Gebrauchtsoftware

Usedsoft bietet nun auch Lizenzen von CorelDraw an

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Für die Grafikdesign-Software CorelDraw Graphics Suite 2019 hat Usedsoft neben Basis-Lizenzen auch Upgrade-Lizenzen im Portfolio. Die werden vom Hersteller selbst ab 1. Dezember 2019 nicht mehr angeboten.
"Mit der CorelDraw-Suite haben wir ein professionelles Grafikprogramm in unserem Portfolio, das unsere Produktpalette ideal ergänzt", sagt Jennifer Schneider, Geschäftsführerin der Usedsoft Deutschland GmbH.
"Mit der CorelDraw-Suite haben wir ein professionelles Grafikprogramm in unserem Portfolio, das unsere Produktpalette ideal ergänzt", sagt Jennifer Schneider, Geschäftsführerin der Usedsoft Deutschland GmbH.
Foto: Usedsoft

Usedsoft vertreibt neben Lizenzen von Microsoft nun auch Lizenzen für das Grafik- und DTP-Programm CorelDraw-Suite. Aktuell bietet der Spezialist für Gebrauchtsoftware die Windows-Variante der CorelDRAW Graphics Suite 2019 an.

Dieser Schritt kommt für Corel-Kunden zu einem interessanten Zeitpunkt. Denn ab 1. Dezember bietet der Hersteller keine Upgrade-Lizenzen für ältere Vollversionen mehr an (PDF). Nutzer müssen daher eine Vollversion anschaffen oder ein Abo abschließen. "Wir bieten die Software nicht nur günstiger an als der Erstmarkt. Bei uns sind auch weiterhin Upgrade-Lizenzen erhältlich, mit der Nutzer eine ältere Vollversion auf die 2019-Version upgraden können", verspricht dagegen Jennifer Schneider, Geschäftsführerin der Usedsoft Deutschland GmbH.

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Der Trend bei der Nutzung von Software geht allgemein zu Abo-Modellen und Nutzung in der Cloud. So zumindest die Ansicht der Hersteller solcher Produkte. Nicht jeder will den allerdings mitgehen. Manchen ist nicht geheuer, dass die Anbieter die Nutzung wie jüngst geschehen auf politischen Druck hin einfach verweigern können. Anderen sind Abos langfristig gesehen zu teuer und wieder andere sehen in ständigen Neuerungen keinen Mehrwert, weil sie ohnehin nur Grundfunktionen einer Software nutzen.

"Viele Unternehmen sehen einen vermeintlich günstigen Abo-Preis und rechnen dann nicht genau durch, ob dieses Preismodell über die Jahre hinweg wirklich sinnvoll ist", berichtet Schneider. "Vor allem bei Verträgen mit längeren Laufzeiten und Kündigungsfristen gibt es dann oft ein böses Erwachen. Ein einmaliger Kauf ist da die günstigere Alternative."

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