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Meldungen vom 20.12.2002

  • Weihnachtsgeschenk für den Channel: höhere Gewinnspanne

    Datensicherungs-Spezialist Quantum hat an der Preisstruktur seiner Speicherprodukte gefeilt. Beim Verkauf von "ATL-Super"-Loadern oder der "ATL M1500 Tape Library" könnten Channel-Partner ihre Gewinnspanne um bis zu 20 Prozent erhöhen, so der Hersteller. ATL-Super-Loader sind derzeit mit mit "DLT1", "S-DLT220", und "S-DLT320"-Bandlaufwerken erhältlich, die "M1500" bietet Quantum mit "S-DLT 220", "S-DLT 320" und LTO-Laufwerken an. Außerdem restrukturierte Quantum seinen Sales-Support für Distributoren und VARs. Interne Pre-Sales-Teams dienen jetzt als Anlaufstelle für Rückfragen und sogenannte Operations-Teams sollen für effizientere Auftrags-Abwicklung und Kundenservice sorgen. (ce) …mehr

  • Statt Cebit: Krystaltech Lynx zieht lieber um

    Der Spezialdistributor und PC-Hersteller Krystaltech Lynx verzichtet 2003 auf eine Cebit-Teilnahme. Zeitgleich zur Messe steht nämlich der Umzug ins neue Firmengebäude an, und der geht vor Messe. Laut Geschäftsführer Stefan Baumeister, würde so ein Umzug, der völlig ohne Betriebsunterbrechung geplant ist, und die damit verbundene Logistik schon das gesamte Unternehmen fordern. Beide Ereignisse überstiegen demnach die Kapazitäten. Mit der geplanten Eröffnungsveranstaltung im neuen Gebäude wollen die Reutlinger jedoch die ausfallende Messe-Beteiligung kompensieren und eine Gesprächsplattform für ihre Kunden, Interessenten und Herstellerpartner schaffen.Das neue Firmengebäude in Reutlingen verdreifacht die Lagerkapazität auf 4.600 Quadratmeter, auch die Fertigungsfläche für die PC-Marke Lynx wird mit 1.200 Quadratmeter fast verdoppelt. Damit sei laut Baumeister eine wesentliche Grundlage geschaffen, trotz schwieriger Marktlage das angepeilte Wachstum von circa acht Prozent im laufenden Geschäftsjahr 2002/2003 zu erreichen.(go) …mehr

  • Alcatel organisiert sich neu

    Schon ab Anfang nächsten Jahres wird der französische Netzwerkausrüster Alcatel SA mit den drei neuen Geschäftssparten „Festnetz-Kommunikation", „Mobile Kommunikation" und „Private Kommunikation" im Markt agieren. Die drei neuen Sparten würden alle von Alcatel angebotenen Lösungen bezüglich der Sprach - und Datenkommunikationslösungen abdecken, erklärte das Unternehmen. Kommenden Mittwoch werde es den Plan den Mitarbeitern vorstellen. Mit der neuen Organisation, die an Stelle der bisherigen Segmentierung „Optische (Netze)", Netzwerke", „Komponenten", „E-Business" und „Andere" tritt, werde Alcatel „die Wachstumserwartungen vorantreiben", versprach Alcatel-Chef Serge Tchuruk. Ferner trage die neue Organisation dem angekündigten Umbau des schlingernden Konzerns Rechnung. Laut Angaben Alcatels trägt die Festnetzsparte 40 Prozent des Gesamtumsatzes bei, jeweils 30 Prozent des Umsatzes entfallen auf die mobilen und privaten Kommunikationssparte. (wl) …mehr

