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Spam Wars: Episode II

02.01.2007
Von Charles Taite
Charles Taite, CTO von Beginfinite Inc., äußert sich zu der aktuellen Spam-Problematik.

Von Charles Taite, CTO von Beginfinite Inc.

Viele Spam-Versender nutze Botnets um "preiswert" ihren Botschafen an den Mann zu bringen. Bildnachweis: Sophos
Viele Spam-Versender nutze Botnets um "preiswert" ihren Botschafen an den Mann zu bringen. Bildnachweis: Sophos
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Nur wenige Jahre ist es her, als Bill Gates erklärte das Spam-Problem sei spätestens 2006 gelöst. Es schien als sollte er Recht behalten, wie so oft: Der Einsatz von Anti-Spam-Software in Unternehmen zeigte Wirkung. Anfang 2006 ging das Spam-Aufkommen drastisch zurück. In vielen Fällen blieben nur noch ein bis zwei Spam-Nachrichten unerkannt und drangen bis in die Mailboxen der User vor. Nicht nur der Microsoft-Chef dachte, dass die Spam-Plage Geschichte wäre.

Machen wir einen Sprung nach Dezember 2006. Ist das Spam-Problem wirklich gelöst?

Nein! Lediglich der erste Akt der Spam-Story, nennen wir Sie "Spam Wars", ist abgeschlossen und Bill Gates hat dieses Mal nicht Recht behalten. Im Gegenteil, wir stecken mitten im zweiten Akt. Das Blatt in dieser Story hat sich gewendet und es sieht danach aus, als ob das Spam-Problem immer größer wird. Der Stand der Dinge ist, dass seit einigen Wochen und Monaten das weltweite Spam-Aufkommen aus verschiedenen Gründen sprunghaft angestiegen ist. Die Experten überschlagen sich mit Ihren Meldungen und Warnungen. Neun von zehn E-Mails sind bereits Spam-Mails und es ist kein Ende in Sicht.

Die Rechnung ist einfach

Nehmen wir an, dass eine Anti-Spam-Lösung 97 Prozent der eingehenden unerwünschten Nachrichten abfängt. Bei einem Spam-Aufkommen von 100 pro Mailbox, erhält man folglich drei Spam-Nachrichten pro Tag. Damit konnten wir zu Beginn des Jahres leben. Heute hat man allerdings das Gefühl, als würde man von der Spam-Welle überschwemmt werden. Aus drei Spam-Mails sind in vielen Fällen zehn oder noch mehr Werbe-Mails pro Tag geworden, die Ihren Weg in die Mailboxen der User finden.