PC für militärische Nutzung

22.05.2006

Die Festplatte ist gegen Erschütterungen abgesichert und als Anzeigemedium fungiert ein LCD Panel mit Schrifterkennung. Zudem können dank verschiedenster I/O Ports USB Geräte, Speichersticks oder FireWire Kameras angeschlossen werden. So ist es möglich, ein Ziel dank der GPS Funktion in einem Overlay-Fenster anzuzeigen. Per Voice over IP wird mit dem Hauptquartier kommuniziert.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurde das BIOS gegen unbefugte Eingriffe geschützt. Dank einer zusätzlichen Software ist es weiterhin möglich, die auf der Festplatte gespeicherten Daten im Falle einer feindlichen Übernahme zu zerstören. Durch die Speicherausstattung mit bis zu 2 GB DDR RAM können mehrere kriegswichtige Applikationen gleichzeitig betrieben werden und auch für die Zukunft ist man gerüstet: Spartan unterstützt die nächste Generation der Pentium Core Prozessoren, die noch weniger Strom verbrauchen und kann wahlweise auch mit Linux, QNX oder VxWorks betrieben werden.

Zur Kühlung stehen zwei Versionen zur Wahl: Die Heatpipe-Version verträgt Temperaturen von -40 bis 85 °C, die konventionell gekühlte Version kann von 0 bis 55 °C eingesetzt werden. In puncto Gehäuse steht eine Variante aus Plastik sowie eine Titan-Aluminium Version zur Verfügung. Der Preis des kampftauglichen PCs beginnt bei 3400 $ und steigert sich entsprechend der Ausstattung und des gewünschten Einsatzzwecks. (pcwelt/cm)

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