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Meldungen vom 19.03.2002

  • Bayern sind die innovationsfreudigsten IT-Bürger

    In der deutschen Bevölkerung wächst die Akzeptanz für die Informationsgesellschaft immer mehr. Laut einer VDE-Studie, bei der 1.000 Bundesbürger befragt wurden, sind 62 Prozent der bis 34-Jährigen eindeutig für die Entwicklung der Informationstechnik und Telekommunikation. Innerhalb der Gesamtbevölkerung sprechen sich 51 Prozent dafür aus, 30 Prozent sehen die Entwicklung teilweise positiv und nur neun Prozent sind eher skeptisch. Dabei sind die Bayern mit 63 Prozent die größten Befürworter von IT-Innovationen, gefolgt von Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Auch das Interesse an Onlineshopping, E-Government und E-Learning nimmt besonders bei jungen Menschen immer mehr zu. So möchte die Hälfte der unter 34-Jährigen Aus- und Weiterbildungsangebote via PC nutzen oder sieht in der Telearbeit interessante Perspektiven. Lediglich sechs Prozent wollen keine weiteren Anwendungen nutzen. (kat) …mehr

  • Metromedia Fiber Network steht vor dem Konkurs

    Der amerikanische Hersteller von Glasfasernetzwerken für die Telekomindustrie Metromedia Fiber Network  befindet sich kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Akut steht eine Ratenzahlung über 30 Millionen Dollar Zinsen für eine Wandelanleihe an, die Metromedia an die US-Telefongesellschaft Verizon Communications ausgegeben hat. Der Netzwerkhersteller teilte mit, man könnte als Schuldner für diese Verbindlichkeiten ausfallen, wenn man nicht innerhalb von 30 Tagen zahle oder einen Kompromiss finde. Eine Überlebenschance habe das Unternehmen eigenen Angaben zur Folge nur, wenn es in der Lage versetzt werden könnte, die eigenen Schulden neuzuordnen. Doch der Gläubiger von Metromedia hat nichts zu verschenken: Der Nettogewinn von Verizon fiel im vergangenen Geschäftsjahr von 11,8 Milliarden Dollar auf 389 Millionen Dollar. (hei) …mehr

  • Network Associates will McAfee ganz zurück haben

    Nachdem Network Associates nun die auf E-Mail-Verschlüsselungs-Software "Pretty Good Privacy" spezialisierte Tochter nicht loswerden kann (ComputerPartner online berichtete), möchte das Unternehmen wenigstens ihr Produktportfolio insoweit bereinigen, als dass es die für Antivirenlösungen zuständige McAfee nun gänzlich erwerben will. Es handelt sich dabei um ein Viertel der Aktien von McAfee.com, die Network Associates 1999 auf den Markt warf. Nun möchte das Unternehmen das Privatkunden-Portal wieder ganz bei sich haben, genauso wie schon die eigene Tochter McAfee, die Antivirensoftware für Unternehmenskunden herstellt. Nach dieser Ankündigung stieg der Aktienkurs von McAfee schlagartig um 3,35 Prozent an und lag gestern Mittag bei etwa 18,90 Dollar. Network Associates bietet den Aktionären 0,675 NAI-Anteile pro McAfee Aktie, das wären zum gleichen Zeitpunkt aber nur 17,78 Dollar. Da muss der Sicherheitsanbieter wohl noch etwas zulegen.(rw) …mehr

