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Paketboom in Deutschland

Zustelldienste rechnen mit weiter starkem Wachstum

21.12.2018
Nach dem boomenden Weihnachtsgeschäft sieht sich die deutsche Paketbranche auch künftig auf Wachstumskurs.
Die Paketbranche erwartet bis 2020 ein Wachstum von fünf bis sieben Prozent.
Die Paketbranche erwartet bis 2020 ein Wachstum von fünf bis sieben Prozent.
Foto: Africa Studio - shutterstock.com

"Wir gehen davon aus, dass der Paketmarkt bis 2020 jährlich weiter um etwa fünf bis sieben Prozent wächst", teilte der Marktführer, die Deutsche Post DHL, mit. In den ersten neun Monaten 2018 waren bei der Post in Deutschland 1,047 Milliarden Pakete aufgegeben worden - ein Plus von 8,4 Prozent. Die Wettbewerber Hermes und GLS gaben keine Deutschland-Zahlen bekannt, bestätigen aber ebenfalls ein kräftiges Wachstum. Beim Konkurrenten DPD lag das Mengenplus im Gesamtjahr 2018 nur bei zwei Prozent, für 2019 werden drei Prozent plus erwartet.

Das Weihnachtsgeschäft ist die arbeitsreichste Zeit in der Branche - viele Menschen bestellen online Geschenke. Mit bis zu elf Millionen Paketen pro Tag vermeldete die Deutsche Post DHL dieses Jahr einen Höchstwert im Dezember, im Vorjahr lag die Spitze noch bei zehn Millionen. Hermes und DPD kamen auf mehr als zwei Millionen Pakete pro Tag. Die hohe Nachfrage stellt die Unternehmen allerdings auch vor Probleme - sie suchen händeringend Arbeitskräfte.

Paketversand wird teurer

Wer im kommenden Jahr ein Paket aufgibt, muss möglicherweise tiefer in die Tasche greifen. So hebt DPD seine Preise zum Januar um 6,5 Prozent an und begründet dies mit "drastischen Kostensteigerungen" etwa durch höhere Frachtkosten, den Arbeitskräftemangel und eine höhere Maut-Lasten. Man habe 2018 einen deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen und komme nur noch auf eine schwarze Null, sagte ein Firmensprecher. GLS erhöht die Preise für Geschäftskunden zum Januar um sieben bis acht Prozent.

Hermes und die Post schließen Preisanhebungen 2019 nicht aus. Die Post verhandelt noch mit Geschäftskunden wie Online-Händlern. Möglicherweise reichen die Händler die höheren Versandkosten an Verbraucher weiter. (dpa/mz)