Probleme mit externen Dienstleistern

Ist Cloud Computing zur riskant?

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich PCs und Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Notebooks, PCs, Smartphones, Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.

Absicherung von Cloud-Umgebungen

 Arno van Züren, Director Business Development Service Provider Central Europe bei Trend Micro
Arno van Züren, Director Business Development Service Provider Central Europe bei Trend Micro
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Unternehmen, die Cloud Computing erwägen, sollten berücksichtigen, dass die Absicherung von Cloud-Umgebungen keine Option, sondern eine Notwendigkeit darstellt. Kundenseitig als besonders wichtig sollte neben der Sicherheit auch die Leistung sowie die Verfügbarkeit von Cloud-Technologien gelten. Wer Cloud-Dienstleister genau unter die Lupe nimmt, hat später keine Ausfallzeiten und Leistungseinbußen. So sollten sich die IT-Verantwortlichen bei der Umsetzung von Cloud-Diensten des richtlinienbasierten Schlüsselmanagements vergewissern.

Trotz der großen Sicherheitsbedenken setzen 85 Prozent, die öffentliche Cloud-Infrastrukturen nutzen, auf Verschlüsselung. Bereits mehr als die Hälfte der Befragten würde im konkreten Fall einen Cloud-Dienstleister bevorzugen, der verschlüsselte Datenspeicherung anbietet. Und dennoch: Ein Großteil der zum Einsatz kommenden Schlüsselmanagement-Techniken ist nicht unangreifbar. "Schlüsselmanagement ist im Cloud Computing nicht weg zu denken. Wenn heute Firewall und Anti-Virenschutz eine Selbstverständlichkeit sind, wird Verschlüsselung in der Cloud in kürzester Zeit genauso eine Selbstverständlichkeit sein", so van Züren. (pte/rw)

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