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Meldungen vom 06.08.2003

  • Akute Sommergefahr: Hitzetod für Handys und Notebooks

    Bei Temperaturen, wie sie derzeit in Europa herrschen, haben Handys, Notebooks und andere Hightech−Geräte in parkenden Autos nichts mehr verloren. Die außergewöhnlichen Hitzegrade setzen Akkus, Displays, Mechanik und Halbleitern zu und können ihre Funktionsfähigkeit auf Dauer beschädigen, warnt das Online−Magazin Xonio. In Autos, die in der Sonne stehen, entstehen laut Xonio Lufttemperaturen von bis zu 60 Grad, auf Oberflächen sogar bis zu 70 Grad. überhitzte Akkus altern schneller, LC−Displays verlieren an Kontrast, bei Notebooks können sich Materialien verformen und beispielsweise die CD/DVD−Laufwerke verklemmen. Sogar verbrannte Haut zählt zu den Gefahren, die Anwendern derzeit drohen, wenn sie ihre Hightech−Besitztümer nicht aus dem Fahrzeug mitnehmen. Beim Berühren eines dunklen Notebooks, das stundenlang in einem Pkw in der Sonne schmorte, können ernsthafte Verbrennungen entstehen, warnt Xonio−Chefredakteur Axel Burkert. Sein Tipp: Das Gerät im Kofferraum deponieren, wenn es denn unbedingt im Auto verbleiben muss. Dort herrschten "in der Regel" nicht so hohe Temperaturen. (afi)  …mehr

  • Risc Technology vertreibt Load-Balancer von Amplify.net

    Der VAD Risc Technology GmbH hat nach eigenen Angaben ein exklusives Distributionsabkommen für Deutschland mit dem Hersteller von Hochverfügbarkeits- und Load-Balancing-Lösungen Amplify.net Inc. getroffen. Die Multi-homed WAN Gateways der Marke "iSurfJanus" von Amplify.net richten sich nach Aussage von Stephan Berner, Country Manager bei Risc Technology, an "Internet- und Multi-Serviceprov, die ihren Kunden Breitbanddienste mit hoher Verfügbarkeit und Load-Balancing anbieten" wollen. Sie offerieren laut Berner unter anderem automatisches Backup im WAN sowie dynamische Lastverteilung über mehrfache Weitverkehrsverbindungen inklusive VPNs und Firewalls. (afi)  …mehr

