Handys bis 100 Euro

Gute Handys, die nicht viel kosten

Yvonne Göpfert ist als freie Journalistin in München tätig.
Ein gutes, aber günstiges Handy ist nicht ganz leicht zu finden: Die Auswahl ist riesig, die Preisabstufungen sind fein. Wir zeigen die besten Handys bis 100 Euro.

Wer nicht gerade seinen Vertrag verlängert und dafür ein Ein-Euro-Handy abstaubt, muss trotzdem kein Vermögen für ein neues Handy ausgeben. Die Auswahl an günstigen Handys ist groß. Daher ist es sinnvoll, genau hinzuschauen und sich nicht mit der Minimal-Ausstattung zufrieden zu geben.

Ausstattung an Frequenzbändern
Die wichtigste Eigenschaft beim Handy bleibt das Telefonieren. Dafür ist es natürlich prima, wenn ein Headset im Lieferumfang enthalten ist. Die gute Nachricht: Das ist heute meist der Fall. Nicht ganz so selbstverständlich ist Triband oder gar Quadband. Je mehr Frequenzbänder das Handy unterstützt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Handy auch im Ausland funktioniert. Mit einem Quadband-Handy können Sie weltweit telefonieren. Allerdings sind Quadband-Handys bei den Billighandys so gut wie gar nicht zu finden.

Kein Standard bei günstigen Handys: die Bluetooth-Schnittstelle
Dabei bietet Bluetooth große Vorteile: So kann der Nutzer schnell mal ein Foto von Handy zu Handy schieben, sofern das andere Handy ebenfalls Bluetooth unterstützt. Damit der Speicher nicht zu schnell volläuft, sollten Sie ein Handy kaufen, das einen Steckplatz für eine Speicherkarte bietet.

Surfen mit dem Handy via UMTS
Wer sein Handy auch mal zum Surfen nutzen möchte, sollte auf UMTS Wert legen. Damit ist eine Geschwindigkeit von maximal 384 KBit/s möglich. Das ist zwar noch nicht DSL-Geschwindigkeit, aber deutlich flotter als eine Datenübertragung per GPRS oder EDGE, die den günstigen Handys üblicherweise vorbehalten ist.

Akkulaufzeit beim Handy
Und schließlich sollten Sie die Akkulaufzeit genauer unter die Lupe nehmen. Ziehen Sie von den Angaben der Hersteller 20 Prozent ab, dann haben Sie in etwa die reale Laufzeit ihres Handys. Die Handyproduzenten messen die Akkulaufzeiten nämlich bei optimalen Bedingungen. In der Realität hat das Handy jedoch mit schwachem Empfang und Störungen zu kämpfen, die die Akkulaufzeit reduzieren.


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