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Meldungen vom 06.11.2001

  • "Jahres-Endspurt-Rally" für Tobit-Partner

    Softwarehersteller Tobit will seinen Partnern mit einer Rückvergütungsaktion das Jahresendgeschäft versüßen. Dabei müssen die Partner die Site− der erworbenen Startlizenzen von Dav und Faxware im Partner Network eintragen. Ab drei Lizenzen gibt es einen Bonus. Teilnehmen kann jeder Tobit−Partner, der Lizenzen im Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember über die Distribution bezogen hat. (gn) …mehr

  • HPs Application-Server kostet nix

    Auf der diesjährigen europäischen Partner− und Kundenveranstaltung der Software−Sparte von HP, der Software Universe in Monte Carlo, gab Hewlett−Packard bekannt, seinen Applikationsserver HP Netaction Application Server 8.0, kostenlos zum Download anzubieten. Geld verdienen möchte die Company, indem sie den Server beim Kunden ausfallsicher macht und ihm dafür 3.000 bis 5.000 Dollar pro Jahr und CPU abknüpft. Außerdem will Hewlett−Packard Lizenzen von Java−Messaging− und Transaktion−Severn verkaufen. Ferner verkündete HP diverse Neuerungen in der System−Management−Suite "HP Openview" . So bekam der "Storage Area Manager" eine neue Benutzeroberfläche verpasst, der "Network Node Manager" unterstützt ab sofort auch mehrere unterschiedliche Layer−2−Netzwerke und der "Internet Usage Manager" hilft Internet−Service−Prov, die Datenströme ihrer Online−Kunden besser abzurechnen. Weitere Neuigkeiten aus Monte Carlo wieder morgen bei ComputerPartner Online. (rw) …mehr

  • SAP-Beratungshaus wächst gegen den Trend

    Um stolze 40 Prozent auf 49,9 Millionen Euro wuchs der Umsatz des IT−Beratungshauses Novasoft in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs. Vor Zinsen und Steuern erzielte der auf Lösungen des ERP−Primus SAP spezialisierte Consultant ein Ergebnis von 6,6 Millionen Euro. Während überall in Deutschland Entlassungen an der Tagesordnung sind kündigte das Unternehmen bereits im August an, die Zahl seiner Mitarbeiter bis zum Jahresende auf 500 zu steigern. (hei) …mehr

  • IT-Rena in zwei Jahren

    CEOs sollen ihre E−Business−Pläne zurückstellen, aber nicht aufgeben. Diesen Rat geben die Analysten vom Marktforschungsinstitut Forrester Research. Die IT werde bereits 2003 eine Rena erleben, die ein Jahr später einen neuen Technologie−Bereich zum Vorschein bringen wird. Das Ende der IT−Krise ist laut den Analysten im dritten Quartal 2002 erreicht, mit zweistelligen Wachstum sei aber erst 2004 zu rechnen. Zunächst müssen sich Unternehmen von ihrem Einkaufsrausch im Jahr 2000 erholen. Das Budget für IT wird dementsprechend zunächst weiterhin niedrig sein. Doch angetrieben von aufgestauten Wünschen, werden die IT−Investitionen im Jahr 2003 um 9,7 Prozent steigen. 2004 sollen dann laut den Analysten billige PCs und ein Boom bei Breitband−Zugängen den Markt ankurbeln und für ein Wachstum von zwölf Prozent sorgen. (bv) …mehr

  • PC-Spezialist: virtuelle Distribution aus der Umsatzplanung genommen

    Das Ergebnisziel 2001 sieht die PC−Spezialist AG nach ihren vorläufigen Neun−Monatszahlen "als realistisch" an: Der Umsatz der PC−Kette liegt mit 10,67 Millionen Euro unter den ersten neun Monaten des Vorjahres mit 11,86 Millionen Euro. Damit seien aber dennoch 63 Prozent der Jahresplanung erfüllt, wie das Unternehmen betont. Das Gesamtergebnis 2001 für PC−Spezialist und die Fachhandelskooperation Microtrend wird noch aufgrund des "unsicheren Weihnachtsgeschäfts" unter Vorbehalt betrachtet.Dennoch reduziert PC−Spezialist sein Umsatzziel für 2001 von 49,39 Millionen Euro auf 12,92 Millionen Euro drastisch nach unten. Der Grund: Die virtuelle Distribution, mit rund 30 Millionen Euro sollte der Bereich zum Gesamtumsatz beitragen, fliegt aus der Planung für das laufende Geschäftsjahr und 2002 raus. "Wir haben die virtuelle Distribution nicht so an den Start bekommen, wie geplant", räumt Frank Roebers, Vorstand PC−Spezialist, gegenüber ComputerPartner ein. Die Verhandlungen mit den Finanzdienstleistern und Lieferanten würden sich in die Länge ziehen, begründet er den Schritt. "Wir werden mit der virtuellen Distribution auf jeden Fall starten, aber wir sagen nicht mehr wann", gibt sich der Vorstand zurückhaltend. Für das Jahr 2002 rechnet PC−Spezialist jetzt mit einem Umsatz von 15,03 Millionen Euro (wieder ohne die virtuelle Distribution) bei einem Ergebnisanstieg um 50 Prozent auf 1,20 Euro je Aktie statt 1,54 Euro. Mehr zu den änderungen bei PC−Spezialist lesen Sie in der neuen ComputerPartner 44/01. (ch) …mehr

