Weniger als 5 Mio. Arbeitslose

Jede zehnte Firma von Insolvenz bedroht

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der starke Anstieg von Firmenpleiten wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Während Experten in diesem Jahr rund 35.000 Insolvenzen erwarten, geht die Managementberatung A.T. Kearney bereits 2010 von bis zu 45.000 zahlungsunfähigen Unternehmen aus. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sei "jedes zehnte deutsche Unternehmen akut insolvenzgefährdet". Angesichts des rapiden Anstiegs werde die Zahl der Arbeitslosen weiter klettern, die Fünf-Millionen-Grenze dürfte sie dennoch nicht übersteigen.

Der starke Anstieg von Firmenpleiten wird sich in den kommenden Jahren noch verschärfen. Während Experten in diesem Jahr rund 35.000 Insolvenzen erwarten, geht die Managementberatung A.T. Kearney bereits im kommenden Jahr von bis zu 45.000 zahlungsunfähigen Unternehmen aus. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sei "jedes zehnte deutsche Unternehmen akut insolvenzgefährdet". Angesichts des rapiden Anstiegs werde die Zahl der Arbeitslosen weiter klettern, die Fünf-Millionen-Grenze dürfte sie dennoch nicht übersteigen.

Kleine und mittlere Unternehmen gefährdet

"Wir haben in Deutschland rund 3,2 Mio. Unternehmen. Über 300.000 Insolvenzen innerhalb der kommenden fünf Jahre erscheinen zu viel", meint Michael Bretz, Sprecher der Wirtschaftsauskunftei Creditreform.. Eine weitere Steigerung sei aber bereits abzusehen. Für 2009 zeichne sich ein Eintreffen der Prognose von rund 35.000 Insolvenzen ab. "Im kommenden Jahr wird die Zahl der Insolvenzen weiter wachsen, dürfte jedoch unter 40.000 liegen", so Bretz.

Dem Experten zufolge wird es künftig zwar weniger spektakuläre Großinsolvenzen geben. Die Zunahme werde hingegen vordringlich von kleinen und mittleren Unternehmen gespeist. "Viele Unternehmen geraten außerdem abseits einer Insolvenz in wirtschaftliche Schwierigkeiten und werden ohne Verfahren geschlossen", gibt Bretz zu bedenken. Besonders im Handel sowie in exportorientierten Segmenten sei mit mehr Pleiten zu rechnen.

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