kommunikation und Zusammenarbeit, Zufriedenheit mit IT-Service-Desk und IT-Systemen, Schulungen, Innovationsbereitschaft der IT sowie die allgemeine Zufriedenheit. Dabei dürfen die Mitarbeiter auf einer Skala von 1 (vollkommen zufrieden) bis 5 (unzufrieden) abstimmen. Für Unternehmen mit Mitarbeitern an Standorten in mehreren Ländern kann die Umfrage auch mehrsprachig betrieben werden.

Innovationen kommen gut an

Zum guten Abschneiden von Dachser trug vor allem die überdurchschnittliche Bewertung der Innovationsbereitschaft der IT bei. Die Mitarbeiter honorieren es, wenn beispielsweise mit Blockchain-Technologien experimentiert wird, ein gemeinsames Lab mit dem Fraunhofer-Institut entsteht oder Apps die Klemmbretter ablösen. Dachser entlastete die Beschäftigten durch Prozessautomatisierung und intensivierte die Zusammenarbeit mit der internen Forschung und Entwicklung, indem ein kleines Team für Arbeiten an der Schnittstelle bereitgestellt wurde.

Hubert Reiser, Leiter Collaboration & User Experience - Dachser: "In fünf Jahren wird es noch viel schwieriger werden, sich persönlich zu treffen und miteinander zu reden."
Hubert Reiser, Leiter Collaboration & User Experience - Dachser: "In fünf Jahren wird es noch viel schwieriger werden, sich persönlich zu treffen und miteinander zu reden."
Foto: Dachser

Die Zufriedenheit steigern aber auch ganz klassische Projekte wie die "Global Standard Integration", in deren Rahmen Dachser sein gemanagtes Netz von Land zu Land weiter ausrollt. Damit verbesserte sich in den Einheiten Stabilität, Performance und Sicherheit der Netze. Sobald ein Land in den gemanagten Standard eingebunden ist, erhöht sich dort spürbar die Leistungsfähigkeit der Netze. "Für uns ist die Angleichung der weltweiten Zufriedenheit mit der IT eine der größten Leistungen der vergangenen zehn Jahre", sagt Wolfgang Reinthaler, Team Leader IT-Marketing & IT-Staff bei Dachser.

Bessere Infrastruktur hilft

Mit Infrastrukturprojekten verbesserte auch Martin Engel, Head of IT der Alpha Trains Group, die Zufriedenheit. Das Leasingunternehmen für Lokomotiven und Personenzüge mit Hauptsitz in Luxemburg investierte stark in die Vernetzung der Standorte, wodurch die IT-Systeme zuverlässiger, performanter und sicherer liefen. Im Vergleich zu 2017 machte Alpha Trains mit seinem ITEB-Ergebnis im vergangenen Jahr einen Satz nach oben und landete auf Platz zwei.

Roger Schwarz, Managing Director IT - Interhyp: "Es wird eine Flexibilisierung geben, die wir uns noch gar nicht vorstellen können."
Roger Schwarz, Managing Director IT - Interhyp: "Es wird eine Flexibilisierung geben, die wir uns noch gar nicht vorstellen können."
Foto: Interhyp Gruppe

Die zentralen Anforderungen an die Arbeitsplätze bei Alpha Trains liegen in der mobilen Anbindung der Engineering-Mitarbeiter, die an den Loks und Zügen arbeiten, sowie in den Collaboration-Möglichkeiten bei Projekten mit internen und externen Vertragspartnern. Als Basis dafür dienen Cloud-Lösungen: So führte die IT beispielsweise Office 365, Azure Active Directory und Sharepoint Online ein. "Wir gehen kontinuierlich den Weg in die Cloud, um überall einen einheitlichen digitalen Arbeitsplatz bereitzustellen", erklärt Engel.

Microsofts Azure-Cloud-Umgebung ist für Engel gesetzt. Darauf will der IT-Verantwortliche eigene Kundenanwendungen entwickeln und branchenspezifische Applikationen wie das Asset-Management-System und das Sales-Tool besser integrieren. Mitarbeiter profitieren davon allein schon durch so simple Vereinfachungen wie den Export einer Excel-Datei aus dem neuen ERP-System: "Anfang 2018 sind wir mit Dynamics 365 aus der Cloud online gegangen, das war ein großes Projekt", berichtet Engel. "Die Ablösung der Altsysteme hat sicher zur positiven Bewertung aus dem Finance-Bereich geführt."