Full-HD-Display, Core i5, Doppelgarantie

Test: Toshiba Tecra A50-A-12Z - Business-Notebook

Dr. Harald Karcher ist freier Autor in München. Er testet mobile Geräte vom Handy bis zum Laptop und mobile Netze von WLAN bis zu LTE.
Mit dem 15-Zoll-Notebook Tecra A50-A adressiert Toshiba Anwender in mittelständischen und großen Unternehmen. Im Test muss die Ausführung mit Full-HD-Display ihr Können unter Beweis stellen.
Toshiba Tecra A50-A-12Z
Toshiba Tecra A50-A-12Z
Foto: Toshiba

Mit den Notebooks dieser Tecra-A50-Baureihe bietet Toshiba laut eigenem Bekunden Geräte "für sicheres mobiles Computing in mittelständischen und großen Unternehmen". Das hier getestete, stärkere Modell Toshiba Tecra A50-A-12Z hat ein entspiegeltes "Full-HD-Hochhelligkeitsdisplay", 8 GByte Arbeitsspeicher und eine "kraftvolle NVIDIA GeForce GT 730M Grafikkarte" verbaut, erklärt der Hersteller. Es kostet per Testschluss 1599 Euro. Das schwächere Modell Toshiba Tecra A50-A-13C mit entspiegeltem HD-Display, 4 GByte Arbeitsspeicher und integrierter Intel-HD-Grafik 4600, aber ohne gesonderte NVIDIA-Grafik, liegt bei 1149 Euro. Das sind immerhin 450 Euro weniger.

Ausstattung

Der Toshiba Tecra wird von einem 64-Bit-Prozessor der Baureihe Intel Core i5-4300M vPro mit Intel-Turbo-Boost-Technologie 2.0 und 3 MByte 3rd Level Cache angetrieben. Normalerweise läuft er mit 2,6 GHz. Je nach Bedarf und Anwendung kann er seine Taktrate aber bis auf 3,3 GHz hochfahren. Der Windows-Leistungsindex gibt dem Prozessor 7,2 von 7,9 möglichen Punkten.

Dem Prozessor steht ein RAM-Speicher mit 8 GByte DDR3L zur Seite. Im Toshiba-Web-Shop kann man ein 4-GByte-RAM-Modul für 119 Euro oder ein 8-GByte-Modul für 199 Euro nachkaufen und ganz einfach selbst ins Notebook installieren. Dazu muss man nur zwei Kreuzschräubchen lösen und die Bodenplatte abnehmen. Dahinter befindet sich eine freie Speicherbank für den zweiten RAM-Riegel.

Der Test-Toshiba lässt sich mittels Gigabit-LAN, Wi-Fi a/b/g/n und Bluetooth 4.0 gut vernetzen. Ein Funkmodul für 2G, 3G, 4G oder LTE sucht man indes vergeblich. Im Proband steckt ein PCIe-Half-Mini-Card-Funkmodul der Marke "Intel Centrino Advanced-N 6235". Laut Intel-Datenblatt unterstützt es Dual-Band-WLAN 802.11a/b/g/n auf 2,4 und 5 GHz mit Datenraten bis zu 300 Mbit/s brutto. Das 2x2-MIMO-Modul unterstützt zudem die "Intel My Wi-Fi"- und die "Intel Wireless Display"-Technologie. Auf dem gleichen Intel-PCIe-Kärtchen sitzt auch noch ein Dual-Mode-Bluetooth-Funkmodul. Es unterstützt laut Intel-Datenblatt die Bluetooth-Modi 2.1, 2.1+EDR, 3.0, 3.0+HS und Bluetooth 4.0.

In früheren Tests mit anderen Notebooks zeigte just dieses Intel-Funkmodul sehr gute Reichweiten und stabile Verbindungen, und zwar sowohl bei WLAN als auch bei Bluetooth. Es wirkt rundum ausgereift.

Das 15,6-Zoll-Display arbeitet mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Bildpunkten) und LED-Hintergrundbeleuchtung. Das Toshiba-Test-Notebook besitzt zwei Grafiklösungen. Die erste nennt sich "Intel HD Graphics 4600". Sie ist auf geringen Energieverbrauch optimiert. Für normale Anwendungen wie Microsoft Office ist sie mehr als ausreichend.

Daneben ist, als zweite Grafiklösung, noch eine gesonderte "NVIDIA GeForce GT 730M" mit 1 GByte VRAM im Toshiba integriert. Sie ist im Testgerät ab Werk so eingestellt, dass sie sich nur bei Bedarf zuschaltet. Das genaue Zuschaltverhalten kann man in der NVIDIA-Bediensoftware zum Teil selbst ändern.

Der nicht ganz billige Toshiba Tecra A50-A-12Z hat leider keine SSD, sondern nur eine traditionelle Festplatte mit 500 GByte Kapazität und 7200 Umdrehungen pro Minute. Es gibt auch keinen Platz für ein zweites Laufwerk, wo man eine SSD oder eine zweite Festplatte für den RAID-Verbund nachrüsten könnte.

Fünf USB-Anschlüsse, davon zwei USB 3.0, ermöglichen einen Datenaustausch mit externen Geräten und die Verbindung des Notebooks mit einer Desktop-Maus oder -Tastatur. Zudem unterstützen die Tecra-A50-A-12Z- und Tecra-A50-A-13C-Modelle Intel Wi-Di für die kabellose Übertragung von Daten an ein kompatibles Display.

Vorne am Gerät sitzen rechts und links außen zwei Stereolautsprecher. Der Sound wird also nach vorne abgestrahlt. Neben dem linken Lautsprecher befindet sich der Steckplatz für externe Speichermedien der üblichen Formate wie SD, SDHC, SDXC, miniSD, microSD Card und MultiMediaCard.

Der Toshiba wurde im Dezember 2013 mit einem vorinstallierten Betriebssystem Windows 7 Professional 64-Bit angeliefert. Zusätzlich war Windows 8 Professional 64-Bit auf zwei DVD-Scheiben beigelegt.

Auf das Tecra A50 gewährt Toshiba die sogenannte Doppelgarantie. Dies bedeutet: Wenn innerhalb des ersten Jahres ein Mangel auftritt, der unter die Herstellergarantie fällt, erhält der registrierte Teilnehmer nicht nur eine Reparatur oder den Austausch des Gerätes, sondern auch den Kaufpreis des Gerätes zurückerstattet.