Neuartiges Mobilfunksystem ermöglicht Gratis-Anrufe

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Das schwedische Unternehmen TerraNet hat eine Möglichkeit entwickelt, mobile Kommunikation ohne ein herkömmliches Mobilfunknetzwerk umzusetzen. Die Handys werden dabei in ein Peer-to-Peer-System eingebunden und vernetzen sich untereinander, berichtet BBC online. Der Grundgedanke ist ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, eine dezentralisierte Infrastruktur, bei der jeder Knoten - in diesem Fall sind es die Mobiltelefone - nur soviel Leistung bringen muss, um sich mit dem nächsten zu verbinden. Der größte Vorteil der Technologie ist, dass Gespräche durch die Umgehung eines Providers kostenlos geführt werden können.

Das schwedische Unternehmen TerraNet hat eine Möglichkeit entwickelt, mobile Kommunikation ohne ein herkömmliches Mobilfunknetzwerk umzusetzen. Die Handys werden dabei in ein Peer-to-Peer-System eingebunden und vernetzen sich untereinander, berichtet BBC online. Der Grundgedanke ist ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, eine dezentralisierte Infrastruktur, bei der jeder Knoten - in diesem Fall sind es die Mobiltelefone - nur soviel Leistung bringen muss, um sich mit dem nächsten zu verbinden. Der größte Vorteil der Technologie ist, dass Gespräche durch die Umgehung eines Providers kostenlos geführt werden können.

Die Mesh-Technologie ist derzeit vor allem im WLAN-Bereich ein Hoffnungsträger. Mesh-fähige Geräte senden und empfangen Daten. Gleichzeitig nehmen sie Router-Funktionen wahr und leiten Daten an andere Clients weiter. Die Ingenieure wollen damit Funklöcher stopfen. Dieselbe Intention verfolgte Anders Carlius, der Gründer von TerraNet. Durch die Anwendung der Mesh-Technologie bei Mobiltelefonen, soll es selbst in Gebieten mit schwacher Mobilfunkversorgung möglich sein, Telefonate zu führen. Ein Anruf wird dabei solange von Telefon zu Telefon weitergeleitet, bis er das Zielgerät erreicht.

Carlius arbeitet seit 2002 an der Idee und konnte erste Projekte kürzlich in Tansania und Equador starten. Das System ist derzeit vor allem für Gebiete gedacht, in denen die Aufstellung von Basisstationen entweder nicht möglich oder schlicht unrentabel ist - beispielsweise in Wüstengebieten. "In manchen Gegenden in Afrika, Südamerika, Indien oder China können wir die Ersten sein, die den Menschen die Möglichkeit zur Kommunikation geben. Darüber hinaus gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, unsere Technologie anzuwenden", meint Carlius gegenüber pressetext.

Sobald ein TerraNet-Gerät eingeschaltet wird, sucht es seine Umgebung im Umkreis von etwa einem Kilometer nach weiteren Geräten ab und verbindet sich mit ihnen. Somit wird das Netz mit jedem weiteren Gerät erweitert und die Abdeckung durch das Netz vergrößert.

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