Für Online-Händler

Die 10 wichtigsten Regeln für erfolgreiche Webshops

22.10.2010

3. Intuitive und visuelle Nutzerführung

Das Nutzungsverhalten ist in den letzten Jahren wesentlich visueller geworden. Die Nutzer möchten sehen, erleben und intuitiv geführt werden. Eine Funktion sollte deswegen direkt gezeigt und nicht hinter einer Beschreibung und einem Link versteckt werden. Vorreiter auf diesem Gebiet ist Amazon - Features wie etwa Bewertungen und Nutzerkommentare sind sehr schnell funktionell identifizierbar.

4. Stringenz

Der Mensch hat ein Bedürfnis nach einer gelernten und verlässlichen Nutzerführung. Neben der immer gleichen Platzierung bestimmter Elemente wie beispielsweise dem Warenkorb sollten auch Farbgebung und vor allem Funktionen im gesamten Shop stringent eingesetzt werden. Ein gutes Beispiel bei der Farbgebung ist eine einheitliche Linkfarbe. Was die Funkionen betrifft, sollte beispielsweise der Klick auf ein Bild immer denselben Effekt haben - beispielsweise zu einer Vergrößerung führen.

5. Priorisierung der Elemente

Beim klassischen Screendesign wird auf ein besonders homogenes und in sich stimmiges Design geachtet - kein einzelnes Element sollte besonders hervorstechen. Im E-Commerce-Design dagegen ist es für eine gute Nutzerführung unabdingbar, die Elemente insbesondere visuell zu priorisieren. Eine sinnvolle Priorisierung könnte beim Thema "Call to Actions" wie folgt aussehen: am prominentesten werden Buttons wie "In den Warenkorb" oder "Zur Kasse" dargestellt, gefolgt von Aktionen wie "Wunschzettel" oder "Weiterempfehlen" und normalen Links, die am wenigsten prominent auftreten. Es ist allerdings nicht empfehlenswert, mehr als drei Ebenen einzuführen, da der Nutzer sonst schnell den Überblick verliert.

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