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iPad 2017

Test iPad 2017: Brot-und-Butter Tablet

Mittlerweile ist Markus Schelhorn aber mehr als nur Journalist für Print-Medien. Seine journalistischen Kenntnisse hat er ausgebaut in Richtung redaktionelles SEO sowie Themenfindung nach SEO-Relevanz. Zudem hat er Erfahrung im Social-Media-Management. Seine Leidenschaft für Fotografie und Filmen kann er gut in seine Arbeit integrieren. Obwohl er Technik-Geek ist - "typisch Mann eben" - interessiert ihn beim Fotografieren vor allem das Nicht-technische - denn das Spannende ist, wie man mit Fotos Geschichten erzählen kann. Mehr dazu finden Sie auf seiner Website www.gut-fotografieren.de
Wir haben das iPad 2017 in der Hand gehabt, der etwas günstiger und schneller, aber auch etwas dicker und schwerer geworden ist.

Apple hat ohne viel Aufsehen zu erregen den Nachfolger des iPad Air 2 in den Store gebracht, der nun wieder ganz schlicht auf den Namen iPad hört. Zur besseren Unterscheidung nennen wir ihn iPad 2017. Es war höchste Zeit für einen Nachfolger, denn das iPad Air 2 war schon seit 2014 nahezu unverändert im Programm, sieht man von Änderungen der Speicher-Größen ab.

Das iPad 2017 im Test
Das iPad 2017 im Test
Foto: Markus Schelhorn

Klar, das iPad 2017 ist schneller als sein Vorgänger. Denn nach vier Jahren ist die Prozessoren-Entwicklung ja nicht stehen geblieben. Allerdings ist er auch dicker und schwerer geworden – dafür aber auch günstiger. Die Unterscheidung zur iPad-Pro-Serie ist nun also deutlicher als zuvor. Den Einstieg macht nun das neue Brot-und-Butter-iPad, der nun genügend Abstand zu seinen Pro-Kollegen bietet.

Rund zweidrittel aller verkaufter iPad-Versionen sind die Grundmodelle. Die Pro-Modelle werden zwar seltener gekauft, bescheren Apple aber auch einen ansehnlichen Umsatz. Als generalüberholte Geräte kann man das iPad Air 2 weiterhin kaufen. Ein großer Preisvorteil gegenüber seinem Nachfolger gibt es allerdings nicht.

Der Unterschied des iPad 2017 zum Vorgänger iPad Air 2

Die auffälligste Neuerung des iPad 2017 ist sein Gehäuse, das nun dem des kleinen iPad Pro ähnelt. Wie gewohnt gibt es das iPad in den drei Farben Silber, Gold und Space Grau. Höhe und Breite des iPad bleiben zwar unverändert, dafür ist das neue iPad dicker geworden (7,5 mm statt zuvor 6,1 mm). Das ist wohl dem größeren Akku geschuldet. Denn der verbaute Lithium-Polymer-Akku des iPad 2017 bietet 32,4 Wattstunden, das sind etwas mehr als der Akku des iPad Air 2, der 27,3 Wattstunden bietet. Die Akkudauer liegt indes bei beiden Geräten um die 10 Stunden.

Die Ausstattung des iPad 2017 hat sich kaum geändert. Weiterhin hat man die Wahl zwischen 32 GB oder 128 sowie den Modellen mit Bluetooth und Wi-Fi oder zusätzlich mit Mobilfunk (Nano-SIM). Überarbeitet ist der Prozessor. Das iPad 2017 nutzt einen A9-Przessor und M9 Coprozessor, sein Vorgänger einen A8X-Chip. Auch der Prozessor des iPad 2017 greift auf 2 GB RAM zu. Der A9-Prozessor ist nicht mehr der frischeste, schon das iPhone 6S verwendet es. Der derzeit aktuelle A10-Prozessor, der aktuell nur im iPhone 7 zum Einsatz kommt, wird wohl den kommenden Spitzenmodellen der iPad-Pro-Serie vorbehalten sein. Gleich geblieben ist das 9,7 Zoll große IPS-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel.

