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Platz für über 600 Mitarbeiter

Computacenter baut Präsenz in Erfurt erheblich aus

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
In der thüringischen Hauptstadt wurde ein zweiter Standort eröffnet. Dort sind 250 Mitarbeiter des Bereichs Global Infrastructure Operations (GIO) tätig. Insgesamt beschäftigt Computacenter in Erfurt inzwischen rund 600 Mitarbeiter.

Computacenter ist in Erfurt nun an zwei Standorten vertreten. Durch zahlreiche Neueinstellungen in den Bereichen Service Desk und Global Infrastructure Operations wurden die bisher genutzten Räume nördlich des Bahnhofs in der Krämpfervorstadt liegenden Rathenaustraße zu klein. Daher zogen die rund 250 Mitarbeiter des Bereichs Global Infrastructure Operations (GIO) in die Parsevalstraße 9, ganz in der Nähe des Flughafens. Die neuen Räumlichkeiten sind nicht nur ausreichend für die aktuelle Belegschaft, sondern auch auf weiteres Wachstum ausgelegt.

Insgesamt beschäftigt Computacenter in Erfurt inzwischen rund 600 Mitarbeiter. Das ist knapp ein Zehntel der bei Computacenter in Deutschland Beschäftigten. Damit hat sich der Standort rasant entwickelt: 2006 fing das Unternehmen dort mit lediglich 20 Mitarbeitern an. Am neuen Standort haben sie in großzügig ausgelegten Büroräumen eine neue Heimat gefunden.

"Nach langer Suche haben wir einen attraktiven Standort mit sehr guter Infrastrukturanbindung für unsere Mitarbeiter gefunden", freute sich Heiko Kahl, Director GIO Service Transition und verantwortlich für den Computacenter-Standort Erfurt. Der hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt.

Heiko Kahl, Director GIO Service Transition und verantwortlich für den Computacenter-Standort Erfurt, bei der Eröffnung der neuen Büroräume des Unternehmens.
Heiko Kahl, Director GIO Service Transition und verantwortlich für den Computacenter-Standort Erfurt, bei der Eröffnung der neuen Büroräume des Unternehmens.
Foto: Computacenter

Das Büro wurde mit einer Feier eingeweiht, an der Gäste aus Wirtschaft und Politik teilnahmen. "Unsere Kunden spielen in der Champions League, mit unserem neuen Zuhause haben wird zumindest einen großen Sprung in diese Richtung gemacht", zitiert die Thüringer Allgemeine Zeitung Standortleiter Heiko Kahl. Der zur Einweihungsfeier anwesende Erfurter Oberbürgermeister Andreas Bausewein freute sich dem Bericht der Lokalzeitung zufolge natürlich über die Entwicklung der Firma in Erfurt.

Rund 250 Mitarbeiter von Computacenter im Bereich Global Infrastructure Operations (GIO) sind jetzt in die Parsevalstraße 9 in der Nähe des Flughafens umgezogen.
Rund 250 Mitarbeiter von Computacenter im Bereich Global Infrastructure Operations (GIO) sind jetzt in die Parsevalstraße 9 in der Nähe des Flughafens umgezogen.
Foto: Computacenter

Dem Blatt zufolge fühlt sich das Unternehmen von der Stadt "noch nicht richtig wahrgenommen", wie Michael Könen, Director Global Infrastructure Operations Deutschland bei Computacenter, erklärte. Er wünscht sich offenbar mehr Wertschätzung als wichtiger Arbeitgeber in der Region. Der offiziellen Statistik zufolge gibt es in Erfurt 106.617 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, insgesamt gut 140.000 Beschäftigten und über 14.000 Unternehmen.

Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,5 Prozent. Zu den mitarbeiterstärksten Unternehmen in Erfurt zählen neben Behörden, Stadtverwaltung und Kliniken im Technologiesektor laut Stadtverwaltung Zalando, Siemens, die Zeitungsgruppe Thüringen, der Halbleiterhersteller X-Fab, die Deutsche Post DHL, der Pressen-Hersteller Schuler, KNV und die Niederlassung der größten deutschen Molkerei DMK. Die hat zwar erst kürzlich Investitionen von 12 Millionen Euro in ein neues Lager in Erfurt angekündigt, beschäftigt nach Angaben des Unternehmens aber lediglich 312 Mitarbeiter - also halb so viel wie Computacenter.

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