  • Computerlinks rundum profitabel

    Die Computerlinks AG hat anscheinend im letzten Jahr einen guten Job gemacht. Der Umsatz der Gruppe stiegt auf 161,2 Millionen Euro. Das sind 44,6 Prozent mehr als im Jahr 2000. 63,1 Millionen Euro entfielen dabei auf Deutschland. Auch das EBITDA ist positiv: Es liegt für das letzte Geschäftsjahr bei 11,1 Millionen Euro. Der Rohertrag wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 28,3 Prozent auf 36 Millionen. Das Unternehmen meldet, dass alle Gesellschaften der Computerlinks-Gruppe profitabel arbeiten und einen positiven Cash-Flow erwirtschaften. Markttreibend war vor allem der Bereich „E-Security". Der Umsatz in diesem Segment stieg im Vergleich um 129 Prozent von 42,2 Millionen auf 96,8 Millionen Euro an. Etwa 60 Prozent des Umsatzes wurden damit erwirtschaftet. Das Konzernergebnis ist allerdings auch bei Computerlinks geringer ausgefallen. Dem IT-Vermarkter blieben mit einem Gewinn von 1,6 Millionen Euro unter dem Strich 2,2 Millionen Euro weniger übrig als noch im Vorjahr. Stefan Link, Gründer und Vorsitzender von Computerlinks rechnet für das zweite Halbjahr 2002 mit „nachhaltigem Wachstum". Mit den aktuellen Ergebnissen wurde die im Herbst korrigierte Planung leicht übertroffen.(gn) …mehr

  • Web-Porno am Arbeitsplatz kostet den Job

    Wer am Arbeitsplatz Internet-Pornos ansieht oder herunter lädt, riskiert seinen Job. Der Arbeitgeber darf außerordentlich kündigen und muss vorher nicht abmahnen. Das berichtet der Bonner Informationsdienst Arbeitsrecht Kompakt unter Berufung auf ein Urteil des Arbeitsgerichtes Düsseldorf. Der betroffene Mitabeiter hatte zudem den geschäftlichen Internetzugangn entgegen einer ausdrücklichen Vereinbarung im Arbeitsvertrag zu privaten Zwecken genutzt.Es sollte unbedingt eine arbeitsvertragliche Regelung der privaten Nutzung dienstlicher Kommunikationsmittel vereinbart werden, rät Surfcontrol, Anbieter für Internet- und E-Mail-Filterlösungen. Laut einer Untersuchung dieses Unternehmens surfen und mailen mehr als 90 Prozent der Mitabeiter in ihren Büros auch privat. 45 Prozent von 1.235 Unternehmen schätzen, dass auf diese Weise zehn Prozent der Arbeitszeit verloren gehen. Außerdem belaste der private Internetverkehr die elektronischen Resourcen eines Unternehmens in gleich hohem Maße wie die Geschäftspost, da häufig große Bild- und Musikdateien transferiert würden.Fehlt eine arbeitsvertragliche Regelung, kann sich laut Arbeitsrecht Kompakt ein Arbeitnehmer unter Umständen darauf berufen, die private Nutzung würde stillschweigend geduldet. In einem solchen Fall sind arbeitsrechtliche Saktionen nur eingeschränkt möglich.(go) …mehr

  • Creative geht bei Grafik-Profi 3Dlabs aufs Ganze

    Der Soundkarten− und Multimedia−Riese Creative Labs mit Hauptsitz in Singapur hat Anfang letzter Woche die Komplettübernahme des Workstation−Grafikkarten−Profis 3Dlabs angekündigt. Geplant ist, den Anlegern von 3Dlabs 1,20 US−Dollar in bar und 2,40 US−Dollar in Creative−Papieren pro Aktie zu bezahlen. Derzeit hält Creative 1,8 Millionen 3Dlabs−Aktien direkt sowie Optionsscheine und mittelfristige Optionsanleihen über 9,4 Millionen Aktien. Die Kosten für die restlichen 19,4 Millionen Anteilsscheine werden auf 103,7 Millionen Dollar geschätzt, wovon Creative etwa 34,6 Millionen Dollar in bar aufbringen müsste. Nach der erfolgreichen übernahme wird 3Dlabs eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Creative sein. Nachdem Creative erst im Mai letzten Jahres wieder begonnen hat, Grafikkarten zu bauen, sieht CEO und Chairman Sim Wong Hoo in der geplanten übernahme den Weg für den Einstieg in das Highend−Segment: "3Dlabs hat bereits viele technologische Durchbrüche erzielt, insbesondere mit dem Design ihrer neuesten Chipsätze wie zum Beispiel den weltweit ersten Single−Chip−TeraOps−Bildprozessors (für Billionen Operationen pro Sekunde) mit universeller Programmierbarkeit. Diese Fachkompetenz bietet enorme Wachstumschancen für unser Unternehmen, denn wir sehen einen starken Markt für hochleistungsfähige Grafikbeschleuniger."(kh) …mehr

