Der CP-Querschläger

Lang lebe der Monitor!

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
Wenn Notebooks immer häufiger Desktop-PCs ablösen - ist dann der herkömmliche Monitor ein Auslaufmodell? Nein, sagt der Querschläger.

Für manche scheint das Aussterben der Displays auf den Schreibtischen, der offiziell immer häufiger anzutreffenden Arbeitsplätze, nur noch eine Frage des Warum und nicht des Ob. Jetzt, wo es bald schnelle und bezahlbare 24- und 26-Zoll-Monitore für den geplagten User gibt, wo die Kontrastraten auf 5.000:1 und höher geschraubt werden, Reaktionszeiten um die 2 Millisekunden jeden Spieler erfreuen ? ausgerechnet jetzt sollen die Bildschirme aussterben?

Kaum gibt es ein paar mobile Rechner mit einigermaßen arbeitstauglichen visuellen Schnittstellen, schon wird der Schreibtischflachmann auf den Müll gekippt? Wer den ganzen Tag mit diesen Mickymauskisten zu tun hat, freut sich doch richtiggehend auf einen Desktop mit richtiger Tastatur, echter Maus und eben einem schönen, großen TFT-Schirm.

Klar können sich die Umsatzzahlen reduzieren, jede/r will momentan so ein tragbares Daddelgerät. Für das Studium, das Wohnzimmer, es gibt sogar welche, die müssen damit arbeiten. Doch je größer die Bildfläche, umso mehr Vergnügen bereitet dem Anwender seine Tätigkeit. Ob es große Tabellen, Texte, Layouts, Grafiken, Fotos oder Spiele sind, nichts spricht für das Notebook, außer dessen Tragfähigkeit. So wie nie alle fetten Nobelkarossen durch Miniflitzer ersetzt werden, so wird auch ein großer Bildschirm letztendlich seinen glücklichen Käufer finden.

Dass die lauten Kisten unter und über den Tischen die längsten Tage existiert haben, ist sicherlich richtig, die werden kleiner, flacher und vor allem leiser. Das ist auch gut so, denn Lärm und Energieverbrauch können nicht niedrig genug sein. Die Entwicklung des Monitors ist meiner Meinung nach gerade in der Pubertät.

Mein Fazit: Da der Mensch nicht schrumpft, müssen eben die Schnittstellen zur Maschine groß genug sein! Und beim Display zählt die Größe!

Bis demnächst, Euer Querschläger!
(Der ChannelPartner-Autor "Querschläger" ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz.)

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