HP, Cisco, IBM, Microsoft, Citrix

Zehn Private-Cloud-Lösungen im Vergleich



Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei PAC – a teknowlogy Group company in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.

HP führt die Liste an: Strategie und Marktpräsenz sind spitze

Die insgesamt höchste Punktzahl fuhr Hewlett-Packard (HP) ein. CloudSystem Enterprise zählt zu den ersten Private-Cloud-Lösungen auf OpenStack-Basis. HP hat den frühen Start gut genutzt und dem Produkt ein aufgeräumtes und gut navigierbares User-Interface verpasst, das seinesgleichen sucht. Zudem erachten es die Prüfer als gelungen, wie der Anbieter sowohl ein breites Funktionsspektrum als auch tiefe Eingriffsmöglichkeiten unter einer übersichtlichen Benutzerschnittstelle zusammengeführt hat. Die einheitliche Gestaltung schaffe die Basis für eine intiutive Bedienung durch Administratoren und Endnutzer, lobt Forrester. Die Software verlange Letzeren kaum technisches Verständnis ab, um durch die Software zu den erforderlichen Funktionen zu navigieren.

Das Paket stellt den Nutzern und Administratoren eine große Zahl granularer Funktionen zur Verfügung (etwa Directory-Verbunddienste, Service-Level-Monitoring). Sie lassen sich im Portal, aber auch via API bedienen. Auch in hybriden Umgebungen, in der Automatisierung und Template-Gestaltung kann HPs Portfolio überzeugen.

Zwar geht ein Großteil der Kundeninstallationen auf Migrationsprojekte treuer HP-Anwender zurück. Doch Forrester ist überzeugt, dass der Anbieter mit seinem Portfolio und seiner Marktpräsenz auch Neukunden überzeugen wird.