  • Integraph verklagt Dell, Gateway und HP

    Intergraph hat Klage gegen die Hardware-Hersteller Dell, Gateway und Hewlett-Packard eingereicht, weil diese Pentium-Chips in ihren Systemen verbauen. Im Erfolgsfalle darf die gesamte Hardware-Branche mit Klagen durch Intergraph rechnen. Es könnten Nachzahlungen in Millionen- und sogar Milliarden Dollar-Höhe für den Einsatz von Pentiums seit 1995 anfallen.Die Chancen für das Unternehmen stehen offenbar nicht schlecht: Intel wurde bereits im Oktober dazu verurteilt, 150 Millionen Dollar wegen Verletzung von Patenten bei der Herstellung seines 64 Bit-Serverchips Itanium an Intergraph zu bezahlen. Der Krach zwischen den Herstellern geht auf einen Patentrechtsstreit von 1993 zurück. Intergraph, das seit etwa Mitte der 90er Jahre zur Fertigung seiner Rechner CPUs von Intel bezieht, fühlte sich durch den Chiphersteller gegängelt und wirtschaftlich geschädigt. Zuvor produzierte Intergraph einen eigenen Halbleiter namens Clipper. Dieser habe Intel verschiedentlich „Anregungen" für die CPU-Architektur beim Pentium und Itanium geliefert, so der Vorwurf. Nachdem Intel verloren hat, sind nun die Nutzer der Chips an der Reihe: (mf) …mehr

  • Nur amtsmüde? Vodafone-Chef Chris Gent kündigt Rücktritt an

    Vodafone-Chef Chris Gents überraschende Ankündigung, im Juli 2003 zurückzutreten, sorgt in Analystenkreisen für Spekulation. So wurde die durch den scheidenden Allianz-Chef Henning Schulte-Noelle selbst erneut ins Lampenlicht geratene Dresdner Bank von der „Financial Times Deutschland" (FTD) mit den Worten zitiert: „Wir werten diesen überraschenden Schritt als Rückschlag für Vodafone." Manche Analysten sprachen sogar von einem Schock und äußerten die Vermutung, dass die Geschäfte des weltgrößten Mobilfunkanbieters schlecht laufen könnten. Die meisten Analysten schlossen sich jedoch der offiziellen Verlautbarung an, dass der 54-jährige Gent einfach amtsmüde sei. Seit er 1997 das Ruder in die Hand nahm, hat er den Börsenkurs des Unternehmens auf umgerechnet über 120 Milliarden Euro mehr als verzehnfacht. In seine Amtszeit fiel auch die größte Übernahmeschlacht der Geschichte, als er Vodafone im Jahr 2000 für 169 Milliarden Dollar den deutschen Anbieter Mannesmann einverleibte. Seit Gent aber gegen den Konkurrenten Vivendi Universal beim Versuch der Übernahme des französischen Anbieters Cegetel eine Schlappe erlitt und im Frühjahr dem Konzern erstmals einen Sparkurs verordnen musste, hat er in Gesprächen mit Investoren laut FTD immer wieder Rücktrittsabsichten geäußert. Seine Nachfolge hat Gent aber schon geregelt. Die Wahl fiel auf den 48-Jährigen Arun Sarin, der in San Francisco die Firma Accel-KKR Telecom leitet, im Vodafone-Aufsichtsrat sitzt und als Mann mit einem Gespür für das operative Geschäft und Kostenmanagement gilt. (kh) …mehr

  • "Köpfe 2002": ComputerPartner präsentiert die 100 wichtigsten Personen im deutschen IT-Handel

    Zum zweiten Mal stellt ComputerPartner in einem Sonderheft die 100 wichtigsten Persönlichkeiten des deutschen IT-Handels des Jahres 2002 vor. 35 Personen, die im vergangenen Jahr unter den Top 100 waren, sind heute nicht mehr dabei. Dafür hat die Jury 35 neue Persönlichkeiten gewählt.  …mehr

