Mit Cloud Computing

Wie CIOs CEOs werden

01.11.2011

Neue Fähigkeiten mit der Cloud

Mehr als die Hälfte der befragten CIOs äußerte, dass sie sich in einer idealen Position befände, um die Karrierestufe zum CEO zu erklimmen. Als Grund dafür geben sie an, dass ihnen das Cloud Computing ermögliche, mehr Zeit für Innovationen und die Unternehmensstrategie aufzuwenden und die Unternehmenseffektivität voranzutreiben. Sie sind jedoch einer starken Konkurrenz ausgesetzt: 60 Prozent von ihnen geben an, dass sie zwar über die notwendigen Fähigkeiten für eine CEO-Position verfügen, aber andere Stelleninhaber größere Erfahrungen in den geforderten Kenntnissen vorweisen. Wie lässt sich also die Ambition vieler CIOs mit der Realität in Einklang bringen, in der aktuell nur vier Prozent der gegenwärtigen CEOs ehemals eine CIO-Position inne hatten? 29 Prozent der CEOs stiegen von der Position eines Chief Financial Officers auf und weitere 23 Prozent füllten kürzlich noch die Rolle eines Chief Operating Officers aus.

Laut der Studie betrachten heute immer noch 53 Prozent der CIOs ihre Rolle als eine technische. Das ist der Grund dafür, warum relativ wenige CIOs den Sprung in die CEO-Position schaffen. Ein Mangel an ‚digitaler Bildung‘ in der Führungsebene verstärkt das Problem. So gibt die Hälfte der CIOs an, dass die Führungsmannschaft ihres Unternehmens nur über mangelhafte Kenntnisse ‚digitaler Themen‘ verfügt und die Auswirkungen neuer Technologien nicht nachvollziehen kann. Weitere 47 Prozent der CIOs äußerten, dass die Unternehmensführung die Vorteile der IT für ihr Unternehmen nicht erschließen könnten. Das habe zur Folge, dass auf das Marktgeschehen nicht reagiert würde sowie Geschäftsmöglichkeiten verpasst würden.

"Heutzutage können sich CIOs, die das wahre Potenzial der IT von Grund auf kennen, über das rein technische Stellenprofil hinaus entwickeln", unterstreicht Sarah Greensmith, Managing Director IT bei der britischen Personal-rekrutierungsfirma Hudson aus London. Sie ergänzt: "Tatsache ist, dass viele CIOs ein größeres strategisches Verständnis für die Herausforderungen und die Business-Möglichkeiten in ihrer Branche besitzen als ihnen zugetraut wird." Sarah Greensmith betont: "Hier gilt jedoch: Information ist Wissen und Wissen ist Macht."

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