  • Apple liefert fehlerhaftes iTunes aus

    Mit der Auslieferung seiner neuen Musiksoftware "iTunes" Version 2 (für MaxOS X) hat Apple ein Eigentor geschossen. Denn die Software, die auf den Webseiten der Cupertinoer zum Download bereit steht, vernichtet Daten, die Nutzer auf ihrer Festplatte speichern, in manchen Fällen sogar ganze Partitionen. Benutzer berichteten, die englischsprachige Version habe verschiedentlich nur die Nutzerrechte verändert, so dass die Daten unsichtbar wurden; doch seien teilweise auch Daten komplett gelöscht worden. Allerdings gibt es Rekonstruktionsprogramme wie "Norton Utilities" (Symantec), "Techtool Pro" (Micromat) oder "Disk Warrior" (Alsoft), mit denen sich die Daten wieder herstellen lassen. Für komplett gelöschte Partitionen gibt es jedoch keine Rettung.Apple reagierte prompt. Einen Tag nach Veröffentlichung wurde eine fehlerfreie Version angeboten. (wl) …mehr

  • Deutsche machen kein Safer Surfing

    Die Deutschen sind leichtsinnig beim Surfen im Internet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Unternehmensberatung Inceon im Auftrag des Sicherheitspezialisten Symantec. 400 Fragebogen und 130 Logdateien von dem Programm "Norton Internet Security" wurden ausgewertet. Demnach ist fast jeder Privatanwender während des Surfens von Hackern bedroht. Die Befragten sehen die mögliche Bedrohung aus dem Netz durchaus realistisch. Nur 15 Prozent befürchten keine wesentliche Gefahr. Ein Drittel der Surfer haben Angst um ihre Daten. Totale Datenverluste oder Arbeitsaufwände von mehr als vier Stunden aufgrund von Angriffen oder Virenbefall mussten ein Prozent der Befragten erleben. Im Vergleich der Umfrage mit den anonym eingesandten Logfiles zeigte sich ein eher leichtfertiges Surfverhalten: Die Auswertung der Protokolldateien machte eine flächendeckende Gefährdung durch Trojanische Pferde und andere automatisierte Schadfunktionen deutlich. Nur mit technischen Schutzmaßnahmen und Benutzerdisziplin können sich Surfer vor Attacken aus dem Netz schützen, empfiehlt Symantec. (bv) …mehr

  • Länderkürzel ".de" feiert 15. Geburtstag

    Gestern auf den Tag vor 15 Jahren, also am 5. November 1986, wurde die Top Level Domain für Deutschland als Datensatz bei der "Internet−Behörde" IANA angelegt. Seither sind knapp fünf Millionen Domains mit der Endung ".de" registriert worden. Damit ist ".de" weltweit das zahlenmäßig größte Länderkürzel.Nach Angaben der Denic, der Domain−Verwaltungs− und Betriebsgesellschaft für Deutschland, gab es bis 1994 allerdings nur etwa 1.000 DE−Domains. Anfang 1997 war man schon bei etwa 50.000 angelangt, im Frühling 1999 existierte bereits etwa eine halbe Million. Und dann ging es Schlag auf Schlag. Zurzeit wächst die DE−Gruppe um monatlich 80.000 bis 90.000 Namen, also um etwa zwei Stück pro Minute. (tö) …mehr