  • Palm ist zurück in der Gewinnzone

    Der PDA-Hersteller Palm Inc. weist nach einer langen Durststrecke für sein zweites Geschäftsquartal 2003 (endete am 29. November 2002) wieder schwarze Zahlen aus. Die beiden eigenständig operierenden Gesellschaften, Palm Solutions Group und Palm Source haben es geschafft, das Unternehmen wieder in die Profitabilität zurückzubringen.Bei einem Umsatz von 264,9 Millionen Dollar musste Palm gegenüber dem Vorjahresquartal (290,6 Millionen Dollar) zwar einen Rückgang von 8,8 Prozent hinnehmen, erzielte aber im Berichtszeitraum einen Pro-Forma Netto-Gewinn von 5,7 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Das zweite Geschäftsquartal des vorangegangenen Jahres schloss Palm mit einem Pro-Forma Netto-Verlust von 36,6 Millionen Dollar ab. Auch im vorangegangenen Quartal dieses Jahres musste die PDA-Schmiede noch einen Pro-Forma Netto-Verlust von 36,6 Millionen Dollar hinnehmen, der vornehmlich auf hohen Sonderbelastungen für Restrukturierungsmaßnahmen beruhte.Einer der Hauptgründe für das Ergebnis des zweiten Geschäftsquartales sei laut Aussage des Firmen-Chefs Eric Benhamou „die äußerst erfolgreiche Markteinführung der zwei neuen Produkte Zire und Tungsten im September". Die Palm Solutions Group habe nach eigenen Angaben im dritten Jahresquartal rund 1,4 Millionen „Palm branded" Handhelds ausgeliefert. Für das kommende Quartal soll der bereits angekündigte Tungsten W für weiteres Klingeln in der Kasse sorgen.An der Palm Source, deren Geschäftszweck die Entwicklung und Lizenzierung des Betriebssystems Palm OS ist, hatte sich im Oktober deren Lizenznehmer Sony mit 20 Millionen Dollar beteiligt und somit eine Minderheitsbeteiligung von sechs Prozent an Palm Source erlangt. Außerdem konnte die Software-Schmiede einen etwas ungewöhnlichen neuen Lizenznehmer gewinnen. Der texanische Uhrenhersteller Fossil, liefert seinen sogenannten „Wrist PDA" (Digitaluhr mit PDA-Funktionen) ab sofort mit Palm OS 4.1 aus.Vor diesen Hintergründen erwartet Palm den Spin-Off der Palm Source für das erste Halbjahr 2003.(bw) …mehr

  • Hewlett-Packard mit eigenständiger Netzwerkabteilung

    Obwohl Hewlett-Packards „Procurve"-Netzwerkkomponenten seit 1998 im Ethernet-Markt eine beachtliche Rolle spielen, entstand erst jetzt eine eigene Geschäftseinheit Networking. Ihr erklärtes Ziel: „An Cisco zu nagen", wie Andreas Hausmann, in Deutschland für die Netzwerkabteilung verantwortlich, formulierte. Seine Aufgabe ist seit dem 1. November, zusammen mit zwölf Mitarbeitern die neue, mit eigenem Budget und „Profit-Loss-Verantwortung" ausgestattete „Procurve Networking Business", wie sie offiziell heißt, ins rechte Licht bei Kunden zu rücken. Nicht zuletzt die Partner sollen das Geschäft mit dem Procurve-Portfolio vorantreiben.. Derzeit habe HP rund 20 Partner, genannt „Networking Spezialist", weiter 90 „Networking Partner" sowie exakt 436 registrierte Partner. Erstere sollen binnen Jahresfrist rund 30 zählen, und Hausmann rechnet mit „zwischen 100 und 120 Networking Partner" Ende 2003. Lesen Sie mehr zu HPs neuer Netzwerkabteilung in der aktuellen ComputerPartner, Heft 50/2002, Seite 16. (wl) …mehr

