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Meldungen vom 10.01.2001

  • Lucent-Spinoff Avaya kauft VPN-Spezialisten

    Drei Monate, nachdem die Lucent−Tochter Avaya unabhängig wurde, hat der Netzwerker erstmals mit dem 1995 gegründeten kalifornischen VPN−Spezialisten VPNet eine Firma gekauft. Der laut Analysten vergleichsweise geringe Preis beträgt 120 Millionen Aktiendollar. Mit der Akquisition hofft der Netzwerker, im wachsenden Segment VPN eine größere Rolle spielen zu können. Laut Prognosen dürfte der Markt für geschlossene, sichere Netze über Internet−Verbindungen binnen drei Jahren rund 3,4 Milliarden Dollar wert sein. Avaya betont, dass die hauseigenen VPN−Produkte, die bei dem Spin−off aus dem Lucent−Portfolio übernommen wurden, keine überschne mit den VPNet−Hard− und Software−Produkten aufweisen. (wl) …mehr

  • Wireless LAN gewinnt in Unternehmen zunehmend Akzeptanz

    Konnten sich vor Jahr und Tag nur die Hersteller für Wireless LAN (WLAN) begeistern, hat seit der Einführung des Wi−Fi−Standards (IEEE 802.11b) Ende 1999 die drahtlose Technologie so weite Fortschritte gemacht, dass immer mehr Unternehmen ihre anfängliche Reserviertheit aufgegeben haben. Nicht zuletzt so große Namen wie Lucent, Cisco, Nortel, Intel, Nokia und Ericsson, die sich der Drahtlos−Technologie verschrieben haben, sorgen für breitere Akzeptanz. Marktforscher Cahners In−Stat geht davon aus, dass sich die weltweiten Umsätze im WLAN−Markt zwischen 1999 und 2002 von 624 Millionen auf drei Milliarden Dollar mehr als vervierfachen werden. Markttreiber ist den Analysten zufolge der Wunsch der Unternehmen nach mehr Mobilität ihrer Mitarbeiter. Denn sowohl preislich als auch von der Leistung wie vom Sicherheitsaspekt können sich WLAN−Lösungen nicht mit Fast Ethernet messen. Zumindest was die Sicherheit angeht, arbeitet die IEEE−802.11−Workgroup aber an Nachbesserungen. Weitere Kicks für den WLAN−Markt erwartet Cahners In−Stat davon, dass Dell und IBM für ihre Produkte Wi−Fi−Lösungen anzubieten beginnen. Außerdem werden in Zukunft mehr und mehr Anbieter auf den WLAN−IC−Markt drängen, um die derzeitige Dominanz von Intersil und Lucent herauszufordern und somit die Entwicklung weiter vorantreiben. (kh) …mehr

  • Unified Messaging: Mirapoint kooperiert mit Cisco

    Der Infrastruktur-Lieferant für Internet-Messaging-Prov, Mirapoint, hat sich nun mit dem Netzwerk-Weltmarktführer Cisco verbündet. Demnach soll die Unified-Communication-Produktpalette "uOne" des Netzwerkers zusammen mit Mirapoints Messaging-Severn den angepeilten Kunden, also Service-Prov, im Paket angeboten werden. Ziel der Kooperation ist es ferner, die Kosten für sogenannte "vereinheitlichte Kommunikation" zu senken. Dabei geht es um den Empfang und Versand von Telefonanrufen, Faxen und E-Mails mit Hilfe eines einzigen Geräts. (rw) …mehr

  • Bechtle AG legt zu

    Nach vorläufigen Berechnungen (alle Angaben nach US GAAP) hat die in Gaildorf ansässige Holding Bechtle AG im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2000 rund 955 Millionen Mark umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr mit 614 Millionen Mark erzielte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge eine Umsatzplus von 56 Prozent. Den Gewinn vor Steuern für das Jahr 2000 beziffert die AG, die jetzt 1.680 Mitarbeiter beschäftigt, mit zirka 16 Millionen Mark. Dass Bechtle mit dem Gewinn nicht zufrieden sein kann, liegt auf der Hand. Aus diesem Grund kündigt das Unternehmen an, die "Wiedergewinnung der alten Ertragskraft" sei für das Geschäftsjahr 2001 "oberstes Ziel". Als Planzahlen für 2001 nennt Bechtle 1,2 Milliarden Mark Umsatz und 32 Millionen Mark Geiwnn vor Steuern.  …mehr

  • Corel: Gerüchte über Linux-Verkauf mehren sich

    Bereits der letzten Comdex im November wird spekuliert, ob Corel seine Linux−Division verkauft (ComputerPartner online berichtete). Glaubt man den Analysten, wird es immer wahrscheinlicher, dass der krisengeplagte Softwarehersteller sich für diese Option entsche. So kann sich Duncan Stewart von der Tera Capital Corporation beispielsweise vorstellen, dass Corel sich nach dem Linux−Verkauf wieder auf sein eigentliches Kerngeschäft Grafiksoftware konzentriert und schließlich ein Joint−Venture mit seinem Teilhaber Microsoft eingeht. Der Börse scheinen diese Visionen Hoffnung zu machen, der Kurs der Corel−Aktien stieg nach den entsprechenden Berichten in der US−Presse um 7,5 Prozent.(st) …mehr

