Managed Power Services

Schneider Electric erhöht Margen im Edge-Bereich



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Bis zu viermal höhere Margen sollen Partner im Bereich Edge-Computing mit dem Angebot von neuen Managed-Power-Services erzielen können.
Edge Computing bringt dem Channel neue Einnahmequellen, ist Schneider Electric überzeugt.
Edge Computing bringt dem Channel neue Einnahmequellen, ist Schneider Electric überzeugt.
Foto: metamorworks - shutterstock.com

Der französische IT-Konzern Schneider Electric hat ein neues Partnerprogramm namens "Edge Software & Digital Services" für Managed-Power-Services aufgelegt. Es ist auf den Edge-Computing-Bereich ausgerichtet, der nach Angaben von Schneider mittlerweile ein Volumen von 130 Milliarden Euro erreicht hat. Man wolle mit dem Programm den Partnern ermöglichen, neue Einnahmequellen zu erschließen, indem sie die Edge-Infrastrukturen ihrer Kunden zentral überwachen und verwalten, teilt das Unternehmen mit.

Das neue Programm, das laut Anbieter ein "Paket von Vorteilen, Support-Tools und Zertifizierungen" ist, soll dem Channel "wiederkehrende Umsätze mit Monitoring- und Management-Diensten für Kunden-Infrastrukturen" ermöglichen. Die durchschnittlichen Margenvorteile seien dabei bis zu viermal höher als bei herkömmlicher Hardware.

Neue Managed-Power-Services

Edge Software & Digital Services basiert auf dem EcoStruxure IT "Software & Digital Services"-Angebot und sind Teil des "mySchneider IT Solutions"-Partnerprogramms (ehemals APC Channel Partner Programm). Es ermöglicht den Partnern zum Beispiel, 24/7-Fernüberwachung sowie Remote- und On-Site-Support anzubieten. Dabei können sie entweder ihre eigenen Service-Kapazitäten nutzen oder spezielle Aufgaben an die Service-Experten von Schneider auslagern.

Zu den möglichen Komponenten gehören USV-Systeme, Kühlungen, Umgebungssensoren und Zugriffskontrollen. Partner können die gewünschten Anwendungen und Services nach Angaben von Schneider individuell auswählen und aufeinander abstimmen, um die Anforderungen ihrer Kunden zu erfüllen.

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Die Partner sollen außerdem für "verschiedene Aktionen während des gesamten Lebenszyklus der Kundenbeziehung, einschließlich der Installation, Überwachung, Wartung und Nachrüstung von IT-Kundenanlagen" belohnt werden. Die initialen Kosten lassen sich mit einem Customer-Lifecycle-Rabatt senken, teilt Schneider mit. Zusätzlich erhalten die Partner Zugang zu einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aufbau eines eigenen Managed-Services-Angebots.

Für zertifizierte Partner ist die Unterstützung durch einen dedizierten Partner-Success-Manager möglich. Er soll sie durch ihre Geschäftsentwicklungsphasen begleiten und die Zeit bis zur ersten Umsatzerzielung beschleunigen.

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