  • Ehemaliger Compaq-Chef Dobitsch neuer Aufsichtsratsvorsitzender bei Nemetschek

    Kurt Dobitsch übernimmt den Vorsitz im Aufsichtsrat der Nemetschek AG. Der frühere Deutschland-Chef bei Compaq sitzt bereits seit fünf Jahren im Aufsichtsrat bei dem Bausoftware-Spezialisten.Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende, Jürgen Peters, legt sein Amt aus beruflichen Gründen nieder, bleibt aber Mitglied im Aufsichtsrat, so das Unternehmen. Jörg Bullinger und Clemens Jochum scheiden - ebenfalls aus beruflichen Gründen - Ende des Jahres aus dem Aufsichtsrat aus. Wolfgang Hilpert, seit November vergangenen Jahres als CTO (Chief Technology Officer) bei Nemetschek, verlässt auch das Haus. Seine Position wird nicht neu besetzt, sondern vom Vorstandsvorsitzenden Gerhard Weiß zusätzlich übernommen.(bz) …mehr

  • Do-it-yourself: Actebis erweitert Baukasten-PC-Reihe

    Broadliner Actebis erweitert seine "Baukasten-PC"-Serie um zwei neue Modelle: einem Designer-Rechner in schwarz und einem kostengünstigen Mini-PC für den Business-Bereich. Die Rechner im Modulkonzept "Do-it-yourself" können vom Wiederverkäufer selbst assembliert werden und den technisch versierteren Kunden zum Selbstbau-Preis verkauft werden. Je nach Bedarf können die Basismodelle durch zusätzliche Features ergänzt werden. Der Mini-Rechner hat einen Händler-Einkaufspreis von netto 379 Euro. Der Einkaufspreis des Design-PCs liegt bei 579 Euro. (gn) …mehr

  • Symantec: Profi-Sicherheitspaket in 2003er-Version erhältlich

    Ab sofort ist das Symantec-Sicherheitspaket "Internet Security Professional Edition" auch in der Version 2003 erhältlich. Zu den neuen Features zählen unter anderem ein Spam-Filter sowie eine automatische Reparaturfunktion für virenbefallene Dateien. Eine verbesserte Bedienoberfläche informiert mit Warnmeldungen über aufgetretene Sicherheitsprobleme.  …mehr

  • Leichtes Wachstum im weltweiten Halbleitermarkt in 2002

    Nach dem Krisenjahr 2001, in dem die weltweiten Halbleiterumsätze laut Gartner Dataquest um 32 Prozent sanken, stieg der weltweite Gesamtumsatz in diesem Jahr auf 155,4 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Zunahme von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Samsung und Infineon Technologies erzielten in diesem Jahr besonders gute Ergebnisse von 29,5 beziehungsweise 18,7 Prozent Wachstum im Vergleich zu 2001.Die Top-Ten der weltweiten Halbleiter-HerstellerAnbieter Anbieter2002 Umsatz (in Millionen Dollar)2002 Marktanteile (in Prozent)2001 Umsatz(in Millionen Dollar)2001 Marktanteile (in Prozent)Wachstum (in Prozent)Intel24,15015.524,92716.3-3.1Samsung8,1655.36,3034.129.5Toshiba6,5294.26,7834.4-3.7STMicroelectronics6,3054.16,3604.2-0.9Texas Instruments6,2004.06,0604.02.3NEC5,6813.75,3893.55.4Infineon Technologies5,3553.44,5122.918.7Motorola4,8003.14,8283.2-0.6Philips Semiconductor4,3552.84,4022.9-1.1Hitachi4,1232.74,7243.1-12.7Andere79,73751.378,95451.50.9Gesamt 155,400100.0153,242100.01.4 (go) …mehr

  • Elektronikriese Samsung baut neue Produktionsstätte für TFT-Displays

    Der weltgrößte TFT-Panel Hersteller, Samsung, wird ein neues Werk zur Produktion von TFT-Displays bauen. Die Kosten für den Neubau sollen rund 55 Millionen Dollar betragen. Im Oktober 2003 sollen dort die ersten Panels produziert werden. Der Elektronikkonzern kann nach eigenen Angaben derzeit 20 Prozent des weltweiten Flatscreen-Marktes und rund 26,7 Millionen ausgelieferte Geräte im Jahr 2002 für sich verbuchen. (bw) …mehr