  • Kammerjäger: Widerstand gegen Zwangsmitgliedschaft nimmt zu

    Johannes Kahrs ist Mitglied des Bundestages und der SPD, fiel noch nie durch spektakuläre Aktionen auf − bis jetzt. Der Hamburger Politiker plant in diesem Herbst einen Vorstoß zur Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Kammern und Verbänden: "Sie können aus der Kirche, aus der Partei, aus der Gewerkschaft und sogar aus ihrer Ehe austreten − nur bei der Kammer haben sie keine Wahl." Seit am 18. Dezember 1956 das entsprechende Gesetz in Kraft trat, muss tatsächlich jeder Betrieb, der Gewerbesteuer abführt, zwangsweise Mitglied in einer der 82 deutschen Industrie− und Handelskammern sein und jährliche Beiträge entrichten. Die Spitzenorganisation DIHT beziffert die Zahl ihrer Mitglieder auf etwa drei Millionen. Von dem "hohen politischen Gewicht", das die Institution sich selbst zuschreibt, sind aber nicht alle überzeugt: Viele Firmen haben bereits gegen die Kammern geklagt, bisher jedoch ohne Erfolg: Wer nicht zahlen wollte, riskierte bisher eine Zwangsvollstreckung durch die eigene Vertretung. Die Bundesregierung müsse das System der Kammermitgliedschaft dringend überprüfen und reformieren, so Kahrs. Wenn die Aufforderung allein nichts bewirkt, will er mit seiner Fraktion einen entsprechenden Antrag aus dem Parlament einbringen. In dem soll die Regierung verbindlich aufgefordert werden, ein Gesetzgebungsverfahren einzuleiten, das den Kammerzwang zum 1. Januar 2005 außer Kraft setzt. 90 Abgeordnete haben ihre Unterstützung bereits zugesagt, schreibt die "Berliner Zeitung". "Niemand will die Kammern abschaffen", betont Kahrs, "übergreifende Aufgaben und Interessen sollten aber nicht vom Staat, sondern von wettbewerbs− und leistungsorientierten Konkurrenten auf diesem Markt übernommen werden. Auch in diesem Bereich müssen die marktwirtschaftlichen Gesetze von Angebot und Nachfrage gelten und der Verbraucher, in diesem Falle die Unternehmen, sich das passende Angebot auf dem freien Markt aussuchen können". Als starr und verkrustet empfinden auch immer mehr Mitglieder die Strukturen. Und sie organisieren den Widerstand: Mehr "Freiheit für IT−Berufler" fordert beispielsweise der Berufsverband der Selbstständigen in der Informatik (BVSI). Denn man sehe die eigenen Interessen durch die IHK nicht vertreten, sagt Vorstandsmitglied Dirk Bisping: "Die hohen Mitgliedsbeiträge stehen im Missverhältnis zu den − nicht erbrachten − Leistungen der Kammer." Wer eine dem Berufsbild der IT−Experten entsprechende Gegenleistung erwarte, werde enttäuscht: "Weder die Weiterbildungsmaßnahmen noch sonstige Angebote der Handelskammer sind auf die Bedürfnisse von IT−Beratern zugeschnitten." Man habe den Eindruck, insbesondere die IHK sei heutzutage weniger denn je eine Interessenvertretung für ihre Mitglieder, sondern entwickle sich immer mehr zu einem Unternehmen mit "eigenen wirtschaftlichen Interessen". Diese Erfahrung hat auch Marius Ebert, Leiter der Dr. Ebert Akademie in Königswinter gemacht. Sein Institut bietet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Angestellten Akademie verschiedene Lehrgänge, unter anderem den IHK−Betriebswirt, an. "Mehr als einmal" habe er erlebt, dass ihm die IHK interessierte Kursteilnehmer "ausspannte". "Wenn sich jemand für unsere Kurse interessiert, aber noch nicht geklärt ist, ob er auch die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, muss er dies bei der IHK erfragen", so Ebert. Von 50 Interessenten seien 6 wiedergekommen. Ebert sieht die Neutralität der Kammer nicht mehr gewährleistet, weil sie ähnliche und gleiche Weiterbildungskurse wie sein Institut anbietet: "Die IHK sollte eigentlich eine neutrale Position und damit das Gesamtinteresse der Wirtschaft vertreten. Doch eine Institution, die neben ihren Mitgliedern selbst am Markt agiert und dadurch Eigeninteressen verfolgt, kann nicht neutral sein." Ebert hat seinem Protest eine Stimme gegeben: Ihn inspirierte das Thema zur Produktion eines Rocksongs mit dem Titel "Zwangsbeglückung". Darin hat er seine Erlebnisse verarbeitet: "Sie kämpfen für Dich, hast Du gedacht, dabei wird Dir von ihnen Konkurrenz gemacht". Ebert: "Es hat schon erste Gespräche mit interessierten Radio−Sendern gegeben." (mf)Weitere Top−Meldungen im August:Taskarena AG: Gründungsmitglied Achim Greif verlässt das Unternehmen"Fabrikverkauf": HP eröffnet Online−Shop für GeschäftskundenEs darf nur eine geben: massenhaft Abmahnungen durch die Telekom …mehr

  • Canon Deutschland verdient auf Vorjahresniveau und verte Messeabstinenz

    Der Deutschland-Spross des japanischen Elektronikkonzerns Canon hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit seinen rund 1.000 Mitarbeiten einen Umsatz von 443 Millionen Euro verbucht. Das entspricht einer minimalen Steigerung von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (442,6 Millionen Euro). Die größten Umsatzanteile konnten die Krefelder erwartungsgemäß mit digitalen Produkten erwirtschaften. Insbesondere der Foto- und Digitalkopiererbereich hat sich mit Steigerungsraten von 40 bzw. 19,2 Prozent nach Angaben des Unternehmens besonders erfreulich entwickelt. Ein 17-prozentiger Anstieg im Lösungsgeschäft von 1,9 auf 2,2 Millionen Euro hat die Canon-Verantwortlichen ebenfalls erfreut. Für die Zukunft hat sich der Hersteller vorgenommen, noch mehr den direkten Draht zu den Konsumenten zu suchen. So gab das Unternehmen unlängst bekannt, der Cebit fast gänzlich einen Korb zu geben und auch seinen IFA-Auftritt in Berlin nicht auf dem dortigen Gelände abzuhalten, sondern zeitgleich im Herzen Berlins auf dem Potsdamer Platz seine Zelte aufzuschlagen. "Diese zielgerichtete Ansprache, außerhalb des üblichen Messebetriebes, gibt uns die Chance, unsere Komplettlösungen sowohl für den professionellen Businessbereich als auch für den Endverbraucher im Consumerbereich besser zu präsentieren", begründet Canon Deutschland-Geschäftsführer Roderich Stomm die getroffenen Entsche. Die positive Resonanz auf allen Ebenen habe das neue Konzept bisher nur bestätigen können, fasst der Canon-Chef zusammen. (cm)  …mehr