  • Microsoft: XP-Absturz, IIS-Hacking und Passport-Loch

    Vor einer Woche machte Jonathan de Boyne Pollard es amtlich: Microsoft’s neues Betriebssysten XP läßt sich wie die Vorgänger 2000 und NT zum Absturz bringen. Relativ einfach sogar: Es genüge, eine mit Backspace−Zeichen versehene ASCII−Textdatei auf der Kommandozeile der Systeme mit dem type−Befehl anzuzeigen. Die Datei überschreibe Daten in einem zentralen Prozess (csrss). Dieser sorgt, vergleichbar dem init−Kommando bei Unix, im Fehlerfall für eine Warnung und die Aufforderung, das System neu zu starten.In Newsgroups wird nun diskutiert, ob sich der Fehler dafür nutzen lasse, um XP zu hacken. Die Diskussion ist derzeit offen. Von Microsoft gibt es noch keinen Softwareflicken, doch dass ein solcher bald kommt, ist zu erwarten. Dass es um die Sicherheit von Software aus Redmond le eher mäßig bestellt ist, wurde auf diesen Seiten schon öfter bemerkt. Eine neue Untersuchung von Sicherheitsexperten Netcraft zeigt, dass der hinter Apache am zweitmeisten eingesetzte Webserver IIS (Internet Information Server) kaum sicher genannt werden kann, beachtet man nicht grundsätzliche Sicherheitseinstellungen. Laut der jüngsten Oktober−Untersuchung der Amerikaner steht jede neunte IIS−Installation für Hacker offen. Denn auf diesen Servern war das Backdoor−Programm "root.exe" installiert. Mit diesem Programm, das den Redmondern längst aufgefallen und mit entsprechenden Vorschlägen versehen ist, können Hacker die volle Kontrolle über den Web−Server erlangen. Nachdem laut den Amerikanern, die eigenen Angaben zufolge insgesamt 33 Millionen Internetseiten durchforstet haben, noch weitere Sicherheitslücken festgestellt wurden, warnt Netcraft, es seien mehr als 60 Prozent der IIS−Systeme verwundbar.In diesen Zusammenhang passt auch, dass Microsoft seinen Passport−Wallet−Service von Donnerstag bis Samstag letzter Woche abstellte. Mittels dieses elektronischen Service können Wallet−Benutzer nach Eingabe ihrer Kreditkartennummer geschäftliche Transaktionen im Web vornehmen. Microsoft reagierte sofort auf den Hinweis eines langjährigen OpenSource−Entwicklers, man könne über den Microsoft−eigenen E−Mail−Service Hotmail sich Zugang zu den Daten der Wallet−Benutzer verschaffen, und nahm den Service vom Netz. Adam Sohn, zuständiger Produkt−Manager in Redmond, erklärte, derartige Zugriffe seien bislang nicht festgestellt worden. Aber man sei dabei, das Problem zu beheben. Zudem werde man diese Woche auf dem hauseigenen, dreitägigen "Trusted Computing Forum" im kalifornischen Mountain View diese und andere Sicherheitsprobleme diskutieren und nach Lösungen suchen.(wl) …mehr

  • Dramatische Zunahme von Dotcom-Pleiten mit reinigender Kraft

    Seit Anfang 2000 haben in Deutschland 350 Internet−Startups das Zeitliche gesegnet, wobei die Zahl der Dotcom−Unternehmen, die Pleite gingen oder zum Aufgeben gezwungen waren, dramatisch zugenommen hat. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts "E−Startup.org" der European Business School (EBS) im hessischen Oestrich−Winkel. Neben 676 mit Risikokapital finanzierten Internet− und E−Commerce−Startups wurden in die Untersuchung erstmals auch 2.400 Unternehmen aufgenommen, die kein Venture Capital hinter sich haben beziehungsweise hatten. Der Studie zufolge ist die Zahl der monatlichen Insolvenzen von fünf im Vorjahr bis zum ersten Halbjahr 2001 bereits auf 20 und bis Ende des dritten Quartals sogar auf 60 drastisch gestiegen. Mehr als die Hälfte der Pleitefirmen sind von Venture Capitalists aus der Taufe gehoben worden. Bei ihnen sei das Pleiterisiko unverhältnismäßig hoch, stellt das EBS−Forscherteam fest, denn die Kapitalgesellschaften stünden unter zunehmenden Druck, in ihren Beteiligungsportfolios nur noch Firmengründungen zu führen, die besonders erfolgsversprechend sind. Als Lichtblick wertet die Studie, dass die Branche aus der jüngsten "Konsol wie Phoenix aus der Asche gestärkt hervorgehen könnte. Diese Marktbereinigung, das anstehende Weihnachtsgeschäft und die sinkenden Pleitezahlen in den USA ließen auch hierzulande in den kommenden Monaten "auf eine gew Entspannung" hoffen, so die EBS−Forscher.(kh) …mehr