  • Bea nicht mehr an Visual-Basic-Entwicklern interessiert

    Ihre Bemühungen, Visual-Basic-Programierer für das eigene Weblogic Workshop-Java-Entwicklungsumgebung zu begeistern, hat Bea Systems aufgegeben. "Visual Basic-Entwickler sind für uns nicht mehr so wichtig", sagte Scott Fallon, Beas für die Beziehungen zu Entwicklern verantwortliche Vizepräsident in einem Interview mit ComputerWire. "Wir werden nun tiefer in die Java-Materie einsteigen, da spielen die Visual-Basic-Entwickler nur noch eine untergeordneter Rolle." Eigentlich hat Bea Systems den Weblogic Workshop auf den Markt geworfen, um frustrierte Visual-Basic-Entwickler von Microsoft auf die Java-Seite zu ziehen. Hierzu hat der Software-Hersteller die eigene Java-Entwicklungsumgebung mit Funktionen ausgerüstet, die man ansonsten nur in Microsofts Programmierwerkzeug "Visual Studio" vorfindet, etwa "drag & drop"-Menüs. Derartige Features sucht man in viele Java-Entwicklungs-Kits oft vergebens. Doch offenbar war Beas Programmier-Software für die Redmond-hörige Entwickler-Gemeinde nicht attraktiv genug. Obwohl viele Software-Spezialisten mit Microsofts Visual Basic.Net unzufrieden waren, wechselten sie nicht ins Java-Lager über. Statt dessen kehrten viele von ihnen zur Visual-Basic-Version 6.0 zurück und warten nun auf ein stabileres und verbessertes Dot-Net-Release. Bea Systems konnte kein einziges Referenzprojekt vorweisen, bei dem Entwickler von Visual Basic auf Java übergeschwenkt wären. (rw) …mehr

  • Sterben auf Raten: Peacock-Geschäftsführer Becker und Gläser sind freigestellt

    „Schöne Weihnachten" - gestern Abend um 17.01 Uhr platzte die nächste Bombe, gezündet in Soest. Peter Becker, Geschäftsführer der Peacock GmbH & Co KG und Erich Gläser, als Geschäftsführer bisher zuständig für die Eigenmarken Peacock und Targa (Actebis) für die Peacock Private Label, wurde der Stuhl vor die Tür gesetzt. Oder wie es offiziell heißt: „mit sofortiger Wirkung [...] von ihren Positionen freigestellt". Die Begründung für diesen Schritt mag für manchen wie Hohn klingen: „Die Geschäftsführung der Actebis Holding zieht damit die Konsequenz aus den anhaltend schlechten Zahlen im Peacock Distributionsgeschäft sowie bei einem Teil der Eigenmarken." Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Peacock - zum Beispiel in punkto Eigenmarkenstrategie - bereits seit über zwei Jahren von Soest nur noch zum reinen Befehlsempfänger degradiert wurde, wie so mancher Marktkenner bereits seit längerem kritisiert. Weiter schreibt Actebis in seinem offziellen Statement von gestern Abend: „Die Stelle von Erich Gläser wird nicht neu besetzt. Neuer Geschäftsführer bei Peacock wird Jörg Nieder." Die Abberufung kam für die beiden Peacock-Manager wohl selbst überraschend. Noch in der vergangenen Woche machte Becker im Gespräch mit ComputerPartner nicht den Eindruck, als ob er sich auf seinen Abschied vorbereite. "Ich bleibe hier, solange man mich haben will", antwortete er lachend auf die Frage, ob er dem Unternehmen erhalten bleibe.Nieder, 39, ist „langjähriger Mitarbeiter der Actebis-Gruppe", so das Unternehmen. Er hat als Projektleiter die Actebis-Niederlassung in Tschechien gegründet, Österreich als kommissarischer Geschäftsführer umstrukturiert und aufgebaut und als Geschäftsführer die polnische Niederlassung neu ausgerichtet. Bereits Anfang Dezember hatte die Actebis-Gruppe angekündigt, 200 Arbeitsplätze abzubauen. ComputerPartner-Online berichtete. 100 Mitarbeiter von den 200 Betroffenen sollten bei Peacock entlassen werden. Gemeinsam mit dem Betriebsrat arbeitete die Geschäftsführung an einem Sozialplan. Der Peacock-Einkauf, entgegen aller Versprechungen, ihn mit dem Actebis-Einkauf zusammenzulegen, wird aufgelöst. Nach dem Rausschmiss von Becker und Gläser und der bereits laufenden Auflösung einzelner, aber wichtiger Peacock-Abteilungen darf wohl die Frage erlaubt sein: Was wird am 1. Januar von Peacock überhaupt noch übrig sein? (ch) …mehr

