Konsolidierung im Gange

Breitbandmarkt rückt zusammen

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Der Wettbewerbsdruck im deutschen Breitbandmarkt hat sich dramatisch zugespitzt. Wie die Strategieberatung OC&C Strategy Consultants in Zusammenarbeit mit der Investmentbank Sal. Oppenheim aufzeigt, steht daher eine erhebliche Konsolidierung im DSL- und Kabelsektor bevor. Angesichts der düsteren Aussichten für die Branchenentwicklung seien 18 Übernahmeoptionen möglich oder gar wahrscheinlich. Zu viele Anbieter würden bei zu niedrigen Margen "unter dem Druck rückläufiger Profitabilität" um Anteile konkurrieren. Gleichzeitig knickt das Geschäft mit neuen Anschlüssen ein.

Der Wettbewerbsdruck im deutschen Breitbandmarkt hat sich dramatisch zugespitzt. Wie die Strategieberatung OC&C Strategy Consultants in Zusammenarbeit mit der Investmentbank Sal. Oppenheim aufzeigt, steht daher eine erhebliche Konsolidierung im DSL- und Kabelsektor bevor. Angesichts der düsteren Aussichten für die Branchenentwicklung seien 18 Übernahmeoptionen möglich oder gar wahrscheinlich. Zu viele Anbieter würden bei zu niedrigen Margen "unter dem Druck rückläufiger Profitabilität" um Anteile konkurrieren. Gleichzeitig knickt das Geschäft mit neuen Anschlüssen ein.

Krise verschärft Situation im Breitbandmarkt

"Die Grundprobleme im Breitbandmarkt wären auch ohne die aktuelle Krise vorhanden", erklärt Sal. Oppenheim-Analyst Frank Rothauge im Gespräch mit pressetext. Diese verschärfe jedoch die Situation. Aufgrund der aktuellen Marktbedingungen haben sich einige Anbieter sowohl im DSL- als auch im Kabelsektor zu veritablen Übernahmekandidaten entwickelt, meinen die Experten.

Es liege auf der Hand, dass angesichts des Marktdrucks im Breitbandsektor Zusammenschlüsse erfolgen. Aufgrund des Preis- und Margendrucks seien Konsolidierungserscheinungen "nur eine Frage der Zeit". "Die Branchenkonsolidierung wird nicht in einem großen Rutsch abgeschlossen sein. Vielmehr wird es mehrere Wellen geben", erläutert Rothauge. Wenngleich sich die Lage dazwischen immer wieder beruhige, sei in den kommenden zwei bis drei Jahren mit relativ viel Aktivität zu rechnen, so der Experte.

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