  • Lexmark sagt Teilnahme an Cebit ab

    Der Druckerhersteller Lexmark hat seine Teilnahme an der Cebit 2002 abgesagt. Als Begründung gab das Unternehmen an, man habe sich im Rahmen der weltweiten konjunkturellen Abkühlungsphase entschieden, die Marketingressourcen zugunsten "einer indiv Zielgruppenansprache" umzuverteilen. Ziel des neuen Konzeptes sei eine zielgruppengerechte Präsentation der Lexmark−Lösungen und der für 2002 geplanten Produkte. Hier würde sich der finanzielle Aufwand auszahlen: "Wir erwarten mit diesem Konzept unsere Kunden mit möglichst geringen Streuverlusten und indiv zu erreichen, als dies auf der Cebit möglich wäre", heißt es in der offiziellen Verlautbarung. − (mf) …mehr

  • CLC übernimmt Mehrheit an Camelot

    Der Call−Center−Dienstleister Camelot hat mit dem österreichischen Kundenbetreuer CLC AG einen neuen Mehrheitsaktionär. Die Camelot−Gründungsaktionäre haben ihre Anteile von 58 Prozent gegen 15 Prozent der CLC−Anteile getauscht, wie das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Montag in München mitteilte. Der CLC−Vorstandsvorsitzende Cevdet Caner ersetzt den Angaben zufolge den bisherigen Camelot−Chef Thomas Zacharias, der in in den CLC−Vorstand wechsele. (hei) …mehr

  • Löst Ogg Vorbis das MP3-Format ab?

    Ogg−Vorbis heißt der neue Musikstandard, der bessere Klangqualität und kleinere Dateigrößen als MP3 bieten soll. Das digitale Audio−Kompressions−Format ähnelt zwar MP3, kostet aber nichts. Es ist "Open Source", also völlig frei von Patentrechten. Ogg Vorbis wurde entwickelt, um alle patentierten Audio−Formate zu ersetzen. "Die Leute ärgern sich seit Jahren, dass MP3 zwar frei aussieht, aber all diese angsteinflößenden Patente mit sich bringt.", erklärt Ogg−Vorbis−Entwickler Christopher Montgomery. MP3 sei technisch überholt und kein freier Standard. Außerdem bietet Ogg Vorbis die Möglichkeit verschiedener Kanäle. So können Ogg−Vorbis−Files sowohl in Surround− als auch im Standard−Stereo−Ton erzeugt werden. Die Vorbis−Software kann kostenlos von der Homepage heruntergeladen und genutzt werden. Dort findet man auch Plug−Ins für zahlreiche Abspielprogramme, damit Vorbis−Dateien auch mit einem Winamp−, Freeamp−, Sonique− oder Realplayer laufen. (kat) …mehr

  • Kpmg Inc. entlässt

    Das Beratungshaus Kpmg Consulting Inc. stellt in Amerika 400 Mitarbeiter aus. Im deutschsprachigen Raum, der von der selbständigen Kpmg Consulting AG betreut wird, seien Entlassungen aber derzeit kein Thema, lies das Unternehmen verlauten.− (hei) …mehr

  • Und wieder einer neuer Athlon von AMD

    Keine Pause gönnt AMD sich und dem Markt, indem es schon den nächsten Prozessor aus seiner Athlon−XP−Reihe – und somit den fünften dieses Typs – herausbringt. Die neue CPU trägt die Bezeichnung "Athlon XP 1900+" und ist mit einer Frequenz von 1,6 GHz getaktet. Laut Hersteller liegt die Leistung um etwa 25 Prozent höher als bei einem mit 1,9 GHz getakteten Pentium−4−Prozessor von Intel.Der AMD−Chip wird in der 0,18−Mikrometer−Technologie gefertigt und unterstützt einen Systembus von 133 MHz. Sein Level−1−Cache ist 128 KB, der Level−2−Cache 256 KB groß. Bei einer Abnahme von 1.000 Stück liegt der Einzelpreis bei 269 Dollar. (tö) …mehr

  • Brain reduziert Verluste

    Der deutsche ERP−Hersteller Brain International erfüllt nach Abschluss des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres zumindest seine eigenen Erwartungen: 79,2 Millionen Euro beträgt der kumulierte Konzernumsatz. Damit erwirtschaftete das Unternehmen 2,1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Dennoch schreibt Brain weiterhin rote Zahlen: 4,5 Millionen Euro Verlust beträgt das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) per Ende September 2001. (hei) …mehr

  • Klagt Sun gegen Microsoft?