  • Leiser PC für 3 Euro 90

    Es müssen nicht immer teure Komponenten sein, die einen PC beruhigen. Manchmal helfen erstaunlich kleine und billige Features, um lärmende Lüfter leiser zu machen. Ein unkomplizierter Noise−Killer ist der Anti−Vibe von Sharkoon, erhältlich in Ausführungen für 80mm− und 120mm−Lüfter, sowie für Netzteile. Der Anti−Vibe ist ein Silikonring, der zwischen Lüfter, beziehungsweise zwischen Netzteil und PC−Gehäuse verschraubt wird. Der Silikonring entkoppelt den Lüfter oder das Netzteil somit vom Gehäuse, und die Vibrationen des drehenden Ventilators können nicht mehr auf das Gehäuse übertragen werden, was den Schallpegel merklich senkt. Der Anti−Vibe ist ab sofort für 3,90 Euro (80mm−Lüfter/Netzteil) beziehungsweise 4,90 Euro (120mm−Lüfter) erhältlich. Ein weiteres Beruhigungsmittel: ein Lüfteradapter, 120mm auf 80mm. Der Adapter ermöglicht den Einsatz eines 120mm− anstelle eines 80mm−Lüfters. Ein 120mm−Lüfter fördert in etwa die gleiche Luftmenge wie ein 80mm−Lüfter, tut dies allerdings mit einer geringeren Drehzahl und somit deutlich leiser. Den Lüfteradapter gibt es aus blauem Kunststoff für 7 Euro und aus UV−fluoreszierendem Kunststoff für 9 Euro. (jh)  …mehr

  • Bechtle tritt beim Umsatz auf der Stelle: "Keine Geschäfte um jeden Preis"

    Seine vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat das Gaildorfer Systemhaus Bechtle AG bekannt gegeben. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag im Berichtszeitraum bei etwa 4,1 Millionen Euro und damit deutlich höher als im zweiten Kalenderviertel des Vorjahres mit 2,3 Millionen Euro. Die Schwaben machen für die Ergebnisverbesserung vor allem ihre strikte Kostenkontrolle sowie den "Verzicht von Umsatz um jeden Preis" geltend. Allerdings setzte das Handelsunternehmen im zweiten Vierteljahr konzernweit inklusive der PSB AG (16 Prozent Umsatzrückgang in Q2/2003) "nur" rund 188 Millionen Euro um. Im gleichen Zeitraum des Jahres 2002 lag der Konzernumsatz bei 184 Millionen Euro - damals noch ohne PSB-Erlöse. Mit einem Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres tut sich Bechtle schwer: "Aufgrund einer unklaren Marktsituation ist derzeit keine Aussage über die Entwicklung der kommenden Quartale möglich", heißt es in einer Mitteilung der Gaildorfer. Man gehe jedoch davon aus, dass man in etwa das Ergebnis des Vorjahres erreichen werde. Dieses lag im Geschäftsjahr 2002 bei 751,7 Millionen Euro. Tiefer in die Tasche greifen als geplant wird Bechtle wohl für die zwangsweise Abfindung für PSB-Aktionäre (so genanntes Queeze-out-Verfahren) müssen. Ein zwischenzeitlich vorliegendes Gutachten nennt einen Preis von 8,64 Euro pro Aktie. Den Hauptaktionären und den Anteilseignern des im März 2003 übernommenen Systemhauses PSB AG hatte Bechtle damals 6,40 Euro pro Wertpapier auf den Tisch gelegt. (cm)  …mehr

