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IT-Ratgeber

Der perfekte Tower-Server

Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei der IDG Business Media GmbH tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.

Rechenleistung und Erweiterbarkeit

Da ein Tower-Server in der Regel die Steuerzentrale der Unternehmens-IT bildet, sollte dieser in puncto flexibler Rechenleistung und Erweiterbarkeit mit Komponenten wie Storage, Netzwerk oder Hauptspeicher entsprechende Optionen bieten. In Bezug auf Rechenleistung ist ein System mit einer aktuellen Dual-Socket-Lösung empfehlenswert. Dabei hat man die Möglichkeit, mit einer CPU zu starten und bei Bedarf das System mit einem zusätzlichen Prozessor zu erweitern.

Zusätzlich hat man auf der Prozessorseite die Option, die Rechenleistung jederzeit und je nach Bedarf noch oben zu skalieren. Hersteller wie AMD oder Intel bieten ein umfangreiches CPU-Portfolio an Server-Prozesoren mit entsprechender Rechenleistung an. Allerdings muss man sich bereits im Vorfeld auf einen CPU-Hersteller und eine aktuelle Sockel- und Prozessortechnologie festlegen, da technologisch bedingt die Systeme nicht kompatibel zueinander sind.

Erweiterungsfreudig: Ein Tower-Server sollte über genügend freie Steckkarten-Slots für optionale Erweiterungen verfügen.
Erweiterungsfreudig: Ein Tower-Server sollte über genügend freie Steckkarten-Slots für optionale Erweiterungen verfügen.

Nach Expertenmeinungen von IDC und Gartner muss die IT dynamisch mit dem Unternehmen wachsen. Deshalb sollte der IT-Zuständige diesen Aspekt in Bezug auf Erweiterbarkeit des Servers berücksichtigen. Das betrifft in erster Linie das Storage-Subsystem, die Steckkarten-Slots, die Hauptspeichersockel, die Netzteile sowie die Upgrade-Fähigkeit des Mainboards auf leistungsfähigere Prozessoren. Gerade die Hauptspeichererweiterbarkeit spielt eine zentrale Rolle, wenn es um Virtualisierungstechnologien geht, da diese sehr speicherintensiv sind.