Umfrage: 56 Prozent kommen mit dem Stress nicht klar

28.07.2006
Über die Hälfte der deutschen Arbeitnehmer schafft es nicht, ihren beruflichen Stress in der Freizeit abzubauen.

Ein Termin jagt den nächsten, das Telefon klingelt pausenlos und der Chef sitzt einem im Nacken. Stress und Hektik im beruflichen Alltag kennt jeder. Mehr als der Hälfte der Deutschen (56 Prozent) gelingt es nicht, in ihrer Freizeit einen Ausgleich zu diesem Stress

im Job zu finden. So lautet das Resultat einer aktuellen Befragung von 1.013 Personen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren, die das

Sozialforschungsinstitut Gewis im Auftrag der ELIXIA Health & Wellness Group durchgeführt hat.

Gleichzeitig sind fast ein Drittel der Arbeitnehmer (28 Prozent) überzeugt, dass sie weniger häufig krank gewesen wären, wenn sie mehr auf ihre Gesundheit geachtet hätten, sich beispielsweise sportlich betätigt oder bewusst entspannt hätten. Deutsche Arbeitnehmer sehen sich dabei nicht alleine in der Verantwortung für ihre Gesundheit am Arbeitsplatz: Eine frühere Umfrage von ELIXIA hatte ergeben, dass mit 81 Prozent die große Mehrheit der deutschen Berufstätigen auch ihren Arbeitgeber in der Verantwortung sehen, mehr für ihren gesunden Ausgleich zu tun.

In der aktuellen Untersuchung sind sich die deutschen Arbeitnehmer mit 97 Prozent nahezu einig: Je mehr der Arbeitgeber -beispielsweise mit betrieblichen Sport- und Bewegungsprogrammen - für die Gesundheit

seiner Mitarbeiter tut, desto mehr sind sie bereit, im Job zu leisten. Ihre Freizeit möchten die Berufstätigen jedoch nicht für ein solches Programm opfern: Nur sieben Prozent sagen "Ja" zu Gesundheitsangeboten außerhalb der Arbeitszeit. (mf)

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