  • Plextor: Zweisprachiger DVD-Brenner verschärft das Tempo

    Für Ende August hat Plextor ein schnelleres Modell seines Dual-Format-DVD-Brenners für den E-/Atapi-Anschluss angekündigt. Der "PX-708A" genannte Brenner soll DVD+Rs mit bis zu achtfachem, DVD+RWs und DVD-Rs mit bis zu vierfachem und DVD-RWs mit bis zu zweifachem Tempo beschreiben können. Im lassen sich somit 4,7 GB in zehn Minuten brennen. Der Preis für das neue Modell soll 319 Euro betragen. (tö)  …mehr

  • Zweitgrößter Panel-Hersteller eröffnet hochmoderne Fabrik der fünften Generation

    Chi Mei Optoelectronics (CMO), nach AU Optronics zweitgrößter LCD−Hersteller Taiwans, hat am Montag im südtaiwanesischen Wissenschaftsindustriepark Tainan eine moderne Panel−Fabrik der fünften Generation (5G) eröffnet. Wie bei AUO und den beiden großen südkoreanischen Konkurrenten und LG Philips zielt die Investition in den neue Fabrik auf den Wachstumsmarkt LCD−TV. Marktforscher Displaysearch zufolge soll der Anteil der Panels, die in TV−Geräten verbaut werden, zwischen 2003 und 2007 von neun auf 33 Prozent steigen und damit sogar den der Panels für Desktop−Monitore (31 Prozent) übersteigen. Die neue Fabrik von CMO soll ab nächstem Jahr zirka 120.000 Mutterglasplatten produzieren, aus denen die Panels herausgeschnitten werden. Wichtig bei den Glasplatten ist, dass sie absolut plan sind und in der Dicke keine Unebenheiten aufweisen. 5G−Anlagen, wie sie alle großen Anbieter in diesem Jahr in Betrieb nehmen, sind von Hause aus auf Glasplatten mit über einem Quadratmeter ausgelegt und erleichtern den Produktionsprozess für Panels ab einer Bilddiagonale von 17 Zoll. Bei CMO können aus 1,1 m x 1,3 m folgende Stückzahlen herausgeschnitten werden: 12 mal 17 Zoll, 9 mal 19 oder 20 Zoll, 8 mal 22 oder 23 Zoll, 6 mal 27 Zoll oder 2 mal 47 Zoll. (kh)  …mehr

  • Tech Data denkt um: Kleinere Händler müssen nicht länger am Katzentisch sitzen

    Nach langjährigem Hin und Her führt Tech Data Deutschland für seine SMB−Partner neue Strukturen ein: Die so genannten − und lange Zeit ungeliebten − Basic Accounts (kleine und kleinste Fachhandelskunden) werden mit den SMB−Partnern in einem gemeinsamen Geschäftsbereich zusammengeführt. Zwei Gründe sprechen für die von Marktkennern als "sinnvolle und eigentlich überfällige Maßnahme" beurteilte Umstellung: Mit dem auf der Cebit vorgestellten SMB−Konzept, "Tech Select", ließ der Broadliner bisher seine Basic Accounts außen vor − und damit auch kleinere Fachhändler mit künftigem Wachstumspotenzial. Ab sofort werden beide Kundengruppen von Tech Data im Geschäftsbereich SMB zusammengefasst und dementsprechend gemeinsam betreut. An der Mitarbeiterzahl soll sich durch die Umstellung aber nichts ändern, wie das Unternehmen ausdrücklich gegenüber ComputerPartner betont. Gleichzeitig liegt die Verantwortung für die SMB−Partner ab sofort in weiblichen Händen: Miriam Behne, 35, bisher verantwortlich für die Basic Accounts und Kooperationen, steigt zur neuen SMB−Vertriebsmanagerin auf. Behne steht seit sieben Jahren auf der Gehaltsliste des Münchener Broadliners. Janni Pegiokrios, der seinen Job als SMB−Vertriebsleiter erst am 5. März dieses Jahres antrat, hat das Unternehmen "aus persönlichen Gründen", so Tech Data, verlassen. (ch)  …mehr