  • Artstor kauft mit Zeta AG bundesweites Vertriebsnetz

    Der am Neuen Markt notierte Storage−Spezialist Artstor AG aus Hamburg hat mit Wirkung zum 1. Januar dieses Jahres die Münchner Zeta AG vollständig übernommen. über die Höhe des Kaufpreises, der zum Teil in bar und zum Teil in Aktien bezahlt wurde, haben be Unternehmen Stillschweigen vereinbart. Artstor hat mit dem Kauf ein bundesweites Vertriebsnetz mit rund 1.150 Kunden erworben. Die Zeta AG fungiert als Holding von drei Distributionsunternehmen und erzielte im vergangenen Jahr mit 35 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 100 Millionen Mark. Der Vorstand der Zeta AG soll das Unternehmen innerhalb des neuen Konzerns bis mindestens Mitte 2003 weiterführen. Artstor meldete erst kürzlich, dass der Plan von 23,4 Millionen Mark Umsatz im Jahr 2000 nicht erreicht werde. Genaue Zahlen sollen Mitte Januar bekannt gegeben werden. (ce) …mehr

  • Bitkom: Dotcom-Pleiten sind kein Grund zur Panik

    Keinen Anlass zur Panik sieht der Branchenverband Bitkom (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien) angesichts der zunehmenden Pleiten bei Internet-Firmen: Nach Einschätzung des Verbandes liegt die Zahl der Konkurse bei den zirka 2000 Unternehmen des Online-Business deutlich unter dem Durchschnitt anderer Branchen. Was momentan stattfinde, sei eine Konsol, die eine rationalere und nüchterne Sicht auf die Internet-ökonomie mit sich bringt. Im Zuge dieser Konsol entlassene Fachkräfte müssen sich nach Ansicht des Bitkom keine Sorgen machen, da der Fachkräftemangel in Deutschland sich weiterhin verschärfen wird. Der Internet-Wirtschaft bescheinigt der Verband auch weiterhin ein einzigartiges Entwicklungspotential: Für das gerade begonnene Jahr rechnet er für die Branche mit einem Umsatzwachstum um 45 Prozent auf 10,8 Milliarden Mark. (st) …mehr

  • Freigabe von Linux-Kernel 2.4 begeistert IT-Industrie

    Die Anfang dieses Jahres von Linus Torvalds genehmigte Freigabe der Linux−Kernel−Version 2.4 stößt offenbar auf reges Interesse in der Software−Branche. So werde beispielsweise IBM alle auf Linux portierten Anwendungen nun in einer 2.4−Umgebung testen, das sicherte zumindest der dortige Leiter des Linux Technology Centers zu. Bruce Perens, Hewlett−Packards frisch gekürter Linux−"Blitzableiter", erhofft sich vom neuesten Kernel−Release den endgültigen Zutritt zum Enterprise−Markt für das Betriebssystem. Vor allem Datenbank−Anbieter werden sich seiner Meinung nach gezwungen sehen, von der Kernel−Version 2.2 auf 2.4 umzusteigen, verspricht doch letztere einen weit schnelleren Datenzugriff. Dazu passt auch das neueste aus dem Hause Oracle: Der Datebankriese gab soeben bekannt, die eigene Software für das 2.4 fit zu machen. Ebenfalls sehr begrüßt wurde der neue Linux−"Kern" von Linuxcare und Red Hat. Während sich der Dienstleister hauptsächlich von der erhöhten Multiprocessing−Fähigkeit viel verspricht, hält der Distributor auf die neuen Netzwerk−Funktionen des Kernels 2.4 große Stücke. Wer möchte, kann auch den Kern der Red−Hat−Linux−7.0−Version entsprechend aktualisieren, Voraussetzung hierfür ist die Mitgliedschaft im Red−Hat−Network. (rw) …mehr

  • Intershop-Anleger wollen klagen

    Wie schon andere Firmen zuvor, muss auch die auf E-Commerce Software spezialisierte Firma Intershop mit Gerichtsklagen enttäuschter Anleger als Konsequenz auf die schlechten Quartalszahlen und den damit verbundenen Kurssturz ihrer Aktien um 70 Prozent rechnen: Wie das Magazin Focus in seiner neuen Ausgabe berichtet, prüft derzeit eine auf Kapitalrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei die Ansprüche der Anteilseigner. In diesem Zusammenhang wird auch eine Sammelklage in den USA erwogen, wo die Schadensersatzzahlungen deutlich höher sind als hierzulande. (st) …mehr

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