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03.07.2017 - 

AVM

Smart Home mit Fritzbox - alle Geräte und Möglichkeiten

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Rund um die Fritzbox richten Sie ein Smart Home ein. Für vergleichsweise wenig Geld bekommen Sie mehr Komfort und sparen Heizkosten. Wir stellen alle Smart-Home-Geräte von AVM vor.
AVM: Smart Home mit Fritzbox und dem passenden Zubehör
AVM: Smart Home mit Fritzbox und dem passenden Zubehör

AVM und Smart Home – das passt zusammen. Denn AVM stellt immer neues Zubehör für das intelligente Zuhause vor: Schaltbare Zwischenstecker, mit denen Sie Lampen, Wasserkocher und Kaffeemaschinen und andere elektrische Geräte ein- und ausschalten. Ein Thermostat, mit dem Sie Heizkosten sparen und es zu Hause immer kuschelig warm haben. Sogar den Smart Garden nimmt AVM ins Visier. Wir erklären alle Smart-Home- und Smart-Garden-Produkte von AVM sowie deren technisches Konzept.

Die Espressomaschine schalten.
Die Espressomaschine schalten.

Vorteil AVM: Die Basis-Station für Smart Home ist oft schon da

Der Berliner Kommunikations-Spezialist AVM hat gegenüber Elgato, Homematic, Tado, Bosch, Amazon Echo, Qivicon und anderen Smart-Home-Anbietern einen großen Vorteil – die kostspielige Basisstation für das Smart Home steht meist schon in der Wohnung: Eine Fritzbox. Mit ihr verbinden Sie das Smart-Home-Zubehör (das in der Regel sowohl Aktor als auch Sensor ist) von AVM.

Im Webfrontend der Fritzbox verwalten Sie alle Smart-Home-Geräte von AVM.
Im Webfrontend der Fritzbox verwalten Sie alle Smart-Home-Geräte von AVM.

Bei den anderen Smart-Home-Systemen müssen Sie die Basisstation, die Sie an den Router anschließen, noch zusätzlich kaufen. Das kostet Sie bei der Anschaffung viel Geld, der Bosch Smart Home Controller kostet zum Beispiel allein rund 230 Euro – und dann brauchen Sie ja noch zusätzlich die eigentlichen Geräte, die Sie damit steuern wollen. Außerdem verbraucht diese Basisstation auch noch Strom. Diese beiden Zusatzkosten fallen bei der Fritzbox weg - sie ist Router und Basisstation in einem.

DECT ULE als Funkstandard

Der Datenaustausch zwischen Fritzbox und den Smart-Home-Komponenten (Aktoren und Sensoren) erfolgt über DECT-ULE (Dect: Digital Enhanced Cordless Telecommunications). AVM hat sowohl die aktuellen Fritzboxen wie 7490 und 7580 als auch das Smart-Home-Zubehör mit DECT-ULE ausgestattet.

Das ULE steht für Ultra Low Energy. DECT-ULE soll besonders stromsparend arbeiten. Es eignet sich also ideal für Batterie-betriebene System wie zum Beispiel die Fritz Dect 300. Die Reichweite in Gebäuden soll laut AVM bis zu 40 Meter unter optimalen Bedingungen betragen. Im Freien kann die Reichweite von DECT ULE noch deutlich weiter gehen, von bis zu 300 Metern ist die Rede. AVM bietet zudem einen Repeater zur Reichweitenverlängerung an. Die via DECT-ULE übertragenen Daten sind mit AES-128-Bit verschlüsselt. DECT ULE nutzt das Frequenzband von 1.880 bis 1.900 MHz, in dem kaum Konflikte mit anderen Geräten und deren Funkfrequenzen drohen.

Insgesamt können Sie per DECT ULE mit der Fritzbox verbinden: 6x DECT-Telefon + 6x Dect-Repeater + 10x Fritz Dect 200/210 + 12x Fritz Dect 300/Comet DECT = maximal also 34 DECT-Geräte.

Zu Apple Homekit und anderen Smart-Home-Standards wie Zigbee, Z-Wave oder Homematic etc. bietet AVM derzeit keine Unterstützung.

Schalten per Klatschen
Schalten per Klatschen

Diese Einsatzbereiche deckt AVM beim Smart Home ab

Mit dem Smart-Home-Zubehör von AVM können Sie Elektrogeräte in Haus und Garten, die über einen Netzstecker verfügen, ein- und ausschalten. Außerdem messen Sie den Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte. Sowohl die Zwischenstecker als auch der Heizungs-Thermostat verfügen zudem über ein integriertes Thermometer. Sie können sich damit also die Temperatur an den jeweiligen Standorten anzeigen lassen. Mit der Fritz Dect 300 steuern Sie zudem einen Heizkörper - auch von unterwegs aus.

Keine Sicherheits-Lösung

Zur Not lässt sich mit AVM sogar eine Überwachungskamera realisieren. Wobei der Bereich Überwachung beziehungsweise Sicherheit von AVM noch ziemlich vernachlässigt wird: So bieten die Berliner weder eine Stand-Alone-Überwachungskamera noch Bewegungsmelder noch Rauchmelder und auch keine Fensterkontakte an. Ebenso fehlen Tür- und Fensterschließ-Techniken und Garagentorsteuerungen.

Mit AVM lässt sich derzeit also keine Sicherheitslösung für das Smart Home realisieren. Mit einer Ausnahme: Sie können Einbrecher abschrecken, indem Sie mit der Fritz Dect 200 oder 210 eine Lampe immer wieder ein- und ausschalten. Und so vortäuschen, dass eine leer stehende Wohnung bewohnt sei.

Ambiente-Beleuchtung gibt es von AVM ebenfalls nicht, allerdings können Sie Lampen natürlich über die AVM-Zwischenstecker schalten.

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