Unternehmensumbau

Lexmark verabschiedet sich von Consumer-Tintenstrahlern

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Druckerhersteller Lexmark zieht sich nach und nach aus dem Geschäft mit privaten Endkunden zurück. Parallel dazu wird das Lösungsportfolio ausgebaut, auch durch millionenschwere Zukäufe von Software-Unternehmen.
Michael Lang, Director Channel & Retail DACH und Jörg Klinkhammer, Leiter Marketing bei Lexmark, erläutern den Wandel des Druckerherstellers.
Michael Lang, Director Channel & Retail DACH und Jörg Klinkhammer, Leiter Marketing bei Lexmark, erläutern den Wandel des Druckerherstellers.

Druckerhersteller Lexmark zieht sich nach und nach aus dem Geschäft mit privaten Endkunden zurück. Parallel dazu wird das Lösungsportfolio ausgebaut, auch durch millionenschwere Zukäufe von Software-Unternehmen.

So hat der Druckerhersteller aus Lexington im US-Bundesstaat Kentucky erst Anfang März für rund 150 Millionen Dollar sich mit dem in Luxemburg ansässigen Unternehmens BDGB Enterprise verstärkt. Dazu gehört auch die US-Tochter Brainware. Dabei geht es vor allem um das Portfolio von Content-Management- und ERP-Lösungen. Das Geschäft wird die Unternehmenstochter Perceptive Software integriert, die Lexmark bereit vor zwei Jahren gekauft hatte. Sein Kollege Michael Lang, Director Channel & Retail DACH, nennt dies "Häutungsprozess". Seiner Meinung nach findet eine Verhaltensänderung der Nutzer "weg vom Papier" statt. So habe man den Peak beim Papierverbrauch erreicht. Mit dem entsprechenden Software- und Lösungsportfolio verfolge Lexmark nun einen "informationsgetriebenen Ansatz".

Der Wandel wirkt sich auch auf das Hardware-Portfolio aus. So verabschiedet sich Lexmark von Tintenstrahldruckern für private Endkunden: "Rein Consumer-orientierte Geräte wird man bei uns nicht mehr sehen", bestätigt Marketing-Leiter Jörg Klinkhammer. Stattdessen sollen im April "richtige" Business-Tintenstraldrucker auf den Markt kommen. Diese sind laut Klinkhammer in der Ausstattung und Leistungsfähigkeit vergleichbar mit entsprechenden Laserdruckern.

Zur Startseite