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Kommentar von IDC

Führungswechsel bei HP – eine Analysteneinschätzung

23.09.2011
In einem Kommentar lobt Marktforscher IDC die HP-Entscheidung, künftig auf Meg Whitman zu setzen.
Meg Whitman: "Es wird Zeit, dass wir uns an die Arbeit machen."
Meg Whitman: "Es wird Zeit, dass wir uns an die Arbeit machen."

Am Donnerstag, den 22. September 2011, hat der Verwaltungsrat von Hewlett-Packard die Position des President und CEO mit Meg Whitman neu besetzt (--> wir berichteten). Whitman ersetzt Leo Apotheker. Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass Ray Lane nicht mehr Verwaltungsratvorsitzender ist, sondern Executive Chairman wird.

Diese Bekanntmachung entspricht den Spekulationen in den Medien (--> wir berichteten), wonach bei HP über einen Wechsel in der Führungsebene nachgedacht wurde. Dabei war Whitman sowohl als Zwischenlösung als auch als dauerhafter Ersatz für Apotheker gehandelt worden.

Unserer Meinung nach ist Meg Whitman eine erfahrene Managerin, die beim Aufbau von Unternehmen in der Technologiebranche Erfolge verzeichnen konnte. Sie bringt wertvolle Erfahrung in der Führung von großen Unternehmen mit, die mit sehr komplexer Technologie zu tun haben. Wir glauben, dass HP mit der schnellen – und nicht langwierigen – Entscheidung für einen neuen CEO die Glaubwürdigkeit bei Kunden, Mitarbeitern und Investoren möglichst schnell zurückzugewinnen will.

HP blickt auf außergewöhnliche 13 Monate zurück. In diesem Zeitraum hatte die Firma drei CEOs beschäftigt, vier komplexe und teuere Firmenübernahmen durchgeführt (3PAR, ArcSight, Vertica, Autonomie), Pläne für einen Konzernumbau vorgelegt, in dessen Zentrum Software und Dienstleistungen stehen sollen, "strategische Alternativen" angekündigt, um die Personal Systems Group zu verkaufen oder herauszulösen, und das kurze Geschäft mit dem Tablet-PC "TouchPad" für beendet erklärt. Im gleichen Zeitraum stockte bei HP die finanzielle Entwicklung. Die Kombination dieser Ereignisse führte zu einem Vertrauensverlust der Anleger und Kunden.

In einer Telefonkonferenz mit Analysten sagte Meg Whitman: "Es wird Zeit, dass wir uns an die Arbeit machen." Wir stimmen völlig überein. Whitman kommt zu einem Unternehmen, das zuletzt von Chaos und Aufruhr geprägt war. Aber wo soll Whitman anfangen?