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Europäische Umfrage belegt

Generation 50+ ist technologisch interessiert



Karl-Erich Weber, Jahrgang 1959, ist Kaufmann, Autor, freier Journalist und Redakteur. Hauptberuflich seit 1991 mit ITK und Unterhaltungselektronik befasst, schreibt er seit 1998 für unsere Redaktion. Seine ITK-Lieblingsthemen sind die News, Analysen und Projektionen aus Wirtschaft, Markt und Fachhandel sowie die Hersteller mit ihren Produkten. Zudem bloggt, kritisiert und kommentiert er leidenschaftlich Medien und Politik. 

Mit der Welt vernetzt – doch Fernsehen bleibt beliebt

Weiterhin neiden die 50- bis 75-Jährigen nicht zu Spontankäufen, konsumieren sehr bewusst und recherchieren größere Anschaffungen. 75 Prozent informieren sich dabei online, etwa über über Preisportale (61 Prozent) oder Produktbewertungen anderer Verbraucher (55 Prozent). Vor Ort entscheiden sich 83 Prozent pragmatisch und rational, vergleichen alternative Produkte nach Preis, Qualität und Funktionen.

Auch die Unterschiede bei der Mediennutzung in den einzelnen Ländern werden bei der Studie der Commerz Finanz deutlich.
Auch die Unterschiede bei der Mediennutzung in den einzelnen Ländern werden bei der Studie der Commerz Finanz deutlich.
Foto: Commerz Finanz GmbH

"Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert", erläutert Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. "Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an."

Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt lebe mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell, davon 63 Prozent bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Auf die Empfänglichkeit bei Werbung angesprochen, spielen Marken bei der Generation 50+ eine geringere Rolle als beim Nachwuchs (43 Prozent zu 56 Prozent). Bei Werbespots zeigten sich besonders Franzosen, Briten und Deutsche als Werbemuffel. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein soll. Sie muss danach Emotionen, Humor und die Werte der Marke vermitteln. Die Jüngeren legten zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik.

Der Share Economy würden 61 Prozent grundsätzlich positiv gegenüberstehen, vor allem wenn es um wenig emotionale Geräte wie etwa Werkzeuge geht. Bei HiFi-Geräten sieht es dann schon anders aus, hier könnten sich nur zehn Prozent mit Gemeinschaftskäufen anfreunden.

Das Konsumbarometer wird jährlich von der Commerz Finanz herausgegeben. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Befragung durch. Es wurden über 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Spanien, Tschechien und Ungarn befragt. Die komplette Studie kann hier nach Angabe der persönlichen Daten abgerufen werden. (KEW)