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Cloud-Telefonie aus den Niederlanden

RoutIT startet in Deutschland durch

Dr. Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
In ihrem Heimatmarkt, den Niederlanden, ist die KPN-Tochter RoutIT eine feste Größe, was Cloud-Telefonie betrifft. Nun möchte der Anbieter auch in Deutschland durchstarten.

Seit Dezember 2018 verantwortet Martin Welz das Partnergeschäft von RoutIT in Deutschland. Zuvor war er viereinhalb Jahre lang bei der Cisco-Tochter Broadsoft beschäftigt, wo er sehr erfolgreich den Partner-Channel für die Marke Placetel aufbaute. Insgesamt verfügt Welz über eine fast 20jährige Erfahrung in der Telekommunikationsbranche -unter anderem war er zwei Jahre bei Avaya und danach über zwölf Jahre bei diversen UCC-Dienstleistern tätig.

Martin Welz, Sales Director bei RoutIT: "Wir sind mit unseren hochverfügbaren Voice-Services gestartet und werden bis Mitte 2020 den Arbeitsplatz der Zukunft Realität werden lassen."
Martin Welz, Sales Director bei RoutIT: "Wir sind mit unseren hochverfügbaren Voice-Services gestartet und werden bis Mitte 2020 den Arbeitsplatz der Zukunft Realität werden lassen."
Foto: RoutIT

Auf dem "Channel meets Cloud"-Kongress 2019 sprach ChannelPartner mit dem Manager über seine künftigen Pläne in Deutschland.

channelpartner.de: Herr Welz, wie kam es dazu, dass RoutIT in den Niederlanden so erfolgreich agiert?

Martin Welz, Sales Director bei RoutIT: In den Niederlanden hatten wir das Glück, schon sehr früh eine großartige Internet Infrastruktur vorzufinden. Was die Cloud-Akzeptanz betrifft, da sind die Niederlande das meist entwickelte Land Europas.

RoutIT-Stand bei "Channel meets Clodu" 2019 in München: Martin Welz und Christine Metzig waren vom Besucheranstum überrascht.
RoutIT-Stand bei "Channel meets Clodu" 2019 in München: Martin Welz und Christine Metzig waren vom Besucheranstum überrascht.
Foto: Tobias Tschepe

channelpartner.de: Können Sie das auch mit harten Fakten untermauern?

Martin Welz, RoutIT: Gerne! In den Niederlanden nutzen heute schon etwa 75 Prozent aller Unternehmen Cloud Telefonie-Services, in Deutschland tun das nur magere fünf Prozent aller Firmen.

channelpartner.de: Und nun wollen Sie diese Erfolgsgeschichte aus den Niederlanden nach Deutschland bringen?

Martin Welz: Genau! In den Niederlanden haben wir von Anfang an stark auf den Channel gesetzt, und unsere Cloud-Telefonie-Lösungen im Whitelabel-Modell via Reseller verkauft.

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channelpartner.de: Warum?

Welz: Weil wir dadurch unser Geschäftspotenzial im vollen Umfang abrufen können - etwa indem unsere Partner unsere Cloud-Telefonie-Lösungen mit eigenen Services veredeln und danach das ganze Paket ihren Kunden als Managed Service offerieren.

channelpartner.de: War es für Ihre niederländischen Partner von Anfang an sehr einfach, Cloud-Lösungen zu verkaufen?

Welz: Natürlich nicht, auch sie haben ihren Kunden Stück für Stück weg von der On-Premise-, hin zur Cloud-Lösung geführt - indem sie ihnen zuhörten, für sie individuelle Produktpakete schnürten und diese mit eigenen Services abrundeten. So schafften sie Vertrauen und eine langfristige Kundenbindung - mit monatlich planbaren Einnahmen.

channelpartner.de: Was könnten Ihre deutschen Partner daraus lernen?

Mit der Cloud auf die Karriere-Sonnenseite!

Welz: Sie sollten es einfach anpacken und nicht abwarten, sich nicht von Bedenkenträgern fehlleiten lassen. Unsere Technologie ist reif für die Cloud, die dafür nötige Sicherheit bringt sie ebenfalls mit. Nach dem wir bereits 20 Jahre lang Erfahrungen im Vertrieb von Whitelabel-Cloud-Lösungen sammeln konnten, sind wir bestens gerüstet, um auch unsere Partner in Deutschland auf ihrem weiteren Weg als Managed Service Provider zu begleiten.

channelpartner.de: Und was sind Ihre Pläne für die nächsten 18 Monate?

Welz: Wir sind mit unseren hochverfügbaren Voice-Services gestartet und werden bis Mitte 2020 den Arbeitsplatz der Zukunft Realität werden lassen.