Unter Goodram-Flagge

Wilk Elektronik kündigt DDR5-Speichermodule an



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur bei verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security,  Betriebssysteme, Netzwerke, Virtualisierung, Cloud Computing und KI. 
Nicht nur mehr Geschwindigkeit, sondern auch einen geringeren Stromverbrauch bieten die DDR5-Speichermodule, die unter der Marke Goodram auf den Markt kommen.
Wilk Elektronik hat sein erstes Goodram-DDR5-Modul vorgestellt.
Wilk Elektronik hat sein erstes Goodram-DDR5-Modul vorgestellt.
Foto: Wilk Elektronik

Der polnische Hersteller Wilk Elektronik hat seine ersten DDR5-Speichermodule vorgestellt. Sie werden unter dem Markennamen Goodram angeboten. Bald sollen auch Module erhältlich sein, die mit RGB-Beleuchtung versehen sind. Dafür will das Unternehmen allerdings seine Gaming-Marke IRDM verwenden.

In zwei Varianten erhältlich

Die Speicherriegel von Goodram sind in zwei Varianten erhältlich, einmal als U-DIMM und zudem als SO-DIMM mit Frequenzen von 4.800 und 5.200 MHz. Die Latenzzeiten sind laut Hersteller mit CL40 beziehungsweise CL42 eingestuft. Die Kapazität liegt in einer Single-Channel-Konfiguration bei 16 GByte.

"DDR5-Speicher sind ein großer technologischer Sprung im Vergleich zu früheren Generationen", sagt Wieslaw Wilk, Präsident von Wilk Elektronik. DDR5-Speicher würden eine um etwa 50 Prozent höhere Bandbreite als die Vorgänger sowie eine doppelte Anzahl von Bänken bieten. Gleichzeitig verbrauchen sie laut Wilk bis zu 30 Prozent weniger Strom als DDR4-Module.

Darüber hinaus hat Wilk Elektronik die DDR5-Module mit einem SPD HUB mit integriertem Temperatursensor ausgestattet. Er ermöglicht es, wichtige Daten über den I3C-Bus zu übertragen, um Einstellungen wie Geschwindigkeit und Latenzzeit zu konfigurieren.

Wann die Module erhältlich sein werden, wurde noch nicht veröffentlicht. Bei der Handelsvergleichsplattform ITscope sind sie noch nicht gelistet.

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