  • Titelthemen von ComputerPartner, Heft 32/2003

    Liebe Leserinnen und Leser, in der morgen erscheinenden Ausgabe 32/2003 von ComputerPartner lesen Sie unter anderem: +++ Nach der SchlachtDie Stimmung im Monitorlager hebt sich wieder. Die Hersteller gehen mit vorsichtigem Optimismus in die zweite Jahreshälfte und rechnen mit einem leichten Aufschwung. +++ Ungesund und ruinösDer momentan tobende Preiskampf und die dauernde Margenvernichtung in der Distribution schmecken den beiden Ingram−Micro−Chefs Michael Kaack und Gerhard Schulz gar nicht. "Preisdruck ist das Letzte, was der Markt heute braucht."+++ Das Ende des DogmasMit seinem neuen DVD−Brenner verabschiedete sich Hersteller Pioneer von der reinen Lehre. Der "A06" unterstützt sowohl den DVD−R− als auch den +R−Standard.+++Die neue OffenheitEpson zeigt ungewohnt tiefe Einblicke in seine künftigen Strategien.+++ VerschiebebahnhofDie jüngsten Geschäfte von Globalware.Mit besten Wünschen für die Woche, Ihre ComputerPartner−Redaktion. (wl) − (wl) …mehr

  • Ingram Micro: klassische Büromaterialien neu ins Portfolio aufgenommen

    Ingram Micro hat sein Produktangebot erweitert: Ab sofort kann der Handel bei dem Broadliner auch klassische Büromaterialien wie Ordner, Schnellhefter, Locher, Stifte und andere klassische Utensilien beziehen. Dafür haben die Dornacher Abkommen mit Markenherstellern wie Leitz, Edding, 3M, Stabilo oder Novus geschlossen. Ingram wird damit seine Zubehörsparte − bisher zum Beispiel bestehend aus Druckerverbrauchsmaterialien − erweitern. Der Broadliner habe damit "auf zahlreiche Anfragen von der Kundenseite reagiert", erklärte das Unternehmen die Portfolio−Ergänzung. (ch)  …mehr

  • Neue Navison-Version setzt auf Anwenderfreundlichkeit

    Ab sofort verschickt Microsoft die neue Version 3.70 der Unternehmenssoftware "Microsoft Business Solutions−Navision" an seine Partner. Um die ERP−Lösung anwenderfreundlicher zu gestalten, ergänzte Microsoft die Software um neue Funktionalitäten für Großhandel und Vertrieb. Außerdem kam der Hersteller vielfachen Kundenwünschen entgegen, die nach einer flexible aufgebauten Lagerverwaltung verlangten. Statt für das bisherige Modul "Chaotischen Lagerverwaltungssystem" kann sich der Kunde jetzt auch für den weniger komplexen Baustein "Lagerplätze" entscheiden. Dieser soll vor allem kleinere Unternehmen ansprechen, die kein Interesse an einem kompletten Lagerverwaltungssystem haben. Daneben teilte Microsoft das Logistikmodul in die vier Einzelmodule "Wareneingang", "Warenausgang", "Kommissionierung" und "Einlagerung" auf, die je nach Bedarf einzeln erworben werden können. Um dem Anwender die Arbeit mit der Software zu erleichtern gestaltete Microsoft das zentrale User−Interface übersichtlicher. Zusätzlich wurden verschiedene Masken und Formblättern, wie beispielsweise für den Ein− und Verkauf, aktualisiert und zusammengefasst. Weitere Verbesserungen führte Microsoft im Finanzwesen durch sowie in der Synchronisation zwischen Navision und Outlook. Navision 3.70 ist ab sofort über Microsoft Certified Business Solution Partner erhältlich. Eine Finanzlösung inklusive Basismodul für fünf User beginnt bei rund 20.000 Dollar. Kleinere Unternehmen können sich auch für die günstigere Version "Microsoft Business Solutions−Navision Standard" entscheiden, die ebenfalls ab sofort erhältlich ist. Diese Branchenlösungen empfiehlt der Hersteller Kunden, deren Umsatz weniger als 25 Millionen Dollar im Jahr beträgt oder die weniger als zehn Lizenzen benötigen. Eine Arbeitsplatzlizenz kostete hier rund 4.500 Dollar. (ce)  …mehr

