Ersatz für Legacy-Geräte

VMware aktualisiert virtuellen Load Balancer



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
VMware hat den NSX Advanced Load Balancer unter anderem um eine neue Kubernetes-Architektur erweitert und die Zusammenarbeit mit der Google Cloud Platform verbessert.
"Legacy-Geräte sind unflexibel, komplex in der Bereitstellung und Verwaltung und zudem teuer." Gerd Pflueger, NSX Systems Engineer bei VMware
"Legacy-Geräte sind unflexibel, komplex in der Bereitstellung und Verwaltung und zudem teuer." Gerd Pflueger, NSX Systems Engineer bei VMware
Foto: VMware

Der NSX Advanced Load Balancer ist nach Angaben von VMware eine einzige Erfolgsgeschichte. Mittlerweile soll die virtuelle Lösung bereits mehr als 7.000 Hardware-basierte Load Balancer ersetzt haben. Laut VMware zählen unter anderem sechs der Top-10-Finanzunternehmen in den USA zu den Nutzern. Sie verwenden die Software-basierte Plattform für einen flexiblen Lastausgleich. Vor kurzem erst hat der Hersteller eine aktuelle Kundenumfrage genutzt, um sein Lösungsportfolio vorzustellen.

Moderne IT-Architektur

Die neue Version des NSX Advanced Load Balancers unterstützt eine moderne IT-Architektur, um Anwendungen zu automatisieren und zu skalieren. Außerdem lässt sich damit nach Angaben von VMware sicherstellen, dass die Anwendungen "über Rechenzentren und Clouds hinweg stets zuverlässig funktionieren und verfügbar sind". Neben dem Load Balancing enthält die Lösung auch eine Web Application Firewall (WAF), Möglichkeiten zur Anwendungsanalyse sowie Kubernetes-Zugangsdienste. Sie funktioniert laut Hersteller sowohl in VMware- als auch in Nicht-VMware-Umgebungen.

Außerdem enthält die aktuelle Version des NSX Advanced Load Balancers eine neue Architektur für konsolidierte Kubernetes Ingress Services, die für umfangreiche Container-Implementierungen mit zahlreichen Clustern und Standorten optimiert wurde. Laut Hersteller kann der virtuelle Load Balancer zudem nun auch in Verbindung mit der Google Cloud Platform genutzt werden.

"Durch die enorme Ausbreitung des digitalen Geschäftsverkehrs und die hohen Anforderungen moderner Anwendungen sind die auf Legacy-Geräten basierenden Load Balancer an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen", sagt Gerd Pflueger, NSX Systems Engineer bei VMware. Die veralteten Geräte seien zu "unflexibel, komplex in der Bereitstellung sowie Verwaltung und zudem teuer".

Zur Startseite