    Als "unzureichend" bezeichnete Sun−Anwalt Mike Morris gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Vereinbarung, die Softwerker Microsoft und das US−Justizministerium ausgearbeitet haben, um der Zerschlagung des Desktop−Monopolisten zu verhindern (siehe heutigen Microsoft−Artikel in ComputerPartner online). Da auch die Menge der Schlupflöcher, die sich den Redmondern weiterhin böte, groß sei, ferner die Gates−Company laut Sun weiterhin Wettbewerber benachteiligen könne, überlege der Sonnenkönig eine Klage gegen Microsoft. Allerdings wolle Sun den Ausgang des Kartellprozesse abwarten.Nach Ansicht von Rechtsexperten würde Sun sich im Fall einer Klage auf das Urteil des Berufungsgerichts vom Sommer stützen können. Es hatte das Zerschlagungsurteil des mittlerweile abgelösten Richters Thomas Jackson gegen Microsoft aufgehoben. Der Vorwurf gegen Microsoft, das Unternehmen m seine Monopolstellung gegenüber Konkurrenten wie Sun, blieb weiterhin bestehen.(wl) …mehr

  • Neuer Technologiesprung von Intel

    Auf der Comdex in Las Vegas will Intel die erste Pentium−4−CPU in 0,13 Mikrometer−Technologie vorstellen. Diese Technologie soll den Grundstock für noch höher getaktete Prozessoren bilden. Die Rede ist von einer 3−GHz−CPU, die bereits Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommen soll. Kleinere interne Architektur bedeutet, höhere Taktraten, geringerer Stromverbrauch und weniger Abwärme. Deshalb will Intel auf der gleichen Messe auch den Pentium III in 0,13−Mikrometer−Technologie präsentieren. Diese Ultralow−power−Chips tragen die Bezeichnung "S" in ihrem Namen. Sie sollen nicht nur für mobile Geräte, sondern auch im Serverbereich eingesetzt werden. Mit diesem Schachzug will Intel Transmetas Crusoe−Chip das Wasser abgraben.(jh) …mehr

  • Microsoft: US-Bundesstaaten stehen dem Vergleich im Kartellrechtsstreit skeptisch gegenüber

    Der Präs des Software and Information Industry Association Ken Wasch kritisierte den Vergleich, den das US−Justizministerium und Microsoft im Kartellrechtsstreit eingegangen sind: "Der Komprom wird an Micorsofts Geschäftspraktiken nichts ändern." "Das ist eine Belohnung, keine Strafe", sagte auch der Rechtsbeistand von Micorsoft−Konkurrent Real Networks. "Dieses Abkommen erlaubt einem ausgewiesen illegalen Monopolisten, nach eigenem Ermessen zu entsche, wie das monopolistische Betriebssystem der Zukunft aussehen wird". Angeblich enthält das Abkommen tatsächlich die Formulierung, dass die Definition von Windows "von Microsoft nach eigenem Ermessen festgelegt werden soll". Dem Vergleich, auf den sich das US−Justizministerium und Microsoft geeinigt haben, müssen jetzt nur noch die ebenfalls am Verfahren beteiligten 18 US−Bundesstaaten zustimmen. Sie hatten an den Vergleichsverhandlungen nicht teilgenommen und wollen den Vorschlag nun genauer prüfen. Bundesrichterin Colleen Kollar−Kotelly setzte den Staaten eine Frist bis zum heutigen Dienstag. Sollten die Bundesstaaten den Kompromiß ablehnen, würde sich der Streit noch mehrere Monate hinziehen. Dem Softwareriesen werden mit dem Komprom für fünf Jahre "weitreichende Beschränkungen" auferlegt. Unter anderem soll Microsoft anderen Software−Herstellern Einblicke in sein Betriebssystem gewähren, damit diese entsprechende Programme schreiben können. Der Konzern darf den PC−Herstellern nicht mehr verbieten, auch andere als Microsoft−Produkte auf neuen Geräten zu installieren, die mit dem Betriebssystem Windows ausgestattet sind. Ein dreiköpfiges Gremium soll das Abkommen überwachen. Einigen Anwälten der Einzelstaaten reicht dies jedoch nicht. Sie erklärten, dem Konzern sei bei der Umsetzung der Regeln nicht zu trauen. Analysten glauben, wenn das Abkommen nicht Microsofts Monopol zügelt, könnten neue Rechtsstreitigkeiten entstehen. "Ich wäre sehr überrascht, wenn wir in drei Jahren nicht über einen neuen Kartellverstoß von Microsoft reden würden", sagte Tom Brittman, Analyst bei Marktforscher Gartner. (ce) …mehr

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