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Wie Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver werden

Nachhaltigkeit und Effizienz sind keine Gegensätze

Anna Schmidt ist 1968 in Hamburg geboren und aufgewachsen. Die studierte Politikwissenschaftlerin und Journalistin arbeitet als freischaffende Autorin für mehrere regionale und überregionale Zeitungen. Spezialisiert hat sie sich auf die Themen rund um Globalisierung, Wirtschaftspolitik und Nachhaltigkeitsaspekte in Unternehmensfragen.“
Um für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiv zu werden, müssen Unternehmen ihr Image als ökologische agierende Arbeitgeber unter Beweis stellen. Ein „grüner Anstrich“ reicht da nicht, echtes nachhaltiges Wirtschaften ist gefragt.

Vieles ist den Menschen des 21. Jahrhunderts bereits bewusst geworden: In unseren Meeren sammeln sich jährlich zehn Millionen Tonnen neues Plastik an, die Rohstoffe schwinden mit drastischer Geschwindigkeit und die niemals enden wollenden Berichte über die Folgen des Klimawandels sind 24 Stunden lang in den Medien zu finden. Es bleibt die oft gestellte Frage: Tun wir genug, um unsere Erde zu retten?

Wer Waren um die Welt schickt, muss stetig in die Optimierung seiner Supply Chain investieren.
Wer Waren um die Welt schickt, muss stetig in die Optimierung seiner Supply Chain investieren.
Foto: Zapp2Photo - shutterstock.com

Lesetipp: Nachhaltige Versorgung mit Lebensmitteln am Arbeitsplatz

Es gibt mittlerweile viele Aktive, die ihren ganz persönlichen Weg gefunden haben, um ein Zeichen gegen den rücksichtslosen Umgang mit der Erde zu setzen. Ob bewusster Verpackungsverzicht oder Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel, jede noch so kleine Tat verhilft der Umwelt zu einem Stück Regeneration. Es steht viel auf dem Spiel! Doch es ist längst bekannt, dass dafür alle an einem Strang ziehen müssen. Und dazu gehört in wirksamer Konsequenz auch unsere Wirtschaft und die Industrie.

Doch was tun die Verantwortlichen eigentlich?

Ökonomie und Umweltbewusstsein

Natürlich muss eine Firma effizient sein, um am Markt zu bestehen. Dabei soll sich die Geschäftsführung ständig neu erfinden und die richtigen Wege einschlagen. Kosten senken, Gewinne maximieren, sichtbar bleiben! Doch auch wenn die Industrie hauptsächlich von ökonomischen Bestrebungen gelenkt wird, so lässt sich in Deutschland seit einiger Zeit ein Umdenken erkennen. Gerade die Logistikbranche scheint sich nach und nach bewusst zu werden, welche Rolle sie im ökologisch-globalen Gefüge spielt. Größere und kleinere Transportunternehmen stellen sich die Frage: Wie mache ich meinen Betrieb grün und effizient?

Paradebeispiel Logistik

Die Prognosen zeigen: die Menge der weltweiten Transportmittel im Güterverkehr wird bis zum Jahre 2030 um 40 Prozent steigen. Der Bedarf der großen Industrienationen wächst weiter und nun kommen zusätzlich die Schwellenländer dazu, die auf internationaler Bühne mitmischen werden. Der Prozess der Globalisierung wird zunehmend komplexer, die Handelsnetze immer feiner. Auf den ersten Blick mag diese Entwicklung ein düsteres Omen für unsere Umwelt sein, doch in der Logistikbranche haben Experten bereits Ideen entwickelt, die in der Praxis umgesetzt werden. Hier zwei Ansätze aus der Logistik, die optimal ineinandergreifen:

Softwarelösungen

Wer Waren um die Welt schickt, muss stetig in die Optimierung seiner Supply Chain investieren. Die reibungslose Lieferkette ist der Effizienzgarant für Logistikunternehmen. Wer hier ökonomisch und ökologisch vorgehen möchte, lässt den Prozess digitalisieren. Speziell entwickelte Software liefert alles aus einer Hand. Elektronische Buchführung ohne Papierverbrauch oder die digitale Überwachung der Transport-Performance sind smarte Ansätze um logistische Abläufe auch längerfristig nachhaltiger zu gestalten.

Lesetipp: Kurze Wege schonen Umwelt

Gerade die Regulierung und Steuerung der Warenströme, zum Beispiel per Transportmittel-Tracking und der anschließenden Vermittlung an IT-Systeme garantiert einen reibungslosen Logistikkreislauf. Dabei besteht die Chance Gütermengen besser aufzuteilen oder zu bündeln, d.h. der CO2-Ausstoß wird auf Dauer dezimiert. Zudem sinken dank dieser kontinuierlichen Supply Chain-Kontrolle die Transportkosten und der Warenschwund wird eingedämmt, was der Neuproduktion von Ladungsträgern entgegenwirkt.

Behältermanagement

Für den Transport von Waren werden unterschiedlichste Frachtbehälter benötigt. Manche Unternehmen kaufen diese in großen Mengen ein, doch in vielen Fällen sind solche Ladungsträger teuer und haben nur eine geringe Lebensdauer. Spezielle Dienstleister wie beispielsweise Sprintbox haben Konzepte entwickelt, welche diesem Problem entgegenwirken. Die Maxime lautet: Warum kaufen, wenn man ebenso mieten kann? Darüber hinaus spart die Behältervermietung eigene Lagerflächen. Die geeignete Software greift auch an diesem Punkt, da Kapazitäten erfasst und nahegelegene Bereitstellungsstandorte der Behälter übermittelt werden können, d.h. die Anfahrtswege verkürzen sich.

Lesetipp: Mit Green IT punkten

Die Ladungsträger aus recycelbaren Kunststoffen können dank spezifischer Reinigungsverfahren mehr als einmal benutzt werden. Während Unternehmen diesbezüglich oft auf chemische Säuberung und enorme Wassermengen zurückgreifen müssen, kommt bei den Anbietern eine Ultraschallreinigungsanlage zum Einsatz. Auch hartnäckige Verschmutzungen lassen sich so entfernen, ohne dass dabei Müll oder giftiges Abwasser entsteht.

Gut für die Umwelt - gut fürs Image

Wer von Nachhaltigkeit in der Wirtschaft hört, der denkt sicher nicht primär an Logistikunternehmen. Klar, man sieht die vielen LKWs auf deutschen Straßen und bekommt unwillkürlich die negativen Emissionsstatistiken vor Augen gerufen. Fakt ist aber, dass in jener Branche bereits viele gute Theorien in die Praxis umgesetzt wurden. Diese Maßnahmen helfen auf längere Zeit umweltverträglich und ressourcenschonend zu wirtschaften. Unternehmer, die auf Nachhaltigkeit setzen möchten, ohne dabei Verluste zu kassieren, haben also gute Optionen. Egal ob kleiner Betrieb oder Speditionsgigant: gut für die Umwelt ist schließlich auch gut fürs Image.