  • Microsoft-CRM verspätet sich

    Der Software-Gigant Microsoft hat mitgeteilt, dass das von ihm angekündigte Software-Paket zum Management von Kundenbeziehungen nicht wie geplant Ende 2002 in Amerika ausgeliefert wird. Derzeit testen die Redmonder zusammen mit Partner und Beta-Kunden noch den "Release Candidate 1" (RC1). Im Januar sollen aber bereits Rückmeldungen zum RC2 vorliegen und die Produktion der Version 1 kurz danach beginnen. Auf den deutschen Markt wird Microsoft-CRM erst im zweiten Halbjahr 2003 verfügbar sein. „Wie setzen auf die Version 1.1 auf", erklärt Eduard Dell, Produktmanager CRM bei Microsoft Business Solutions, gegenüber ComputerPartner-Online. (hei) …mehr

  • Gramm-Schlacht der japanischen Mobile-Hersteller

    Je dünner, desto besser - nach dem Motto liefern sich die japanischen Hersteller von mobilen Geräten wie Digitalkameras, Handys, PDAs und MD-Player gerade eine Schlacht um die Gunst der Verbraucher. Zumindest im einheimischen Markt scheint ihnen der Erfolg Recht zu geben. Den Schlankheitsrekord unter den Top-Ten in Japan hält das I-Mode- und Java-fähige Handy P504i von Matsushita beziehungsweise Panasonic, das zusammengeklappt nur 19 mm und auseinandergeklappt 16,8 mm dick ist und seit Monaten auf der Bestsellerliste in Japan steht. Nur das TK22 von Kyocera ist mit 15 mm noch dünner. Den Spitzenplatz unter den best verkauften Handys in Japan führt, ebenfalls von Matsushita/Panasonic, das 22 mm schlanke P211i an. In Europa kam mit dem GD87 übrigens ein bauähnliches Klapp-Tribandhandy mit integrierter Kamera auf den Markt, das mit der neuen WAP-Push-SMS-Technologie ausgestattet, nach Meinung von Sicherheitsexperten allerdings die Gefahr birgt, dass der Anwender, ohne es zu wissen, auf eine teure 0190-Seite im Internet gelotst wird. Sony hat gerade mit einem MD-Player mit einer Tiefe von weniger als zehn Millimetern einen neuen Rekord durchbrochen. Auch die Digitalkamera-Hersteller setzen auf immer kleiner, dünner, leichter - und das möglichst noch mit integrierter Kamera. So ist die nur 20 mm tiefe Minolta Dimage Xi laut GfK Japan auf Platz auf Platz vier der Bestsellerliste im Land der aufgehenden Sonne. Platz eins und zwei in Japan belegen die Finepix F401 von Fuji und die Ixus v3 von Canon, die mit einer Tiefe von weniger als 28 mm und superklein in der Brusttasche kaum auffallen. (kh) …mehr

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