Highend-Storage

Supermicro erweitert Speicherpalette



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Auf dem Supermicro Storage Summit hat der Hersteller neue Speicherlösungen präsentiert, die bis zu 1,6 Petabyte Daten aufnehmen können.
Die neuen Speicherlösungen von Supermicro sind mit 60 beziehungsweise 90 Erweiterungs-Slots ausgestattet.
Die neuen Speicherlösungen von Supermicro sind mit 60 beziehungsweise 90 Erweiterungs-Slots ausgestattet.
Foto: Supermicro

Der amerikanische Storage-Spezialist Supermicro hat eine umfassende Aktualisierung seines Speicher-Portfolios vorbereitet. So bringt er neue Versionen seiner 60- und 90-Bay-Lösungen auf den Markt. Dazu kommen neue Simply Double-Speichersysteme, die für die neuesten Intel Xeon Scalable-Prozessoren der dritten Generation und PCI-E 4.0 NVMe-Laufwerke optimiert sind. Im frühjahr hatte der Hersteller bereits den Multi-Node- und Multi-GPU-Server 2114GT-DNR vorgestellt.

Storage für die Cloud

Die neuen Speichersysteme sind für einen Einsatz in Cloud-Rechenzentren und HPC-Umgebungen (High Performance Computing) vorgesehen. Nach Angaben von Charles Liang, President und CEO von Supermicro, heben sie sich vor allem durch die flexiblen Konfigurationen, werkzeuglosen modularen Designs sowie einfachen Erweiterungsmöglichkeiten hervor.

Außerdem hat das Unternehmen eine neue Top-Floating-Architektur entwickelt. Sowohl die 60-Bay- als auch die 90-Bay-Systeme werden in Single-Node, Dual-Node und Dual-Node High Availability (HA)-Konfigurationen erhältlich sein. Die Dual-Node-HA- und Single-Node-Konfigurationen steuern dabei den Zugriff auf alle Laufwerke in den Systemen. Bei der Dual-Node-Konfiguration wird der Zugriff auf die Laufwerkssteuerung gleichmäßig zwischen den einzelnen Knoten aufgeteilt.

Die Systeme belegen vier Höheneinheiten im Rack und verfügen je nach Modell über 60 oder 90 Hot-Swap-2,5-Zoll- oder 3,5-Zoll-SAS3/SATA3-Einschübe sowie zwei Onboard-PCI-E-M.2-Steckplätze und zwei interne Slim-SATA-SSD-Steckplätze. Das Single-Node-System hat außerdem auf der Rückseite zwei Hot-Swap-2,5-Zoll-Einschübe für die Betriebssystemspiegelung sowie vier optionale NVMe-U.2-Einschübe für schnelles Caching.

Im Maximalausbau können die Systeme rund 1,6 Petabyte Speicher plus 60 TByte SSD-Flash-Speicher über den NVMe-Zugang auf der Rückseite aufnehmen. Pro Server-Knoten sind zudem 16 DIMM-Speicherplätze vorgesehen.

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