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Social Media Plattformen im Vergleich

Welche sozialen Medien sich für wen eignen

22.12.2016
Von Franziska Nimz
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Franziska Nimz schreibt als Expertin zu den Themen Social Media im B2B- und B2C-Bereich. Als Social Media Managerin betreut sie Social Media Präsenzen von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Mode, Film oder anderen Dienstleistungen. Zudem gibt sie Social Media Workshops zu den Themen Strategie, Werbung und Administration von Accounts.

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Die Nutzung sozialer Netzwerke ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Je nachdem welche Kommunikationsziele verfolgt werden, müssen die passenden Kanäle ausgewählt werden.
 
  • Wichtiger, als auf allen Social-Plattformen präsent zu sein, ist eine unternehmerische Social-Media-Strategie.
  • Große Angebote wie Facebook, Youtube und Twitter bieten Unternehmen viele gute Möglichkeiten, sind aber auch entsprechend aufwändig in der Pflege. Unbekanntere Angebote können im Einzelfall sinnvoller sein.
  • Informieren Sie sich vorab über Für und Wider einzelner Social Networks - beispielsweise mit diesem Ratgeber.

Unternehmen müssen nicht zwangsweise in allen sozialen Netzwerken vertreten sein. Eine Studie über die Social Media-Präsenz der Fortune Global 100 Unternehmen ergab, dass 65 Prozent einen Twitter-Account, 54 Prozent eine Facebook-Fanseite, 50 Prozent einen YouTube-Kanal und 33 Prozent einen Corporate Blog betreiben. Insgesamt nutzt nur jede fünfte Firma alle vier Plattformen. Die untersuchten Unternehmen aus Europa nutzen vor allem Twitter (71 Prozent). YouTube und Facebook teilen sich Platz 2 mit 52 Prozent und der Corporate Blog steht mit nur 25 Prozent am Ende der Liste. Entscheidend ist, in den richtigen Netzwerken für Buzz zu sorgen.

Die Social Media-Plattformen, auf denen sich ein Engagement lohnt, können beruflich und privat unterschiedlich sein.
Die Social Media-Plattformen, auf denen sich ein Engagement lohnt, können beruflich und privat unterschiedlich sein.
Foto: Rawpixel.com - shutterstock.com

Mittendrin statt nur dabei

Es macht keinen Sinn, das eigene Unternehmen auf jeder Plattform zu registrieren, wenn für die weitere Betreuung sowohl Zeit als auch Content fehlen. Denn so ist es nur ein weiterer toter Social Media Account, auf welchem Nutzer im Regen stehen gelassen werden. Viel wichtiger ist, das Thema Social Media im Unternehmen strategisch zu etablieren und ganzheitlich in die Unternehmenskommunikation einzubinden.

Die Ausarbeitung einer Social Media Strategie ist daher fundamental, um wildes Treiben im Social Media Dschungel zu vermeiden. Der Einstieg in Social Media sollte offen im Unternehmen thematisiert und die Mitarbeiter motiviert und sensibilisiert werden. Bei der Ausarbeitung der Strategie sollte auf folgende Fragen eine Antwort gefunden werden:

  • Welche Ziele will das Unternehmen mit Social Media erreichen?

  • Zu welchen Themen hat das Unternehmen etwas zu erzählen?

  • Welche Inhalte stehen zur Verfügung?

  • Wo sind die Zielgruppen anzutreffen?

  • Wie viel Zeit möchte das Unternehmen in Community Management investieren?

  • Wie viel Werbebudget steht zur Verfügung?

Des Weiteren müssen Prozesse und Abläufe definiert und die zuständigen Mitarbeiter fit für Social Media gemacht werden.

Nutzerzahlen in Deutschland

Der Recherche von Web-Blogger Christian Buggisch sowie Zahlenangaben des SocialMedia Institutes zufolge ist der blaue Riese Facebook auch in Deutschland mit rund 26 Millionen (2 Millionen weniger als 2015) Nutzern mit Abstand immer noch das größte soziale Netzwerk. Platz 2 hat sich Instagram geholt. Mit inzwischen 9 Millionen aktiven Nutzern hat die beliebte Foto-App nun das weltweit größte Videoportal überholt. YouTube verzeichnet in Deutschland ganze 6 Millionen (2 Millionen mehr als 2015) aktive Nutzer, die Videos nicht nur anschauen, sondern auch hochladen.
Mit etwas Abstand folgt das Microblogging-Netzwerk Twitter, das von knapp 4 Millionen Deutschen regelmäßig genutzt wird. Dahinter hat sich die Live-App Snapchat mit etwa 3 Millionen Nutzern eingereiht. Pinterest zählt immer noch zwischen 2 und 3 Millionen Nutzer. Bei Google + wird geschätzt, dass die aktive Nutzerzahl irgendwo zwischen 600.000 und 6 Millionen liegt.

Das deutsche Business Netzwerk XING wächst langsam aber stetig und zählt inzwischen etwas über 9 Millionen Nutzer in der D-A-CH-Region. Das internationale Netzwerk LinkedIn darf sich inzwischen über 7,5 Millionen deutschsprachige Nutzer freuen.

Darüber hinaus weisen beispielweise auch Dokumenten-Netzwerke wie Slideshare oder Scribd steigende Nutzerzahlen in Deutschland vor und sind vor allem für Unternehmen, die ihr Expertenwissen in einer bestimmten Branche oder Nische in den Vordergrund stellen möchten, interessant.

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