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Warnen Sie Ihre Kunden

Die sieben Todsünden beim Surfen

10.06.2015
Von Tobias Weidemann
Es gibt eine Vielzahl von Gefahren im Internet. Doch wenn Ihre Kunden ein paar elementare Regeln beachten, ist es nicht weiter schwer, Fallstricken aus dem Weg zu gehen.

Gefahren lauern überall – man muss sie rechtzeitig erkennen. Das gilt für berüchtigte Ecken in Großstädten genauso wie für das Internet. Während auf dem Wochenendtrip der Reiseführer verrät, was Sie besser tun und was Sie besser lassen sollten, ist das im Netz weniger einfach. Manche Abzock-Site tarnt sich hinter einem Routenplaner, und gar nicht so selten kommt ein Trojaner erst dadurch auf den PC, weil der Kunde einer Site vertraut hat, die vor einer Sicherheitslücke warnt. Auch wer umsichtig und von Sicherheits-Software geschützt durchs Internet surft, kann sich Probleme einhandeln. Und es gibt Situationen, in denen die Nutzer nur geringe Chancen haben, unbeschadet davonzukommen.

Wir stellen sieben gravierende Fehler vor und geben Tipps, wie sie sich vermeiden lassen. Denn wer eine dieser Todsünden begeht, hat eine Menge Ärger am Hals.

Meiden Sie Sites, die Sie mit Werbung, fiktiven Gefahrenmeldungen und Täuschungsmanövern bombardieren.
Meiden Sie Sites, die Sie mit Werbung, fiktiven Gefahrenmeldungen und Täuschungsmanövern bombardieren.
Foto: Torbz - Fotolia.com

1. Todsünde: Surfen auf Sites mit aggressiver Werbung
Manche Websites erschlagen einen geradezu mit animierter Werbung, kaum dass die Internet-Seite aufgerufen ist. Viele Fenster öffnen sich, ein Pop-up für Gratis-SMS hier, ein Sex-Banner dort, Abstimmungen und Rankings drängen sich vor, und die gesuchte Information ist kaum zu finden. Auf solchen Sites müssen Anwender besondere Vorsicht walten lassen. Ganz schnell klickt man hier einmal daneben - und ruft im schlimmsten Fall eine Site mit Schad-Software auf. Eine tückische Variante sind Links, die als gelb unterlegte Hinweise im Fenster der aufgerufenen Site wie Fehlermeldungen des Browsers aussehen. Die Einblendungen wollen weismachen, dass sie Systemhinweise des PCs sind. Tatsächlich steckt ein Link zu einer Werbeseite dahinter.

Tipp: Anwender sollten – zunächst ohne zu klicken – die Maus über eine solche Meldung führen. In der Fußzeile des Browsers erscheint dann die URL der Seite, die aufgerufen werden würde. Anhand dieser Information können Nutzer leichter entscheiden, ob sie dorthin geführt werden wollen.

Achtung: Gefährlich sind Sites, die den Unterschied zwischen Werbung und gesuchten Inhalten verschleiern wollen - so etwa auf www.kino.to: Abgesehen davon, dass beim Aufrufen der Site eine fingierte Virenwarnung aufpoppt und beim Abspielen eines Films der zuvor beschriebene gelb unterlegte Hinweis als vorgetäuschte Warnung erscheint, werden Software-Player vorgeschlagen. Ein Klick auf die entsprechenden Buttons, die meist nicht als Werbung erkennbar sind, führt zu einer Bezahl-Site, auf der man die Abspiel-Software herunterladen kann - und nebenbei ein Abo mit 60 Euro Jahresbeitrag abschließt (www.99downloads.de).