  • Cebit: Vernetzte Autos

    In baldiger Zukunft werden Autos nicht einfach nur von A nach B fahren, sondern miteinander via IP kommunizieren. So sollen sie sich gegenseitig vor Gefahren und Staus warnen, zudem bei technischen Problemen Werkstätten online informieren und Reperaturdienste ausmachen können. Wie solche Autos funktionieren sollen, zeigen das Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme mit einem Smart und die Hochschule Magdeburg-Stendal im Rahmen einer Diplomarbeit zu dringend benötigten Verkehrskonzepten in Halle 11 der Cebit. Der mit Touchscreens, einer Frontkamera und anderem mehr ausgestattete Internet-Smart des Fraunhofer Instituts kann alle möglichen Informationen - unter anderem Fahrzeugtempo, Tankfüllung, Innen- und Außentemperatur mit weiteren Daten, zum Beispiel Navigationsdaten mittels GPS - an andere Autos über GPRS, UMTS oder WLAN-Knoten (Hot spots) übermitteln. Er funktioniert sozusagen als Internet-Terminal. Als Zweck eines solchen Autos gibt das Fraunhofer Institut „gezielt fahrerunterstützende Informationen" verfügbar zu machen. In der Magdeburger Diplomarbeit namens „Netcar" geht es vor allem darum, ein Verkehrskonzept für Städte zu entwickel. Da der drohende Kollaps des Verkehrs in Ballungsgebieten seit langem bekannt ist, erscheint die Idee nicht neu. Beispielsweise hatte Smart sein Miniauto unter Berücksichtigung eines Mobilitätskonzept für Städte entwickelt, das öffentliche und privaten Verkehrsvehikel integrieren sollte. Die Magdebúrger Arbeit führt nun vor, wie Städte mit einer Flotte von miteinander kommunizierenden, „semi-öffentlichen" Fahrzeugen dem Verkehrskollaps begegnen könnten. Die „netcar"-Fahrzeuge sollen auf Induktionsparkplätzen über die Stadt verteilt werden. Ein angemeldeter Benutzer kann via Internet ein solches Fahrzeug vorbestellen; ein PDA leitet ihn dann zum nächsterreichbaren „netcar". Dieses bringt ihn mittels Navigationssystem zum gewünschten Ort. Dort steht es dann wieder anderen Benutzern zur Verfügung (siehe Dokumentation) Nicht erwähnt wird, ob IP-gestützte Autos im Fall eines Absturzes ihres Betriebssystems einfach liegen bleiben oder auf klassische Single-Motor-Manier trotzdem gebrauchsfähig sind. Ebenso wenig, ob die Vorstellung, permanent über GPS oder UMTS ortbar zu sein, jedem potentiellen Verkehrsbenutzer wirklich gefallen kann. (wl) …mehr

  • Dateneingabe in den PDA mittels projizierter Tastatur

    Wer sich darüber ärgert, dass sein PDA keine ordentliche Tastatur besitzt und die Eingabe längerer Texte per Stift sehr mühsam ist, darf sich auf die Erfindung der israelischen Firma VKB freuen. Dabei handelt es sich um eine virtuelle Tastatur namens „Viki", die dem Anwender an jedem Ort zu einer Tastatur mit Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und Funktionstasten verhilft. Einzige Voraussetzung: Er muss an einem Schreibtisch sitzen oder über sonst eine flache Unterlage verfügen. Viki ist etwa halb so groß wie eine Zigarettenschachtel und projiziert aus etwa fünf Zentimeter Höhe mit rotem Laserlicht die Konturen einer „kompletten" Tastatur auf die Fläche vor ihr. Um zum Beispiel einen speziellen Buchstaben einzugeben, muss der Anwender genau die Stelle auf der Unterlage berühren, auf der dieser Buchstabe projiziert ist. Viki erkennt im Laserlicht die Stelle, an der der Finger auf dem Untergrund auftippt und gibt die Information per PS/2-Schnittstelle an den Organizer in der Dockingstation weiter. Energie bezieht Viki über Batterien.Bis zur Marktreife des Produkts wird es noch ein paar Monate dauern. Auf der Cebit konnte man sich davon überzeugen, dass das System funktioniert. Den Vertrieb in Deutschland hat die SPLS IT Distribution von Siemens übernommen. (tö) …mehr

