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Doppelt so schnell wie DDR4

DDR5-Speicher ab 2019 erhältlich

Panagiotis Kolokythas arbeitet seit Juni 2000 für pcwelt.de. Seine Leidenschaft gilt IT-News, die er möglichst schnell und gründlich recherchiert an die Leser weitergeben möchte. Er hat den Überblick über die Entwicklungen in den wichtigsten Tech-Bereichen, entsprechend vielfältig ist das Themenspektrum seiner Artikel: Windows, Soft- und Freeware, Hardware, Smartphones, soziale Netzwerke, Web-Technologien, Smart Home, Gadgets, Drohnen… Er steht regelmäßig für PCWELT.tv vor der Kamera und hat ein eigenes wöchentliches IT-News-Videoformat: Tech-Up Weekly.
Die Spezifizierung von DDR5 DRAM läuft noch und soll bis 2018 abgeschlossen werden. Diese Vorteile soll DDR5 bieten.
DDR4 wird durch DDR5 abgelöst werden
DDR4 wird durch DDR5 abgelöst werden
Foto: 7heaven - shutterstock.com

Die Entwicklung der Spezifikationen für DDR5 DRAM hatte im März begonnen und läuft noch. Zuständig ist die Speicher-Standardisierungs-Organsation JEDEC. Im Jahr 2018 sollen die finalen Spezifikationen dann feststehen. Anschließend dürfte es dann mindestens ein Jahr dauern, bis DDR5 DRAM auch auf dem Markt erhältlich ist, denn vorher müssen die Mainboard- und Chip-Hersteller ihren Produkten eine DDR5-Unterstützung spendieren. Zunächst wird DDR5 auf Servern und Hochleistungsrechnern zum Einsatz kommen, denn dort wird der neue, schnellere Speicher bereits sehnsüchtig erwartet.

Den aktuellen Plänen zufolge, wird DDR5 doppelt so schnell und energieeffizienter als DDR4 sein. Im Vergleich zu DDR4 soll bei DDR5 auch die Speicherdichte verdoppelt werden. Die erhältlichen DDR5 DIMMs werden also doppelt so viel Gigabyte Speicher besitzen, wie die aktuellen DDR4 DIMMs. Wie EEtimes.com berichtet, soll DDR5 eine maximale Datenrate von bis zu 6,5 Gbit/s und eine Speicherbandbreite von bis zu 51,2 GByte/s besitzen. Bei DDR5 wird außerdem im Vergleich zu DDR4 die Spannung von 1,2 Volt auf 1,1 Volt gesenkt. Der Spannungsregler kann sich künftig direkt auf dem Speichermodul anstatt auf dem Mainboard befinden, wodurch sich aber auch die Speicherpreise erhöhen dürften. Außerdem wird erwartet, dass die CPU-Anbieter die Anzahl der DDR-Kanäle auf ihren Prozessoren von 12 auf 16 erhöhen, wodurch es künftig auch DDR5-Speichermodule mit 128 GB geben wird. Aktuell ist bei DDR4 bei 64 GB Schluss.

Eigentlich war davon ausgegangen worden, dass die DDR-DRAM-Reihe nach DDR4 keinen Nachfolger mehr erhalten wird. Nachdem sich aber das Design der PCs und Server in den vergangenen Jahren nicht geändert hat, ist der Bedarf nach schnellerem DDR-DRAM-basierten Speicher gestiegen. Für Smartphones und andere mobile Geräte soll es auch noch eine besonders energieeffiziente Variante geben. Das Samsung Galaxy S8 verwendet beispielsweise LPDDR4-Arbeitsspeicher. (PC-Welt)