Apple ist Marktführer bei den Tablets

Mit über 20 Prozent ist das iPad laut Marktforschungen von IDC immer noch das beliebteste Tablett, gefolgt von den Geräten von Samsung (15 Prozent) und Amazon (7,3 Prozent).

iPad oder iPad Pro?

Das iPad 2017 unterstützt nicht das drucksensitive Apple Pencil und das Smart Keyboard eines iPad Pro. Außerdem zeigt das Display des iPad 2017 wie schon das iPad Air 2 nicht die volle Farbdarstellung des iPad-Pro-Displays, das den sRGB-Farbraum abdeckt. Auch auf vier Lautsprecher muss man verzichten, das iPad 2017 verwendet zwei Lautsprecher. Zudem ist das iPad Pro flacher.

Die Geschwindigkeit

Wir haben mit Geekbench 4 die Geschwindigkeit des iPad 2017 gemessen. Mit seinem A9-Prozessor erreicht das Tablet beim Single-Core-Test 2550 Punkte, im Multi-Score-Test 4438 Punkte. Das ist etwas schneller als sein Vorgänger iPad Air 2, der in diesen Tests 1829 Punkte beziehungsweise 4385 Punkte erreicht. Das 9,7 Zoll große iPad Pro erreicht hier mit seinem A9X-Chip 3017 beziehungsweise 5080 Punkte.

Bei der Grafikleistung von Metal messen wir bei dem iPad 2017 9816 Punkte, sein Vorgänger iPad Air 2 erreicht 7158 Punkte und das kleine iPad Pro 14736 Punkte.

Kurzum: Der Geschwindigkeitsvorteil des iPad 2017 gegenüber dem iPad Air 2 wird man im Praxis-Einsatz nicht bemerken. Spürbarer ist der Unterschied vor allem in der Grafikleistung gegenüber dem iPad Pro.

iPad 2017: Technische Daten

Preise: 32 GB Wi-Fi: 399 €; 32 GB Wi-Fi + Cellular: 559 €; 128 GB Wi-Fi: 499 €; 128 GB Wi-Fi+ Cellular: 659 €

Retina-Display: 9,7 Zoll Multi-Touch, IPS, 2048 x 1536 Pixel

Prozessor: A9 mit M9 Coprozessor

Mit Touch-ID Fingerabdrucksensor

Kameras: Vorne (FaceTime) 1,2 MP, hinten (iSight) 8 MP

Drahtlos: Wifi, Bluetooth 4.2, je Modell Mobilfunk (Nano-SIM)

Anschluss: Lightning

Speicher: 32 GB oder 128 GB

Akku: Lithium-Polymer mit 32,4 Wattstunden

Maße, Gewicht: 240 mm, 169,5 mm, 7,5 mm (H x B x T); Gewicht: 469 g (Wi-Fi), 478 g (Wi?Fi + Cellular)

iPad Mini vor dem Aus?

Die Zukunft des iPad Mini, seit 2015 unverändert im Programm, ist ungewiss. Gerüchten zufolge möchte Apple den kleinsten iPad nicht mehr verkaufen. Das würde zu einer strammen Produktlinie der iPad-Familie passen: Die iPad-Pro-Produktlinie, die mit dem aktuellen iPad als Einstiegsgerät nach abgerundet ist.

Siri immer noch nicht für Österreich und der Schweiz

Siri gibt es offiziell immer noch nicht in Österreich und der Schweiz. Als Umweg lässt sich dort Siri nur verwenden, indem man ein deutsches iTunes-Konto einrichtet. Die Konkurrenten Alex von Amazon und Cortana von Microsoft sind da schon weiter: Sie lassen sich in diesen Ländern auch ohne Umweg nutzen. Der Sprachassistent wird aber auch zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Empfehlung iPad

Das Update des Einstiegs-iPad haut uns zwar nicht vom Hocker. Doch zu einem Einstiegspreis ab 399 Euro ist das iPad 2017 dennoch eine attraktive Wahl für diejenigen, die keine rechenintensiven Anwendungen verwenden. Zum surfen, Mails checken und für Spiele sowie Office-Anwendungen reicht die Leistung allemal aus. (Macwelt)