  • Benq-Projektor mit TüV-Siegel

    Nach der TCO-Norm für CRT-Geräte kam vom TÜV Rheinland, die ISO Norm 13406/2, die die Ergonomie bei Flachbildschirmen regelt. Jetzt, passend zur Cebit, hat der rührige TÜV Rheinland eine neue Norm (ISO 1128) für Projektoren entwickelt. An dieser Norm müssen sich in Zukunft alle Projektoren messen lassen. Als nach eigenen Angaben erstes Unternehmen weltweit hat Benq (auf dem Cebit-Stand der Taiwaner offiziell als "Benq you" ausgesprochen) einen Projektor vom TÜV Rheinland testen lassen. Der Beamer erfüllt die strengen Auflagen der neuen Norm. Zu den Qualitätskriterien bei der Prüfung gehören unter anderem Dunkelraumkontrastwerte, gleichmäßiger Lichtstrom und Betriebsgeräusch. Damit übernimmt der Projektor SL-705X eine Vorreiterrolle in dem bislang nur schwer zu durchschauenden Projektorenmarkt. (jh) …mehr

  • DSL-Preise werden sinken

    Zum deutlichen Ärger der Deutschen Telekom und zur Freude der rund 20 DSL-Anbieter in Deutschland hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) gestern im so genannten Line-Sharing-Verfahren (amtsdeutsch: „Entgelte für den „Gemeinsamen Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung"") die Preise für DSL-Anbieter bis zum 30. Juni 2003 neu festgelegt. Künftig müssen DSL-Anbieter, die die Ortsnetzleitungen der Deutschen Telekom benutzen, 4,77 Euro pro Monat an den Ex-Monopolisten überweisen. Infolgedessen kostet künftig die komplette Teilnehmeranschlussleitung (TAL) monatlich 12,48 Euro im Monat. Den Preis für die einfache Übernahme, also ohne zusätzliche Schaltarbeiten beim Endkunden, legte die RegTP auf 85,61 Euro fest; der Kündigungspreis wird 72,10 Euro betragen. Zum Vergleich: Die Telekom hatte für die gemietete Leitung 14,65 Euro beantragt. für die einfache Übernahme 117,73 und für den Kündigungspreis 153,44 Euro. „Mit der getroffenen Entgeltentscheidung stehen jetzt die ökonomischen Bedingungen, zu denen die Wettbewerbsunternehmen Zugang zum höheren Frequenzbereich der Teilnehmeranschlussleitung haben, fest", erklärte ReTP-Präsident Matthias Kurth. Ein Telekom-Sprecher kündigte hingegen an, die hauseigenen Juristen würden die Entscheidung prüfen und gegebenenfalls vor Gericht ziehen. Man sei über die Entscheidung „nicht glücklich". Für die DSL-Anbieter bedeuten die neuen Preise, dass sie nun dank niedrigerer Fixkosten mit der Telekom deutlich besser als bisher konkurrieren können. Wie schnell die Telekom die Entscheidung umsetzten wird, steht noch dahin. (wl) …mehr

  • Traditionsunternehmen Holtkötter vor dem Aus

    Neben der H-Soft-Gruppe und der Distributionstochter Mobilion hat es jetzt auch das norddeutsche Traditionsunternehmen Holtkötter erwischt: „Es ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt worden. Derzeit wird noch geprüft, ob wir das Insolvenzverfahren eröffnen", erklärte gestern das Insolvenzgericht Hamburg auf Anfrage von ComputerPartner-Online. Als vorläufiger Insolvenzverwalter verantwortet Hinnerk Müller, Rechtsanwalt, jetzt die Geschäftstätigkeit des Unternehmens. 1999 hatte Holtkötter den Bereich Bürobedarf an Ahrend, ein internationales Handelsunternehmen für Büroeinrichtung und - bedarf, verkauft. Mit dem Verkauf folgte damals die neue Positionierung auf den PC-Bereich - als Groß- wie auch als regionaler Fachhändler. (ch) …mehr

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