  • Pocket-PC-Handhelds zu unsicher für den Unternehmenseinsatz

    Im Moment existiert keine uneingeschränkt empfehlenswerte Gesamtlösung für den sicheren Einsatz mobiler Endgeräte in Unternehmen und Verwaltungen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der TU Berlin, die im Auftrag des Bundesinnenministeriums durchgeführt wurde.Ziel der Studie war es, gängige Produkte für die Anbindung mobiler Endgeräte an ein Unternehmens-Intranet zu überprüfen. Gängige Szenarien, wie Möglichkeiten des Datenabgleichs von E-Mails, Adressdaten und Kalender wurden unter Berücksichtigung von Sicherheit, Management, Bedienbarkeit und Kosten innerhalb der Studie unter die Lupe genommen. Hier legten die Verfasser der Studie die Anbindung über Direkteinwahl und über Mobilfunknetze zu Grunde und kamen zu folgenden Ergebn:Aufgrund dieser Ergebn kommt Projektleiter Raphael Leiteritz zu folgender Zusammenfassung: "Grundsätzlich glauben wir, dass der Einsatz mobiler Endgeräte im professionellen Einsatz zukünftig eine große Rolle spielen wird. Sie haben das Potenzial, ein mobiles Büro möglich zu machen. Bei genauerer Prüfung mussten wir allerdings feststellen, dass die Technologie immer noch in den Kinderschuhen steckt." Die Studie wurde mit verschiedenen Ipaq-Modellen von Hewlett-Packard durchgeführt. (bw)  …mehr

  • Novell springt auf den Linux-Zug und greift Microsoft an

    Mit der überraschenden übernahme von Ximian wird der Betriebssystemhersteller Novell nahezu von einem Tag auf den anderen zu einem bedeutenden Player im Linux−Markt für Unternehmenskunden und Endanwender. Ximian hat erst vor wenigen Monaten die Version 2 des "Ximian Desktop" für Linux vorgestellt. Diese Art von Software gilt als Schlüssel für den Erfolg des freien Betriebssystems auf Client−PCs. Im Gegensatz zu Servern ist Linux dort bisher nur wenig verbreitet. Mit Novell im Hintergrund könnte jedoch ein ernsthafter Konkurrent für Microsoft im Betriebssystem und Desktop−Umfeld entstehen. Der Ximian Desktop 2 ist eine umfangreiche Desktop−Umgebung für den Pinguin, die mit zahlreichen Linux−Anwendungen ausgestattet ist und die laut Hersteller auch Windows−Dateiformate und −Networking unterstützt. Darüber hinaus hat Ximian "Evolution" im Programm, eine PIM−Software (Personal Information Management), die E−Mail, Kalender sowie eine Kontakt− und Aufgabenverwaltung bietet. Evolution arbeitet nach Angaben von Ximian mit "Exchange" von Microsoft und "One" von Sun Microsystems zusammen. Noch in diesem Jahr will Novell Schnittstellen zur eigenen Groupware−Lösung "Groupwise" entwickeln. Ximian setzt voll auf "Gnome", einen hier zu Lande noch nicht sehr weit verbreiteten Linux−Desktop. Deutsche Anwender sind eher mit "KDE" vertraut. Neben den Desktop−Projekten und der Beteiligung an Gnome ist Ximian in die Entwicklung von "Mono" involviert. Dabei handelt es sich um eine Software, die es ermöglichen soll, mit "Microsoft .Net" entwickelte Anwendungen auf Linux− und Unix−Systemen einzusetzen. Die Ximian−Gründer Miguel de Icaza und Nat Friedman sind seit dem Start bei Gnome und Mono dabei. Laut Novell sollen sie dort auch nach ihrem Wechsel zu dem Betriebssystemhersteller weiter tätig sein. Der Ximian Desktop 2 wird nach Informationen des Unternehmens weltweit von mehr als einer Million Anwender eingesetzt. Die Software wird derzeit über die Website des Herstellers vertrieben und kostet dort pro Lizenz 99 Dollar. (afi)  …mehr

  • Einschreiben keine Garantie: Kündigung muss zugestellt werden

    Ein eingeschriebener Brief garantiert nicht die ordnungsgemäße Zustellung einer arbeitsrechtlichen Kündigung. Denn es gilt der Grundsatz, dass die Kündigungserklärung des Arbeitgebers dem Arbeitnehmer zugehen muss. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn der Arbeitnehmer das bei der Post hinterlegte Schreiben nicht abholt. Zugegangen ist der Brief nur dann, wenn er dem Empfänger persönlich oder einem der Mitglieder seines Haushalts übergeben worden ist. Ansonsten ist die Kündigungserklärung unwirksam (Arbeitsgericht Frankfurt, Az.: 5 Ca 6077/02). (jlp)  …mehr

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