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Kalifornien

Donald Trump kritisiert BMW, Ford, Honda & VW für zu viel Umweltschutz

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
US-Präsident Donald Trump wettert wieder einmal auf Twitter. Dieses Mal gegen Automobil-Hersteller, die die Umwelt schützen wollen. Unter anderem gegen BMW und VW.

BMW, Ford, Honda und Volkswagen haben sich dem US-Bundesstaat Kalifornien gegenüber verpflichtet, bis 2026 die Schadstoffemissionen ihrer Neufahrzeuge zu reduzieren. Zugleich sollen die Neuwagen auch weniger verbrauchen. Mercedes-Benz soll laut New York Times planen, ebenfalls dem Abkommen mit Kalifornien beizutreten.

Das ist eigentlich eine gute Nachricht, doch einer freut sich nicht über saubere Luft: US-Präsident Donald Trump hat via Twitter seinen Unmut über dieses Abkommen kundgetan, kurz zusammengefasst: Henry Ford wäre sehr enttäuscht, wenn er sehen würde, dass seine Nachkommen ein Auto bauen wollen, das deutlich teurer und weniger sicher sei und nicht so gut funktionieren würde, nur weil die Unternehmensleiter sich nicht mit der kalifornischen Aufsichtsbehörde anlegen wollen. Kalifornien würde die Automobil-Hersteller in den Ruin treiben, wenn es seine Regierung nicht mehr gäbe.

Denn Trump ist gegen Auflagen zum Schutz der Umwelt, wie sie bereits sein Amtsvorgänger Barack Obama beschlossen hat. Ganz im Gegenteil nahm und nimmt Trump Beschlüsse der Vorgängerregierung zum Schutz der Umwelt zurück.

Doch Trump beließ es nicht bei einem unfreundlichen Twittersturm, sondern bestellte sogar Vertreter der Automobil-Hersteller General Motors, Fiat Chrysler und Toyota ins Weiße Haus ein, damit diese seine Politik unterstützen, wie The Verge berichtet. Eines dieser Unternehmen, das namentlich nicht genannt werden möchte, will dennoch dem Abkommen mit Kalifornien beitreten (Anm. d. Redaktion: Wir tippen auf Toyota).

Da Kalifornien beim Umweltschutz eine Vorreiterrolle in den USA einnimmt, dürften andere US-Bundesstaaten dem Beispiel folgen. Das würde ein neues Gesetz der Trump-Regierung, das weniger umweltfreundliche Standards vorgeben würde, unterlaufen. In den USA könnten dann zeitgleich unterschiedliche Umweltvorgaben für Neuwagen gelten.

Trump vertritt die Meinung, dass die noch von Obama beschlossenen Auflagen für die Automobilindustrie Autos deutlich teurer machen  und die Kunden dazu zwingen würden, entweder ältere Autos zu kaufen oder das alte bisherige Auto weiter zu fahren.